Zitat von GinoDa der Name Uwe Beyer erwähnt wurde, das war doch der Zehnkämpfer, der in den Nibelungen den Siegfried gespielt hatte (im Kino, nicht in Bayreuth).
Genau Gino ... in der Verfilmung mit Karin Dor als Brunhild und Terence Hill als Giselher. Hatte das große Glück, die DVD vor ein paar Jahren mal (ich glaub für EUR 2,00) auf dem Flohmarkt zu finden. Soweit ich weiß, ist das Teil nur noch sehr teuer zu bekommen.
Meine Nibelungen-DVD ist leider nur ne VHS-Kopie, bekommt man sonst nur noch sehr teuer über Drittanbieter. Den Film finde ich sehr gut, nur Uwe Beyer als Siegfried ist ne ziemliche Fehlbesetzung. Schon damals, als ich den Film zum ersten mal im Kino sah, hat es mir kaum was ausgemacht, als ihn der Hagen um die Ecke brachte. Im 2. Teil brauchte er ja dann nicht mehr mitmachen. Karin Dor als Krimhild war hingegen Spitze und der Hagen war toll besetzt (mir fällt der Name des Schauspielers aber nicht mehr ein).
Uwe Beyer war als Schauspieler genauso schlecht wie Franz Beckenbauer als Sänger - und ich hab ihn auch nicht wirklich vermisst im 2. Teil. Hagen von Tronje wurde von Siegfried Wischnewski gespielt. Den fand ich immer total gut in seinen Gastrollen beim Tatort oder bei Derrick. Später hatte er sogar eine Fernsehserie "Ein Heim für Tiere", die ich allerdings nur ab und zu sporadisch gesehen habe. Karin Dor spielte übrigens Brunhild - die blonde Kriemhild wurde von Maria Marlow (musste ich jetzt selbst erst mal googeln) dargestellt.
Charlotte, du hast natürlich recht. Ich verwechsle die beiden Damen immer. Bei Kriemhild denke ich immer an die wilde Kriegerin aus dem hohen Norden und bei Brunhild an das blonde Weibchen am Herd in Xanten.
Mein Vater war Ende der 60er/Anfang der 70er Gründungsmitglied und Vorsitzender des örtlichen Tischtennisvereins. Daher gab es (neben Fußball) bei uns daheim eigentlich nur Tischtennis. Ich erinnere mich an verwaschene schwarz-weiß-TV-Übertragungen von Männern in einer Halle, die alle nebeneinander an Tischen diesen Sport betrieben. Schöler trug immer eine Brille mit schwarzem Rand. So eine wollte ich damals haben. Da war ich fünf.
Später wurde ich begeisterte Leichtathletin. Mein Vorbild und heimlicher Held war Karl Fleschen im Mittelstreckenlauf