"Große Freiheit Nr. 7" ... "Unter den Brücken" ... Zum Niederknien.
Im ersten Fall ein ganz starker Moment gegen Schluß; die Figur die er darstellt wird innerhalb eines kurzen Momentes schlagartig nüchtern, erkennt was los ist mit dem Gegenüber (Hans Albers), redet ihm zu, baut ihn auf ... Sehr, sehr menschlich ... Das kann man so nicht [nur] "spielen", das muß man schon in sich haben ...
Und im anderen Fall fehlen einem ja fast die Worte ... (schwärm ...) wie er da erkennt daß er verloren hat ... und sich darin fügt ... Großartig.
Auch in "Die Reise nach Tilsit" ganz stark ... Sehr glaubwürdig, wie da ein redlicher Mann schwach wird ...
Am Züricher Schauspielhaus hat er gespielt ... Wäre er heute noch da da würde ich ja hinpilgern ... So Leut' gibt's doch heut' gar nicht mehr ... (Ausnahmen: George, Pfaff. Auch Jürgen Hentsch.)
na ich glaube gustav knuth hat noch besseres gemacht als nebenrollen in filmen wie große freiheit.......siehe seine super serien, als tierdoktor, als vater einer zirkustruppe, als eiserner gustav....und und und...da ist die große freiheit...peanuts
Hey Rüdi - Ihr Beide habt einfach unterschiedliche Dinge bei Gustav Knuth wahrgenommen - Dich haben diese ganz kurzen Augenblicke beeindruckt, in denen ein Leben, eine Entwicklung oder was auch immer durch einen fähigen Schauspieler in einem Moment darstellerisch zusammengepresst wird, und Träumerle hat einen ganz anderen Blick auf ihn, der genauso gerechtfertigt ist. Nur weil einem selbst etwas sehr wichtig ist, muss man doch einen anderen Blickwinkel, der einem nicht so wichtig ist, nicht abwerten.
Wenn ich eine fanatische Bergsteigerin wäre (oh Du meine Güte, ich stell mir das gerade vor *g*), dann würde ich doch Leute, die mehrmals jährlich segeln gehen, auch nicht anschnauzen. - Jetzt nachvollziehbar?
Und genau deshalb verstehe ich Rüdi´s Reaktion sehr gut, wenn die von ihm beschriebenen Momente des genialen Schauspielers Gutav Knuth als "Peanuts" bezeichnet werden.
ach was? ich wollte ganz und gar nichts abwerten...aber in der masse seines gesamten schaffens ist die eine sache, von meinem standpunkt aus, eben nicht so stark zu bewerten....klar das ein schauspieler auch besonders geniale momente hat.......aber ich habe es anders herum auch nicht nötig, als begriffsstutzig und blöde hinstellen zu lassen.