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TV-Nostalgie-Forum

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Dieses Thema hat 10 Antworten
und wurde 311 mal aufgerufen
 Filme - Winnetou, Immenhof oder gar Sissi? ;-)
Berggeist1963

Beiträge: 221


18.12.2010 10:45
Meine "Nichtwestern"-Favoriten antworten

Diese Filme ausserhalb des Westerngenres stehen für mich gleichrangig an vorderster Stelle:

Sleepers

Mystic River

Falling Down

Der Pate 1 - 3

Dolores

Der Exorzist

Das Omen (aber nur der erste Teil mit Gregory Peck)

Das siebte Zeichen

Ein Mann sieht Rot (aber hier auch nur der erste)



charlotte

Beiträge: 361

19.12.2010 13:59
#2 RE: Meine "Nichtwestern"-Favoriten antworten

..... den Thread hab ich grad erst entdeckt (bin gestern gar nicht mit Lesen hinterhergekommen )

komischerweise sind meine "Nichtwestern" - Favoriten auch schon alle älteren Datums und können wohl schon als Klassiker bezeichnet werden:

Wer die Nachtigall stört (Gregory Peck)
Wenn die Gondeln Trauer tragen
Von Mäusen und Menschen (Jim Steinman-Klassiker mit John Malkovich)
Mein Freund Harvey
Vertigo (Hitchcock)
Harold and Maude
Fahrenheit 451
Martha (R.W. Fassbinder)
Dead Man (Johnny Depp)
bei den Filmen neueren Datums bin ich ein absoluter Fan des Koreanischen Regisseurs Kim Ki-Duk (Bin Jip, Die Insel, Frühling-Sommer-Herbst......)



Gino

Beiträge: 110

19.12.2010 18:14
#3 RE: Meine "Nichtwestern"-Favoriten antworten

Die Kategorie "Nichtwestern" ist aber schon sehr groß. Da könnte man ja riesige Listen erstellen. Einige Favoriten, die mir so auf die Schnelle einfallen:

Hitchcock:
Das Fenster zum Hof
Vertigo

Klassiker:
Wer die Nachtigall stört
Die zwölf Geschworenen
Wem die Stunde schlägt
Verdammt in alle Ewigkeit
Die sieben Samurai

Science Fiction:
Alien (Teil 1)

Komödien:
Manche mögens heiß
Don Camillo und Peppone
Tanz der Vampire
Frankensteins Junior
Die Feuerzangenbowle

Fantasy:
Der Tag des Falken
Hexen hexen

... die Liste ließe sich noch leicht verlängern. Vielleciht sollte man hier nochmal etwas unterteilen.



Petra

Beiträge: 6.453


19.12.2010 18:18
#4 RE: Meine "Nichtwestern"-Favoriten antworten

Bitte, bitte begründet doch Eure Wahl.

Man weiß zwar, was der Listenersteller mag, aber warum gerade diese Filme, ist doch das wirklich interessante.



charlotte

Beiträge: 361

19.12.2010 19:56
#5 RE: Meine "Nichtwestern"-Favoriten antworten

Tja Petra .... bin jetzt mal in mich gegangen und hab festgestellt, dass ich zu den meisten dieser Filme einen persönlichen Bezug habe - und ein Lapsus ist mir auch passiert. Hab aus dem Komponisten und Sänger Jim Steinman den Autor des Buches "Von Mäusen und Menschen" gemacht. Das war natürlich John Steinbeck und es war mein erstes Erwachsenenbuch, das ich nach Karl May und J.F. Cooper gelesen habe. John Malkovich als geistig behinderter Lennie ist einfach grandios.
Bei der Verfilmung von "Wer die Nachtigall stört" geht's mir ähnlich - dazu kommt noch, dass ich als Kind derselbe Wildfang war, wie die Tochter von Atticus Finch.
"Wenn die Gondeln Trauer tragen" hab ich 1974 im Kino gesehen - und der Film hat mich damals absolut verstört. Inzwischen hab ich ihn noch ein paarmal gesehen und er erzeugt noch immer Gänsehautfeeling bei mir.
Ein Kultfilm aus meiner Teenagerzeit ist der herrlich skurrile "Harold and Maude" - ich liebe ihn (und hatte mit 36 auch mal einen 18jährigen Freund )
"Martha" von Fassbinder spiegelt mir in allen Facetten meine exzessiven Ehejahre wider - einschließlich der schwarzen Katze
"Vertigo" und "Mein Freund Harvey" mag ich allein schon wegen Jimmy Stewart und "Dead Man" wegen Johnny Depp und der Musik von Neil Young.



Brigitte

Beiträge: 245


19.12.2010 20:31
#6 RE: Meine "Nichtwestern"-Favoriten antworten

Science Fiction:

Ja, "Alien" ist bei mir auch ganz weit oben. Ich saß damals abends (als Single) alleine auf der Couch, und streifte etwas gelangweilt durch die Programme. Landete bei "Alien", von dem ich einfach nur gar nichts wusste, nie gehört hatte, und blieb da hängen. Keine Ahnung davon, wie die Viecher aussahen und was sie anrichteten, keine Ahnung davon, dass Sigourney Weaver als Einzige übrig blieb.
Ergebnis: Ich war völlig fertig mit der Welt und mit den Nerven runter! Und habe natürlich danach alle weiteren "Alien"-Teile gesehen *g*.

Bei den weniger düsteren SF's ist es "Star Trek: Zurück in die Gegenwart", das ich sehr mag. Die Sache mit den Buckelwahlen, das witzige Verhalten der Crew durch den Zeitsprung in die Gegenwart, die wunderbaren selbstironischen Sprüche - ich hab ihn mindestens schon dreimal gesehen.

Star Wars: nein danke. Ein SF, in dem eine Prinzessin mit zu Schnecken gedrehten Haaren auftritt, und das ohne Ironie - näh!



Berggeist1963

Beiträge: 221


20.12.2010 05:56
#7 RE: Meine "Nichtwestern"-Favoriten antworten

Irgendwie kann man nicht bei jedem Film so genau sagen, warum man ausgerechnet diesen einen bestimmten nun gut findet. Man sieht einen Film und merkt schnell bei den ersten Szenen "Ui, der gefällt mir". Dies ist halt rein persönliches Empfinden. Auch ich habe Lieblingsfilme, die bei den Kritiken (auch zuschauerseits) schlecht weggekommen sind, ebenso wie es Filme gibt, die von Publikum und Kritikern als "Meisterwerke" bejubelt werden und die ich persönlich überhaupt nicht mag.

Bei "Sleepers" z.B. ist es wohl die Thematik, die mir als ehemaligem gaaaaanz jungem Heimkind möglicherweise etwas näher steht. "Mystic River" dann deswegen, weil auch hier die Thematik "Gebrochener Mensch durch traumatisches Kindheitserlebnis" vorkommt.
"Wenn die Gondeln Trauer tragen" hatte ich vergessen, mit auf die Liste zu setzen. War schon immer ein Freund gut gemachter "Okkult- und Mystikfilme". Habe derartige Romane auch schon lange vor Dan Brown´s Erscheinen auf der Bildfläche gelesen.

Zwei Spencer Tracy-Filme stehen übrigens auch noch ganz oben auf meiner Liste: "Wer den Wind sät..." und "Stadt in Angst".



frankqn

Beiträge: 173


22.12.2010 01:42
#8 RE: Meine "Nichtwestern"-Favoriten antworten

Hallo,

mit Listen hab' ich's nicht so sehr, weil ich dabei einfach immer irgendwas vergesse. Deshalb werfe ich einfach mal einen Film ein.

Mein Favorit ist "Manuel" aus dem Jahr 1937. Erzählt wird die Geschichte eines kleinen verwöhnten Jungen mit reichem Vater, der seinen Sohn liebt, jedoch nie Zeit hat. Auf einer Schiffsreise geht der Junge über Bord und wird von einem Fischerboot gerettet. Nun beginnt für den Jungen ein Reifeprozess, währenddessen er lernt, die richtigen Prioritäten zu setzen. Manuel (Spencer Tracy) ist einer der Fischer, der sich seiner annimmt.

Ich hatte nie vorher und habe auch später nie wieder so geheult wie am Ende dieses Films - den muss man gesehen haben.



Gruß
Frank

Lyfja

Beiträge: 34

09.01.2011 18:35
#9 RE: Meine "Nichtwestern"-Favoriten antworten

Ich bin ja - obwohl ich eine Frau bin, denen man sowas ja nachsagt - überhaupt kein Freund von Herzschmerz-Gedönse-Filmen. Western sind auch nicht unbedingt mein Fall (The Quick and the Dead mal ausgenommen, aber nur wegen der besonderen Eigenart: eine Frau als Protagonistin; recht selten in Western, kurioser Film). Ich habe den Eindruck, dass ich deshalb so richtig alte Spielfilme nicht so recht mag. Gone with the Wind als Klassiker mal als Ausnahme (böser Liebeskummer im Teeniealter, gleich mit ner Freundin zusammen. Meine Güte, haben wir Taschentücher verbraucht...).

Das letzte Mal, als ich mir was Romantisches antun musste war, als ich mit meiner 14jährigen Tochter den Pferdeflüsterer geschaut habe.

Aber ich habe dennoch einen "Oldie" in Erinnerung aus einem ganz bestimmten Grund: ich war 16, hatte meinen allerersten Freund und war zum allerersten Mal in meinem Leben im Kino (mit dem Freund natürlich). Unbezahlbar! Die Klapperschlange. Snake Plisken alias Kurt Russel auf der Jagd nach dem Präsidenten. Den habe ich letztens auf dem Krabbeltisch als DVD gefunden und nach den ganzen Jahren erstmals wieder geschaut.



frankqn

Beiträge: 173


26.02.2011 14:26
#10 RE: Meine "Nichtwestern"-Favoriten antworten

Ich möchte in dieser Kategorie unbedingt noch die Filme von Charlie Chaplin erwähnen. Er war für mich einer der allergrößten Künstler überhaupt. Ob Buch, Regie oder Schauspielerei, ja sogar die unter die Haut gehenden Filmmusiken aus seiner Feder haben es mir seit je her angetan.

Mein Liblingsfilm von ihm ist "Rampenlicht". Ein Komiker und eine Tänzerin, die sich gegenseitig aus ihrem eigentlich nur psychosomatischen Elend holen - immer wieder eingestreute Komikeinlagen (göttlich: das Säuferorchester), klasse Musik und nicht zuletzt der wohl einzige gemeinsame Auftritt Chaplins mit Buster Keaton gegen Ende sind Glanzlichter dieses Films von 1952. Einzig die Ballettzsenen ziehen sich für meinen Geschmack etwas.

Im selben Jahr wurde Charlie Chaplin die Wiedereinreise in die USA verweigert, indem man sein Visum für ungültig erklärte, während er sich im Ausland aufhielt. Dies kam faktisch einer Ausweisung gleich und stand im Zusammenhang mit der unsäglichen Hysterie der McCarthy-Ära in den 40er und 50er Jahren, in der jeder sich nicht zum Antikommunismus bekennende, automatisch kommunistischer Umtriebe, so genannter "unamerikanischer Aktivitäten" verdächtigt und bezichtigt wurde. Betroffen waren vor allem Künstler und Wissenschaftler. Schuld war m. E. die Machtfülle des FBI und seines Chefs Hoover. Die USA bewegten sich zu dieser Zeit nah am Absturz in eine Diktatur. Letztlich waren es Journalisten und die föderative Struktur der USA, die das verhinderten und diesem Spuk ein Ende bereiteten.



Lonewolf Pete

Beiträge: 30

30.03.2011 10:52
#11 RE: Meine "Nichtwestern"-Favoriten antworten

Also, bei "Nicht-Western" gibt es soooo viele, die mir richtig gut gefallen, dass ich mich mit einer Aufzählung gar nicht aufhalten möchte. Wer mich kennt, weiß aber, dass ich durchaus dem "B"-Film zugeneigt bin, also oftmals einen kleinen aber feinen Film dem großen Blockbuster vorziehe... Mir geht es dabei auch so, dass ich mit vielen Filmen Kindheits- oder Jugenderinnerungen verbinde und selbst bei jenen, die ähnliche Atmosphäre oder Machart haben, diese mit vergleichbaren Filmen aus meiner Jugend verbinde. Weil es so viele sind, versuche ich mal in Genres zu unterteilen, das ist vielleicht einfacher:

Krimi/Thriller - Vorzugsweise Filme aus den 40ern, aber auch Filme, in denen sich die Protagonisten in ausweglosen Situationen befinden, wie z.B. in Zügen oder in Situationen, wo sich alles und jeder gegen sie verschworen hat. Ganz "normaler" Krimi-Einheitsbrei ist nix für mich (außer bei den TV-Klassikern) Filme wie "Die Wendeltreppe" oder "Strangers" rangieren dabei allerdings ziemlich weit oben.

Science Fiction - Das einzige Genre, mit dem ich herzlich wenig anfangen kann. Einige der 50er Jahre Klassiker haben mir gefallen, aber ansonsten höchstens jene, die mit mutierten Viechern (Tarantula & Co.) oder sonstigen Mega-Bedrohungen zu tun haben. Ansonsten ist ID-4 einer meiner Favoriten, weil er die Invasion Außerirdischer herrlich effektgeladen rüberbringt. Einige der Star Trek Filme sind okay, aber diese sind die Ausnahme bei den meisten Filmen, die im Weltall spielen, da kann ich so ganz und gar nichts mit anfangen...und wenn#s dann auch noch zu technisch wird, ist der Ofen ganz aus.

Horror - Okay, da fühl ich mich schon eher "zuhause". Ich liebe 80er Jahre Horrorfilme, insbesondere solche im Stil und Fahrwasser von Halloween und Freitag der 13. Ein gut gemachter "Old School" - Slasher ist mir allemal lieber als diese modernen Folterorgien wie Saw & Co. Die sind gähnend langweilig und einfach nur "blöd", daher völlig reizlos. Gut gemachte Vampirfilme find ich Klasse, aber da gibt es herzlich wenig, und als Querverbindung bzw. "Saat", die durch die 50er Jahre Monsterfilme gesät wurde, stehe ich natürlich auf all jene Creature Features, in denen mutierte Riesenviecher aller Art dem menschen den Garaus machen - vom Riesenhai bis hin zum Riesenpiranha darfs da alles sein. Popcorn her, was kaltes zum trinken, Scheibe einwerfen, und ab geht die Post!
Meine All-Time Favorites kommen allerdings aus dem Hause Hammer, waren die "Dracula" - Filme mit Christopher Lee die ersten Horrorfilme, die ich "allein" im dunklen Zimmer sehen durfte und sind daher unvergesslich.

Der klassische Karatefilm (bis 1985) - Mein ganz persönliches Steckenpferd und liebstes Genre neben dem Western. Warum? Weil ich die Filme damals im Nachtprogramm im Kino gesehen habe, nachdem im TV die legendäre "King Hu" - Werkschau gelaufen war, und weil ich in Hong Kong auch die legendären Shaw Studios gesehen habe und ein besonderes feeling für die Stadt und ihre bewohner netwickelt habe. Bruce Lee zählte zu meinen frühen Leinwandhelden, und bald waren es die so genannten "Period"-Eastern, die mein Herz eroberten, also all jene, die im chinesischen Altertum spielen. Mit modernen Hochhaus- und Straßenkloppereien aus Hong Kong hatte ich es nie so, weil ich sehr rasch mitbekam, dass so etwas in Hong Kong gar nicht an der Tagesordnung war. Den Grundstein für die Eastern-Leidenschaft dürfte allerdings die legendäre Serie "Die Rebellen vom Liang Shan Po" gelegt haben, die ja eine Variante der beiden Shaw Brother Filme "Die 13 Söhne des gelben Drachen" und "Die sieben Schläge des gelben Drachen" darstellt. Für mich spielt dabei sowohl die einzigartoge Atmosphäre als auch die Artistik bei den Kampfszenen eine Rolle, und weibliche Kämpfer sind mir oft lieber als männliche, da der Eastern als wohl erstes Filmgenre schöne Frauen als Helden einführte. "Das Schwert des gelben Tigers" und auch "Tang Ching - Furien am gelben Fluss" sind für mich zwei unter vielen herausragenden Meisterwerken des Genres.

Action - Auch hier ziehe ich den "B" - Film meist dem großen Blockbuster vor, aber es gibt doch einige Filme, die ich in den letzten jahren als herausragend empfand, darunter z.B. "Punisher I + II", "G.I.Joe", "Shoot 'em Up", "The Tournament" und auch "96 Hours" und "New Police Story"...
Ansonsten ist für mich Chuck Norris mein persönlicher "Action-Held" - der mann ist einfach Klasse und "unschlagbar". Zu meinen favoriten gehören natürlich die Chuck Norris Filme, dann vieles von Jean Claude Van Damme, Dolph Lundgren und Steven Seagal, die Rambo-Filme, vieles von Cynthia Rothrock und Jackie Chan, und viele andere einfach gestrickte Action-Knaller, in denen eben die Post abgeht. Nochmal: Popcorn, kühle Drinks, Scheibe einwerfen, und ab geht die Post...
Auch Comic-Verfilmungen gehören natürlich dazu... nur sind da sehr viele Enttäuschungen dabei. Aber Batman rangiert ganz oben (nicht der Müll mit Clooney & Co), Superman natürlich auch, und in letzter zeit gab es eigentlich nur Dare Devil und Ghost Rider, die mir wirklich gut gefallen haben. Aber dieses Jahr wird ja das Jahr der Superhelden...zumindest im Kino.

Der deutsche Filmklassiker/Heimatfilm: Ja, mein drittes Liebelings-genre, mit dem die wenigsten heutzutage noch was anfangen können. Geprägt durch meine Eltern entwickelte ich als Kind schon eine Liebe zum deutschen Heimatfilm, Revue- und Schlagerfilm. Wenn sich alles, was im deutschen und österreichischen Kino Rang und Namen hatte, auf unserem TV-Schirm tummelte, war die Welt in Ordnung. Kaffee, Kuchen, Schrammeln und Wiener Schmäh, Charme und alpine Bergdramatik sowie melodrama in heimischen Wäldern - was wollte der mensch mehr? Da jodelte das Herz, und Hans Moser, Hans Holt, Erich Auer, Heinrich Gretler, Paul Hörbiger, Peter Alexander, Paul Klinger, Wolf Albach-Retty und Freddy Quinn, Luis Trenker oder Hans Albers und Rudolf Prack wurden zu "Freunden", ebenso wie Marianne Koch, Marianne Hold, Sabine Bethmann, Sonja Ziemann, Maria Andergast, Conny Froboes, Heidemarie Hatheyer und viele, viele andere zu "Freundinnen" wurden. Und das ist bis heute so geblieben. Kein anderes Genre tut der Seele so gut wie ein deutscher Filmklassiker...

außer natürlich mein ganz persönliches Sonder-genre, der "amerikanische Weihnachtsfilm".
Dieses Untergenre hat sich seit einigen Jahren etabliert, und die meisten dieser liebevoll unrealistischen Weihnachtsschnulzen, die fürs amerikanische Fernsehen produziert werden, gelangen nie zu uns. Aber es gibt sie, und wenn einem so richtig mal nach "Seele freiräumen" ist, dann sollte man zu solch einem Weihnachtsmärchen greifen. Da darf weder der bunt geschmückte (fast schon überladene) Weihnachtsbaum noch der dicke Weihnachtsmann in Rot fehlen, die Weihnachtslieder von Jingle Bells bis White Christmas, und natürlich auch nicht die zwar meist banale aber sehr rührselige Liebesromanze ebenso wenig. All das in der Vorweihnachtszeit serviert mit zeitgenössischem Flair, und Weihnachten kann kommen. Ich geb's zu - ich hab einen ziemlichen Verschleiß an Papiertaschentüchern um die zeit...und nicht, weil ich Schnupfen hab...

So, und jetzt wisst ihr, warum ich hier nicht die Tausenden von Filmen einzeln aufführten kann, die mir in meinem Leben gefallen haben und die mir immer noch gefallen... *seufz*

Pete



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