Meine erste Science-Fiction-Serie war „Menschen im Weltraum“, lange vor Gagarin, kam im Vorabendprogramm: http://www.fernsehserien.de/index.php?serie=6608 Alles richtig schön technisch in der Tradition Jules Vernes, ganz ohne Hokuspokus und Ufo-Gedöns. Da parkten die Astronauten ihre Rakete noch rückwärts auf dem Mond ein.
Mein jüngerer Bruder und ich probten persönlich den Raketenstart in der Küche, indem wir zwei Stühle auf den Rücken legten, uns drauf setzten und schüttelnd wie rasseln gehn Himmel fuhren. Hesekiel hätte laut von Däniken seine Freude daran gehabt. Meine Mutter hatte für solche Ausflüge nur Kopfschütteln übrig.
Aber so ähnlich liefen dann die Weltraumprogramme der Russen und Amerikaner ab, auch wenn der Aufwand etwas größer war.
Jules Verne war ein ganz GROSSER seiner Zeit. Er hat vor über 90 Jahren eine Skizze eines metalurgischen Prozesses gezeichnet, der erst in den letzten 10 Jahren beherschbar wurde.
Das sog. GIESS-WALZ-VERFAHREN. Aus der Schmelze ein Warmband gießen. Wenn jmd. Spaß am Thema hat, schreibe ich gerne mehr. Aber GOOGLE bringt auch ein paar Ergebnisse. Doch ich habe es live erlebt. Einfach nur bombastisch.
So kann ich mir vorstellen, dass es irgendwann wirklich Weltraum-Fabriken gibt, die aus metallischen Himmelskörpern eine Raumstation formen.
Na ja - braucht wohl noch etwas Zeit. Der Pendelverkehr zum Mond wurde ja auch wieder eingestellt :LACH: