Es wird ja oft erzählt, wie gut die Darsteller singen konnten. Wer sich davon überzeugen will, kann dies seit gestern für etwa 2 Wochen auf meiner Homepage tun. Den Link müßt Ihr selbst finden...:-)) Eigentlich muss man nicht lange suchen.
Meinem Vater habe ich letzte Woche ein paar Bonanza-Folgen mitgebracht. Er hat die Serie seit über 30 Jahren nicht mehr gesehen. Es gefällt ihm noch immer, sagte er. Erstaunlich - das ist wohl tatsächlich eine der Serien, die man immer wieder ansehen kann. Hat schon jemand alle bereits erschienenen Staffeln gekauft? Ich habe immerhin schon die erste Folge der ersten Staffel angesehen...:-)) Aber gesehen werden sie irgendwann alle (zumindest von der ersten Staffel, ob ich mir weitere kaufe, weiß ich noch nicht).
Kopierter Beitrag aus dem alten Forum (von Kaschi):
Die ersten drei Boxen nenne ich mein Eigen. Gesehen habe ich die Folgen der Reihe nach, bislang bis irgendwo in die 2. Staffel. Manche Folgen finde ich richtig gut, insbesondere, wenn Indianer mit von der Partie sind wie Winnemucca (Paiute-Häuptling) und Cochise ... :-) Oder wenn spezielle Themen des Westens eine Rolle spielen, wie z.B. der Bergbau ("Die Deidesheimer Story"). Für bare Münze darf man das alles natürlich nicht nehmen, aber Aufhänger, um mal in anderen Quellen nachzugucken, sind sie allemal.
In einer Folge allerdings, die in San Francisco spielt, wollen Hoss und Little Joe ihren entführten Pa wiederfinden und prügeln sich nach Kräften durch das Hafenviertel. "Das Erdbeben, was hier 1906 erst noch stattfinden wird, ist nichts dagegen!" meint Hoss dazu. Finde ich blöd! Für 'ne Comedy-Serie ok., aber nicht für eine Serie wie Bonanza, die ernsthaft Geschichten erzählen will. Die brauchen eine innere Stimmigkeit. Mich hat's gestört.
Das erinnert mich an die "Die Zwei", wobei das bei denen unter "genialer Synchronisation" lief... Da gab es auch solche Dialoge wie "Da hat jemand ans ZDF geschrieben, du sollst..." oder so ähnlich.
Bei Bonanza ist das fehl am Platze, da gebe ich dir Recht, auch wenn Bonanza meist sehr humorvoll war. Bonanza hatte einfach für jeden etwas, finde ich. Es war Familienserie, Abenteuerserie, Western und Komödie in einem. Und es gab keinen einzigen unsympathischen Charakter (außer den Gaststars hin und wieder).
Die meisten Frauen schwärmen ja für Adam (aber auch viele Männer, wobei das weniger am Äußeren, wie bei den Frauen, liegt). Doch es scheint so, dass Little Joe trotz allem die meisten Fans hat - über alle Geschlechter und Generationen hinweg.
Mein Vater liebte Hoss am meisten, ich erinnere mich noch, dass er ihn oft nachgemacht hat. Ich hatte und habe keinen besonderen Liebling in der Serie, irgendwie waren sie gleichwertig für mich.
Adams Abschied hat der Serie überhaupt nicht geschadet, was ich bemerkenswert finde. Bonanza hatte danach weiterhin gute Quoten und weiterhin viele Fans. Wobei ich glaube, dass der Weggang eines anderen Hauptdarstellers weniger gut zu verkraften gewesen wäre. Bonanza ohne Hoss? Ohne Little Joe? Ohne Pa? Nee!
Eigentlich ist Bonanza eine typische Frauenserie. Ich war mal (knapp sechs Tage hab' ichs ausgehalten) Mitglied in einer Bonanza-Yahoo-Group. Nette Leute dort, aber... die haben jede Kleinigkeit auseinandergepflückt in der Serie, alles wurde registriert, und fast alle waren Adam-Fans (na, es waren zu 90 % Frauen dort). Nachdem ich mit dem Lesen der Mails (etwa 120 Mails in diesen sechs Tagen) nicht mehr nachkam, bin ich ausgetreten. Okay, man muss sich keine Mails schicken lassen, aber wenn ich da schon mitmache, dann entweder ganz oder gar nicht. War mir zu anstrengend. Ich hatte gehofft, so ein bißchen mehr über die Serie zu erfahren, aber das war zu viel des Guten. Wie Adam sich in der xten Folge herumgedreht hat, wie süß er dabei ausgesehen hat, wie toll ihm die schwarze Weste steht... ;-)
Ich glaube, Lonewolf Pete ist noch Mitglied in dieser Group - einer der wenigen männlichen Mitglieder dort...
Kopierter Beitrag aus dem alten Forum (von Kaschi):
Ein paar Jahre nach Bonanza ist Pernell Roberts nochmal ins Wildwestfernsehen zurückgekehrt. In Rauchende Colts gab er einen Kopfgeldjäger, 'ne richtig fiese Möpp. Beinahe ...
Wo hier gerade von Pernell Roberts als Fiesling gesprochen wird.... Neulich gerade wieder im Fernsehen gesehen (TV-Bezug ) : In Colorado ist der Teufel los (The sheepman) von 1958 mit Glenn Ford, Shirley MacLaine und Leslie Nielsen. Da spielte Pernell Roberts den skrupellosen Revolverhelden, der den Schafzüchter Lieblich beseitigen soll. Den bösen Jungen spielt er ganz glaubhaft.
Gestern habe ich zwei Bonanza-Folgen gesehen, war richtig schön. Aber die Dialoge... "Die Flossen hoch" - hm, ob die im Wilden Westen wirklich so sprachen? ;-)
Ich glaube, ich mache mal eine Umfrage zu Bonanza - längst überfällig.
Na, ob er das liest...:-)) Wenn ja, dann auch herzlichen Glückwunsch von mir. Wahnsinn, nächstes Jahr wird er 80! Wie alt wäre Pa wohl heute?
Seit vorgestern, muss ich gestehen, ist ja Hoss mein besonderer Liebling. Wird in einer Bonanza-Folge eigentlich ausdrücklich erwähnt, wieviel er bei der Geburt gewogen hat?
Ich kann nur das Geburtsgewicht von Dan Blocker finden: 14 Pfund.
Es gibt zwei Episoden, die auf Hoss' Mutter zurückblicken: "Inger, my love" und "Journey remembered". Aber vom Geburtsgewicht habe ich nichts finden können. Kann es sein, daß die NDR-Rechercheure Hoss und Dan Blocker durcheinander gebracht haben?
Dafür aber habe ich Bilder der drei Frauen von Ben Cartwright gefunden, nach denen ich sowieso gesucht hatte:
Egal - Hoss und Dan Blocker sind ja irgendwo eins ;-)
Schöne Seite, auch interessant zu erfahren, wie alt die Jungs sein sollten! Dass Joe erst 17 war, als die Serie startete, hätte ich nicht gedacht. Obwohl - ich glaube, in der ersten Folge soll doch Little Joe von der Frau, die mit den Gaunern gemeinsame Sache macht, bewahrt werden? Da ist immer von "dem Jungen" die Rede. Damals war er 23, also so alt, wie Hoss sein sollte. Hoss wirkte auch "reifer" als 23. Nur bei Adam hat in etwa das Alter gestimmt. Pernell Roberts und Dan Blocker sind/waren in etwa gleich alt, beide Jahrgang 1928.