Wollt mich mal umhören, was ihr von der Serie haltet. Ich finde die Serie super. Nur schade dass Richard Dean Anderson nach der (glaub ich) 9 Staffel ausstieg und nur noch sporadisch dabei war.
Also den Film Stargate (1994), den fand ich damals eigentlich ganz gut. Ein Mix aus SF und "Altem Agypten" ... besser kanns es fuer mich eigentlich gar nicht kommen. Die diversen Serien hingegen, die daraf basierend seitdem (in USA) im Fernsehen laufen (SG-1, Atlantis und Universe), die wurden von mir gewogen und zu leicht befunden. Richard Dean Anderson hin, Richard Dean Anderson her.
Den Film Stargate fand ich schon sehr beeindruckend (für 1994 wirklich mal außergewöhnlich). Roland Emmerich ist meines Erachtens ein großartiger Handwerker mit Sinn fürs Bombastische (und Pathetische, aber das weiß man halt, wenn man einen Emmerich-Film schaut).
In unserem Besitz befinden sich die kompletten Staffeln von Stargate - SG1 und Stargate Atlantis (mit Universe kam ich nicht so klar, da kommts nicht rüber).
Richard Dean Anderson ohne McGyver-Vokuhila und ein bisschen älter hat nur gewonnen. Seine Männergespräche mit Teal'c sind nahezu Running Gags geworden. Sehr sympathisch auch Don S. Davis (r.i.p.) als General Hammond.
Mein Favorit in Stargate Atlantis ist David Hewlett als genialer, arroganter, hypochondrischer Dr. Rodney McKay. Meiner Meinung nach ist gerade Atlantis alles andere als Menetekel, zumal das Gut-Böse-Schema aufgebrochen wird. So verhalten sich die "Guten" nicht immer besonders ethisch (siehe Michael) und die "Bösen" sind bei näherer Betrachtung auch nicht nur ausschließlich böse, sondern ebenso wie Menschen auch nur bestrebt, zu überleben (wir gehen auch nicht davon aus, dass uns die Schweinchen ihre Schnitzel gerne geben).
Kurz: ein Unterhaltungsprogramm nach unserem Geschmack. Wir haben letztens erst wieder die komplette Staffel Atlantis geschaut und sind jetzt wieder (nach dem Film) bei SG1 gelandet. Super geeignet für verregnete (oder eingeschneite) Wochenenden.
@Petra Nicht mehr lange, dann kannst du es auch in den offiziellen Nostalgie-Bereich schieben. Die Serien haben ja nun auch schon wieder ein paar Jährchen auf dem Buckel. ;)
Na ja. Der Kinofilm war wirklich nicht schlecht und mit Kurt Russell in der Hauptrolle auch sehr gut besetzt. Mr. Anderson, der Exfreund der Eispinzessin Kati Witt (subjektiver Einwurf), kann da eher nicht mithalten. Ein 2. Teil des Films wäre o.k. gewesen.
Zitat von the Q Aber gleich eine ganze Serienkaskade?
Kann man objektiv eigentlich ganz profan beantworten: So eine Serie startet mit einem Versuchballon. Das ist dann der Pilotfim. Kommt der an, wird die Serie produziert. SG1 hat es auf immerhin 10 Staffeln gebracht, SGA auf fünf (Stargate Universe weiß ich nicht). Das ist halt eine wirtschaftliche Frage. Profit macht das, was verkauft wird. Und es hat sich ja verkauft. Unterhaltung ist subjektiv.
Subjektiv sieht es einfach so aus, dass - wir hatten das schon - die Geschmäcker verschieden sind. Ich mag Western nicht so ganz dolle gut leiden, andere schwärmen für sie. Ich mag die Startrek-Staffeln, andere können das gar nicht ausstehen. Stargate hat sich einfach gut verkauft. Ich mag diese Serien unglaublich gut leiden, fand es schade, dass nach der 10. Staffel SG1 Schluss war und war dann um so begeisterter von Stargate Atlantis.
Serienkaskaden, wie du es treffend nennst, leben von dem Bekanntheitsgrad. Wer aufgepasst hat, stellt fest, dass Charaktäre, die zum neuen Ableger gehören, im alten schon mal vorgestellt werden, um die Akzeptanz festzustellen. Rodney McKay war so ein Charakter. Er kam an, er wurde in Atlantis integriert und die Zuschauer fanden es klasse (naja, bis auf die, die mit der Serie nichts anfangen können ).
Mein Mann und ich haben heute übrigens einen SG1-Samstag gemacht: Ab mittags Raclette und eine Folge nach der anderen. Die einzigen, die sauer waren, waren unsere Katzen, die von den Leckereien nichts abbekommen haben. .