Sehr traurige Nachricht. Nicht etwa das Gerücht, dass Jörg Pilawa die Nachfolge des letzten Entertainers im Fernsehen, Thomas Gottschalk, übernehmen soll. Gerade höre ich, dass der große Peter Alrxander gestorben ist. Was die beiden gemeinsam haben? Zum Beispiel, dass "Wetten dass" noch so ein wenig bei mir den familiären Sichdrauffreueffekt hat, wie einst die nur selten gezeigte "Peter Alexander Show"- wenn auch aus anderem Blickwinkel. In Erinnerung bleiben "Die Abenteuer des Grafen Bobby" und natürlich vor allem sein wundervoller Leopold aus dem unverwüstlichen "Weißen Rössel". Ja, Er hatte Charme, der Peter! Das dürfte da oben nun ne wirklich große Show werden- und für uns ein trauriger weiterer Abschied!
Ich habe es auch gerade erfahren. Ich bin traurig, denn mit Peter Alexander verbinde ich viele schöne Fernseherinnerungen. Seine Filme waren inhaltlich sicherlich "nicht das Gelbe vom Ei", aber seine Spielfreude und sein gesamtes Können sind und bleiben einmalig. Seine Parodien, z.B. als Hans Moser, werden mir auch immer im Gedächtnis bleiben. Seine gesangliche Vielseitigkeit im Bereich der leichten Muse ist ebenfalls unvergleichlich. Er war ein Vollprofi (auch wenn seine Frau ihn aus dem Hintergrund liebevoll "antrieb" und über seine Disziplin wachte) und trotzdem oder auch vielleicht gerade deswegen im privaten Bereich ein unkomplizierter und liebenswerter Mensch mit Herzenswärme und Humor. Seine Gefühle, die er auch in der Öffentlichkeit zeigte, waren selten aufgesetzt, sondern kamen von Herzen. Zu Recht nannte man ihn auch Peter, den Großen. Nun ist er bei seiner geliebten Hilde und bei seiner Tochter....
Servus, Peter!
(Ich habe bereits die Videotextseiten von ARD und ZDF abgesucht, aber nicht einmal ein kleines Schlagerfilmchen, geschweige denn im ZDF eine Peter-Alexander-Show werden gezeigt??? Unverständlich, gerade vom ZDF, dem Peter Alexander über Jahrzehnte Rekordquoten bescherte.)
An mir zogen gerade so einige Kindheitserinnerungen vorbei, und es stahlen sich sogar ein paar Tränchen in meine Augen. Peter Alexander war so etwas wie der Star meiner Kindheit, niemand, der in Afrika Tiere pflegte oder im wilden Westen lebte, sondern jemand, der einem nah war. Jemand, den man gern als Freund oder in meinem Fall, Vater, gehabt hätte. Einer, der immer heiter war und der nur ein- bis zweimal im Jahr eine Show machte und der die Erfindung von Kunstfiguren nicht nötig hatte.
Er hat viele Schicksalsschläge hinnehmen müssen und ist daran schon vor seinem Tod zerbrochen. Jetzt ist er mit seiner Hilde und seiner Tochter wieder vereint, und im Himmel werden sich ganz viele über seine Gesellschaft freuen, u.a. auch meine Mutter, die Zeit ihres Lebens ein großer Fan von ihm war.
Ich stelle mir gerade vor, wie die verstorbenen Showgrößen der 70er dort oben eine Vorstellung für unsere Omas, Opas und ggf. auch Eltern geben. Wer ist nicht alles schon gegangen: Rudi Carrell, Anneliese Rothenberger, Wim Thoelke, Hans Rosenthal, Lou van Burg, Vico Torriani und noch einige mehr.
Leider sind die nächsten auf Grund des Alters schon abzusehen. Doch wie sagte jemand kürzlich aus meinem Bekanntenkreis etwas makaber: "Nur den Heesters, den haben sie vergessen."
Auch an mir zogen Kindheitserinnerungen vorbei, als ich es hörte. Die Filme fand ich nie so toll, aber die Peter Alexander Show war fast immer ein echtes Fernseh-Highlight für mich. Und auf immer unvergessen bleibt für mich seine Delilah ...
"Star meiner Kindheit" - das trifft es haargenau!! Im Grunde braucht man nicht traurig sein - ein Mensch, der seine Begabungen leben konnte, der erfolgreich war, Menschen hatte, die er liebte, ein reiches Leben. Und zum Schluss war es vermutlich eher eine Erlösung für ihn, weil zwei für ihn so wichtige Menschen vor ihm gegangen waren. So bleibt eher Wehmut für mich...
Bei Spiegel Online ist ein Bericht und eine Fotostrecke - die Fotos stellenweise recht amüsant: Peter Alexander mit Anita Ekberg im Bett, Thekla Carola Wied schulterfrei und mit Glitzerkäppi...
Seltsam, gestern beim Einkäufe-Ausladen habe ich an Peter Alexander denken müssen, das Lied "Mandolinen um Mitternacht - haben mich um den Schlaf gebracht" ging mir nicht mehr aus dem Kopf. Na ja, bei mir waren es keine Mandolinen, aber ich habe wirklich an Peter Alexander gedacht ...
Und dann vorm Zubettgehen die Nachricht von seinem Tod - wie traurig !!! Mann denkt unweigerlich, 84 ist ein schönes Alter, das man erst einmal erreichen muss aber die Trauer ist trotzdem da ...
Mir lief bei "Delilah" immer eine Gänsehaut über den Rücken, auch wenn sich Freunde und Bekannte bei Karaokoe-Wettbewerben noch nicht einmal so schlecht daran versuchten. Ich liebe Delilah. Nicht zu vergessen, die kleine Beize in unserer Straße und natürlich diese Mandolinen, an die ich gestern kurz vor seinem Ableben gedacht habe ...
Die wahren Supertalente und Superstars versammeln sich langsam aber sicher im Himmel, wie wahr, wie wahr ...
Habe noch etwas vergessen, wie fast immer wenn ich auf Beitrag speichern gehe oder einen Brief zugeklebt habe:
Nicht das Zweite, das Erste hat reagiert. Beim Einschalten - wollte mir gerade so nebenbei die Wiederholung vom Traumhotel angucken - brachten sie nochmals die Dokumentation "Legenden" und jetzt gibt es einen Film mit Peter Alexander. Na dann verzichte ich doch gerne aufs Traumhotel, das Hotel am Wolfgangsee hätte mir eigentlich noch besser gefallen ...
Ganz ehrlich, gerade "Die kleine Kneipe" ist für mich ein ganz fürchterliches Lied, obwohl es wohl für ihn der größte Erfolg war. Ich habe immer abgeschaltet, wenn das lief, konnte es und kann es heute noch nicht hören.
Delilah, Hier ist ein Mensch, Komm und bedien dich, Ich zähle täglich meine Sorgen, Mandolinen um Mitternacht (Pedrooooo) und auch Die süßesten Früchte mit seiner viel zu früh verstorbenen Tochter hingegen habe ich auch geliebt.
Ja, so gehts mir auch, Petra... "Die kleine Kneipe" ist ganz grausig, so ein typisches Familienfestschunkellied, wo man mit aller Wucht an die Brust der Großtante Minna gezerrt wird...