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Dieses Thema hat 158 Antworten
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 Adventsvierteiler und Weihnachtsserien - Vom Seewolf zu Anna
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Elaine



Beiträge: 334

13.10.2017 16:37
#151 RE: Die geheimnisvolle Insel Antworten

Kann es sein, dass, wer aufmerksam hinschaut, die Lösung Deines kleinen Rätsels hier findet?

Mariposa



Beiträge: 867

16.10.2017 12:26
#152 RE: Die geheimnisvolle Insel Antworten

Wenn ich aufmerksam hinschaue blenden sich viele verlockende Wohnangebote von Booking.com ein.

Muss ich glatt in Anspruch nehmen

Immerhin bleiben sie beim Thema

Also braucht es niemanden 'Spanisch' vorzukommen, wenn ich (derzeit) mit einer spanischen IP Nummer gemeldet bin.

Des Rätsel Lösung liegt im Bild selbst.

Abgesehen davon rätsele ich selber gerne noch ein wenig weiter.

Wer rastet der rostet ... und nicht das Finden sondern die SUCHE (frei nach Dick Sand) ...

Raetselhafte Grüsse

MARIPOSA

Mariposa



Beiträge: 867

30.10.2017 23:46
#153 RE: Die geheimnisvolle Insel Antworten

Gar viele Wetterkatastrophen und Hurricanes gab es während der vergangenen Wochen. So viele, dass den Meteorologen wohl schon bald die Namen ausgehen.

Einen besonders schlimmen Hurricane hatten sie Harvey genannt. Ob da wohl der gefährliche Piraten-Chef der geheimnisvollen Insel Pate stand? Ein solcher Hurricane hatte die "Schiffbrüchigen der Lüfte" ja auf die geheimnisvolle Insel verschlagen. Und da machten sie dann Bekanntschaft mit dem Piraten-Chef Bob Harvey, der Kapitän Nemo das Lebenslicht ausblies.

Dieser (Vidal Molina) nahm als biederer Familienvater in einem späteren Erotik-Horror-Thriller des gleichen Regisseurs dann ein so furchtbares Ende, dass alle seine Sünden gesühnt wurden und ich diese Bilder noch nicht einmal an Halloween zeigen möchte.

Was ich zeigen kann (sofern ich es hinbekomme), sind Fotos (aus Privatbeständen) zu Zeiten der Dreharbeiten. Da scheinen die Jungs untereinander ja recht viel Spaß gehabt zu haben.





In der Höhle "Cueva de los Verdes", die den Schiffbrüchigen im Film als Zuhause dienten, haben sich früher die Einwohner Lanzarotes auch vor wirklichen Piraten versteckt, die die Insel heimsuchten. Während der Dreharbeiten konnten Besucher der Höhle auch einen Blick auf die Dreharbeiten erhaschen, die Glücklichen.

Aber wer konnte sich Anfang der Siebziger schon einen Urlaub auf den Kanaren leisten ?!?

Ich konnte davon träumen, aber von irgend etwas musste man ja auch nachts noch träumen.

HAPPY HALLOWEEN
MARIPOSA

Elaine



Beiträge: 334

31.10.2017 18:45
#154 RE: Die geheimnisvolle Insel Antworten

Lustige Piraten auf einer Geheimnisvollen Insel - das ist doch ´mal ´was!

Und warum sollten sie auch nicht?

Eine entfernte und angeheiratete Verwandte von mir hatte ´mal zufällig in einer Großstadt die Dreharbeiten für eine bekannte Krimi-Serie mitbekommen... Ganz empört war sie:
Das sei ja gewesen, als ob Kinder spielten - von wegen Gefahr und Spannung!

Und wenn ich mir so die kleinen Häuschen und das kleine krumme Sträßchen angucke, die sie auf dem Filmgelände in Geiselgasteig als Kulisse für Stadtszenen haben... Die Kamera lässt es halt größer erscheinen.

Ich vermute ´mal, die damaligen Besucher der Höhle waren an den Dreharbeiten sogar minder interessiert. Bis auf "Käpt'n Nemo" waren ja auch keine großen Berühmtheiten involviert...

Elaine



Beiträge: 334

03.01.2018 18:10
#155 RE: Die geheimnisvolle Insel Antworten

Ich habe ´mal mein löcheriges Gedächtnis "gestopft", denn ich sagte ja schon, ich erinnere mich gerade eben, dass ich die Serie sehr spannend fand und die Musik sehr schön...
... und nun kann ich es mir nicht verkneifen, auch hier auf "Papa Jules'" Kenntnisse der Geographie und Meteorologie zu sprechen zu kommen ("... danke, setzen, sechs!")
Aber wenn er in Le Havre einen wackeren Seemann gefragt hätte, der sich trefflich damit auskennt, dann hätte der ihm sagen können, dass so ein "schlimmster Hurricane des Jahrhunderts" einen Ballon von den Südstaaten der USA aus wirklich in die Gegend der Kanaren verfrachtet hätte, dahin geht nämlich so ungefähr ihre Zugbahn. Der Drehort ist also gar nicht so verkehrt gewählt!

Elaine



Beiträge: 334

26.02.2018 12:14
#156 RE: Die geheimnisvolle Insel Antworten

Ja, auch "Onkel J.A. (Bardem)" hat große Umsicht bei der filmischen Umsetzung des phantastischen Stoffs walten lassen: Wo "Orientale" (Papa Jules' indischer "Prinz Dakkar") drauf stand, war bei ihm auch ein Orientale (O. Sharif) drin!

Ich glaube, "Wunderschön!" vom WDR muss vor etlichen Jahren schon ´mal Lanzarote im Programm gehabt haben... jedenfalls gab es vor ein paar Wochen einen Zusammenschnitt ihrer Sendungen über die Kanaren (die sie aber nicht in ihrer Mediathek haben; dort scheint nur das Aktuellste abrufbar zu sein)...
Falls ich da etwas durcheinander bringe vor lauter Reise- und Natursendungen - zumindest hat sich, passend zum Abenteuerfilm - kürzlich "Länder - Menschen - Abenteuer", der Insel angenommen!

Mariposa



Beiträge: 867

02.07.2018 22:39
#157 RE: Die geheimnisvolle Insel Antworten

Liebe Insel-Freunde,

bei unseren französischen Nachbarn gibt es ein nostalgisches Serienquiz, für das man zwar Serienkenntnisse aber keine Fremdsprachenkenntnisse benötigt. Ist nett gemacht und wenn der Soundtrack ertönt, weiß man meistens schon, woran man ist.

Zu meiner Freude wurde gleich zu Beginn des 5. Teils auch der französischen Version der geheimnisvollen Insel eine Sequenz gewidmet.

Bei Interesse:

https://www.bing.com/videos/search?q=qui...81&&FORM=VRDGAR

Vierteiler-Fans brauchen sich nicht zu grämen, sondern nur den Thread zu wechseln.

Mit nostalgischen Grüßen

MARIPOSA

Mariposa



Beiträge: 867

22.01.2020 21:51
#158 RE: Die geheimnisvolle Insel Antworten

Liebe Freunde der geheimnisvollen Insel !

Letzten Sonntag (19. Januar) jährte sich auf den Tag genau zum 45. mal, dass ich mich in diese Serie verguckt habe. Aus Gründen des Jubiläums gibt es nun die Auflösung eines fast 45 Jahre währenden Rätsels. Als kleiner Bonus für Interessierte folgt demnächst (in Co-Produktion mit Elaine) noch eine kleine Fotonovela zum Thema. Dafür muss ich aber diese und eine weitere spanische Serie „vergesellschaften“. Lasst Euch überraschen!

Der Sechsteiler wird sicherlich noch einige Mysterien für sich behalten aber ein Geheimnis wurde preisgegeben. Das Fort in Richmond, nach dem ich 44 Jahre gesucht hatte – vergeblich gesucht hatte – befindet sich in Madrid und ist heutzutage ein bekanntes Kulturzentrum namens Conde Duque. All zu oft bin ich achtlos daran vorbei gelaufen und habe es andernorts vermutet. Fort St. Nicolas in Marseille war im Gespräch, genauso eine alte Tabakfabrik in Alicante. Alles Fehlanzeige! Und nun – ein Volltreffer.

Eigentlich war ich auf POLY-Recherche in Portugal und nur wegen des „Día de la Fiesta Nacional“ (12. Oktober) in Spaniens Hauptstadt. Mein erster Blick beim Aussteigen aus der Metro war der auf Endlos-Baustellen, aufgerissene Bürgersteige und grauen Himmel. Es wollte gar nicht richtig hell werden. Na das waren vielleicht Aussichten für den Nationalfeiertag am folgenden Tag.

Bis zum Check-In hatte ich noch ein paar Stunden unterzubringen. Weil mir nicht nach Sightseeing oder Outdoor-Aktivitäten zumute war fiel meine Wahl aufs Kulturzentrum Conde Duque. Das Kulturzentrum beinhaltet neben mehreren Ausstellungsräumen ein Auditorium und ein Theater, wo regelmäßig Bühnenveranstaltungen stattfinden. Es ist auch Sitz des Stadtarchivs, der historischen Bibliothek, des städtischen Zeitungsarchivs und des digitalen Stadtarchivs.

Vorausgegangen war ein Tipp, dass dort Dreharbeiten zur fraglichen Zeit stattgefunden hätten. Von den meist jüngeren Angestellten erinnerte sich niemand daran. Genau genommen wusste auch niemand davon. Zu lange lag das zurück. Vielleicht konnte ich in der Bibliothek etwas dazu in Erfahrung bringen?

Gleich beim Reinkommen dann Fotos vom früheren Aussehen und zur Geschichte des Cuartels, verbunden mit der Gewissheit: DAS ISSES !!!

Das beeindruckende Gebäude war einst eine bedeutende Kaserne, die 1717 auf Anordnung von Philipp V. (erster spanischer König aus dem Hause der Bourbonen) errichtet wurde. 1730 wurde die Kaserne fertig gestellt. Teile des Gebäudes wurden 1869 durch einen Brand zerstört, das Gebäude selbst 1969 von der Stadt Madrid erworben, die seine Renovierung vorantrieb.Die Dreharbeiten müssen Anfang der Siebziger Jahre stattgefunden haben. Das passt sowohl vom Zeitrahmen als auch vom Bildmaterial her.

Drinnen erinnerte noch so manches an den ersten Teil (DIE FLUCHT) aus meiner Lieblingsserie. Eine Ausstellung hatte Flucht und Rettung zum Thema – auf die aktuelle Flüchtlings-Situation bezogen. Ein Zelt und ein Wachturm waren aufgebaut, ähnlich wie die der Soldaten in der Serie. Ich kann jetzt endlich nachvollziehen, wo Hund Top gelegen hat, wo der Ballon stand, wo die Pferdegespanne fuhren und die Soldaten marschierten.

Doch damit nicht genug. Ich hatte Gelegenheit in einem Bilderbuch „LA ISLA MISTERIOSA“ zu blättern und konnte in der Biographie des Regisseurs Juan Antonio Bardem und der seiner Schwester Pilar Bardem schmökern. Deswegen habe ich es auch sehr lange im Kulturzentrum ausgehalten und dabei die Zeit vergessen. Die Stunden dort waren genauso ergiebig wie erfreulich und gleichzeitig eine Zeitreise. Als ich rauskam schien die Sonne. Nun aber schnell zum Check-In.Hunger hatte ich auch und das nicht zu knapp.

Abends vorm Königspalast ging es weiter mit Soldaten, Marschtritt, rassigen Pferden, Militärkapellen und vielen Ausrufen: „Viva Espana“. Hunde haben zur Musik gebellt, Pferde getänzelt und wollten Freundschaft mit den Hunden schliessen. Sie waren sich ihrer Wirkung wohl sehr bewusst. Was für ein Tag und es sollte noch besser kommen.

Mir fiel ein altes Lied ein:

Wenn die Soldaten durch die Stadt marschieren,
öffnen die Mädchen die Fenster und die Türen.
Ei warum? Ei darum! Ei warum? Ei darum!
Ei bloß wegen dem Schingderassa, Bumderassasa!
Ei bloß wegen dem Schingderassa, Bumderassasa!

An Schingderassa, Bumderassasa und weiteren „Viva Espana-Rufen“ fehlte es am nächsten Tag bestimmt nicht. Die königliche Familie sowie eine riesige Militärparade boten einiges fürs Auge. Zu Fuß, zu Pferd, auf Militärfahrzeugen und in der Luft waren die Truppen unterwegs und Hingucker am Nationalfeiertag. Wenn man durch die Menschenmassen überhaupt etwas zu sehen bekam. Viele Zuschauer hatten sich in rot-goldene Flaggen eingewickelt. Ein buntes Bild! In Deutschland hätte man (früher) gesagt: Es herrscht Kaiserwetter.

Ich konnte mir nicht helfen, während der Parade roch es ganz unköniglich nach Ziege. Pferdegeruch ja, aber Ziegen ?!? Ich dachte schon, ich könnte meiner Nase nicht mehr trauen. Aber sie trog mich nicht! Eine Truppe hatte eine sehr selbstbewusste Ziege als Maskottchen mitgebracht. So mancher Vierbeiner stahl den Zweibeinern die Show. Auch die Hunde, die ganz selbstverständlich auf den Militärfahrzeugen thronten.

Auf einen Ballon mussten wir verzichten aber es gab Fallschirmspringer zu sehen, die lautlos vom „Himmel“ fielen. Einer sorgte ungewollt für besonders viel Aufmerksamkeit und Anteilnahme, weil er den Landeplatz verfehlte und sich samt spanischer National-Flagge um eine Art Laternenpfahl wickelte. Bravourös hat er sich aus seiner misslichen Lage selbst befreit, die Anerkennung und der Trost der Königsfamilie waren ihm sicher.

Ich konnte ab und zu einen Blick erhaschen, wenn ich entsprechende Verrenkungen machen. Wenn der König keine hellblaue Schärpe zur roten Bauchbinde getragen hätte und das Töchterchen kein hellblaues Kleidchen hätte ich zwischen all' den Uniformen nichts gehabt zum Orientieren. Die Frau Mama und das andere Töchterchen präsentierten sich in blassem Rose.

Mit soviel tollen Eindrücken konnte ich meine Reise und meine POLY-Recherchen alsbald fortsetzen. Ein bisschen Wehmut gab es schon bei Abschied und Weiterreise.

Allen, die mich bei der Suche nach Drehorten in irgendeiner Weise unterstützen und sie letztendlich zu einem Erfolg machten, hiermit ein herzliches Dankeschön. Zufälle, Begegnungen und Erlebnisse im richtigen Leben sind oftmals spannender, als die Serie selbst, auf der sie aufbauen. Meine Erfahrung !!!

Freundliche Grüsse
MARIPOSA

Elaine



Beiträge: 334

27.01.2020 21:05
#159 RE: Die geheimnisvolle Insel Antworten

Überraschung!!

Na, jetzt, da Du es sagst, ist es eigentlich gar nicht so überraschend...
Angesichts knapper Produktionsmittel wird Papa J.A. (Bardem) sich gesagt haben: "Willst du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah." (oder "¿Por qué seguir buscando?", falls er sich mit Onkel Johann Wolfgang (von Goethe) nicht so auskannte), und genommen haben, was sich ohne weiter Reisewege anbot
Die langen Reisewege nach Kamerun und Lanzarote kamen ja noch hernach.

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