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TV-Nostalgie-Forum

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Dieses Thema hat 16 Antworten
und wurde 222 mal aufgerufen
 ...und nicht so richtig in die anderen Kategorien paßt...
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frankqn

Beiträge: 175


05.02.2012 01:33
#16 RE: (Fernseh-) Lotterie antworten

Zitat von Träumerle
es gab früher viele sachen, die auch mit der technik zusammenhangen.......wie z.b. ne viertel stunde vor dem fernseher zu sitzen und dabei zig mal zu hören: wir schalten um nach münchen........../das wurde dann fast gesungen.......eben andere technik...deshalb auch langwieriger.....oder guck dir die beatles an...die konnten mit ihren miniverstärkern, gegen die heutige technik, ihren eigenen gesang nicht mehr hören, weil die fans viel lauter kreischten....

"Zur Fortsetzung des Programmes schalten wir um nach ..." Ja, die Schalten waren manchmal etwas holprig. Und wenn hatte es dann endlich geklappt, sah man ein neues Pausenbild und hörte das (in deinem Beispiel) Münchener Senderjingle gefühlte 20 mal, ehe es endlich weiterging.

Na ja die Beatles... da kann man geteilter Meinung sein. Es gab damals durchaus Bands, die in der Lage waren, einen Saal akkustisch zu füllen (z. B. meine Lieblingsband ). Ich glaube, es waren andere Gründe, die letztlich den Entschluss reifen ließen, nicht mehr aufzutreten. Die Jungs waren auf ein Image festgelegt, welches sie nicht mehr bedienen wollten und konnten. Sie wollten keine Boyband mehr sein sondern künstlerischen Inhalt transportieren, das ist auf den Alben deutlich zu hören. Da passten kreischende Teenies nicht mehr so recht dazu. Außerdem gab es bereits erste Differenzen zwischen einzelnen Bandmitgliedern, da wollte man sich wahrscheinlich auch nicht mehr während monatelanger Tourneen gegenseitig auf die Nerven gehen. Technische Gründe gab es natürlich auch, die hatten aber nichts mit der Lautstärke zu tun, sondern mit Effekten und Aufnahmetechnik im Studio. Viele Stücke konnte man gar nicht live spielen.



cessnaritter

Beiträge: 2.288


05.02.2012 07:20
#17 RE: (Fernseh-) Lotterie antworten

Zitat von Karin
Ja die gute alte Fernsehlotterie wurde zu Hause auch immer verfolgt... Ich glaube, wir hatten auch immer (?) ein Los und ich fand es toll, welche schönen Dinge man da gewinnen konnte. Ich habe immer die - mir unbekannten Menschen - beneidet, die so tolle Sachen bekamen... Eine Fernreise nach Sri Lanka...einen Farbfernseher oder gar ein Einfamilienhaus. Anfangs fand ich es immer seltsam bis ärgerlich, dass so viele Leute in dem weit entfernten BERLIN etwas gewannen (Gruß an FRANK)und KEIN einziger Mensch den ich kannte...Bis mir dann mal ein Licht aufging, dass Berlin schon damals um einiges größer war als unser ganzer Kreis Neuwied Ach ja, Udo Jürgens hat, wenn mich meine Erinnerung nicht trügt, eigens für die Fernsehlotterie das Lied "Zeig mir den Platz an der Sonne" komponiert.



Aaaaalsoooo.... um das gleich mal klarzustellen... es kamen immer viel zu wenige Gewinner aus Berlin, wa? Das fanden wir sehr ärgerlich!
Es gab übrigens vom 1958 bis 1988 und dann noch einmal von 1999 bis 2003 immer ein Lied der Fernsehlotterie. Da ging es immer irgendwie um Glück und Mitgefühl und dergleichen in den Texten.
Einfamilienhäiser gab es aber erst wohl später, oder?

Ein "Traumhaus" in Berlin gab es immer in einer Lotterie einer sozialen Einrichtung zu gewinnen, die sich "Tag der offenen Tür" nannte. Das Los befand sich als Deckblatt auf einem "Scheckheft", in dem die verschiedenartigsten Berliner Firmen und Institutionen (Museen, Schwimmbäder u. ä. ) Gutscheine unterbrachten. Also z.B. eine Eintrittskarte bezahlen und eine zweite Person kommt verbilligt der gar kostenlos mit hinein o.ä. Außerdem gab es eine ganze Reihe von Preisausschreiben in dem Scheckheft, an denen man sich beteiligen konnte. (Ich habe aber nie was gewonnen )
Neben dem Traumhaus, das eigens dafür in bevorzugter Stadtrandlage erbaut wurde (später konnte man sich den Wert auch auszahlen lassen) gab es je nachdem, wieviele Endziffern man richtig hatte auf dem Los, mehr oder weniger wertvolle Sachpreise gewinnen. Das waren dann schon mal ein Fahrrad, 10 Pfund Kaffee oder auch 30 Rollen Toilettenpapier
Als ich klein war, waren diese Scheckhefte heiß begehrt. Sie erschienen immer im Frühling und waren beim Zeitungshändler zu kaufen. Meine Eltern hatten auch einen Zeitungsladen und reservierten dann die meisten der zugeteilten Exemplare für die Stammkunden.
In späteren Jahren (80er, 90er) konnte man noch wochenlang nach Erscheinen die Dinger an jeder Supermarktkasse kaufen. Ob es die Hefte und die Lotterie heute noch gibt, kann ich gar nicht mal sagen...



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