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Lutz Zander



Beiträge: 490

15.02.2015 01:01
Das Wirtshaus von Dartmoor Antworten

Wallende Nebel, ein Moor und die üblichen Verdächtigen, klingt nach Edgar Wallace aber dieser spannende Kriminalfilm beruht auf einem Roman von Victor Gunn.



Ich bin momentan ganz begeistert von dieser DVD-Veröffentlichung. Diesen Film hatte ich zum letzten mal vor vielen Jahren (irgendwann in den 70 ern) im TV gesehen. Pidax hat hier wirklich eine echte und vor allem auch sehenswerte Rarität des deutschsprachigen Krimikinos der 60er Jahre ausgegraben und wiederveröffentlicht.

Inhalt:

In einer düsteren Moorlandschaft liegt das berüchtigte Zuchthaus Dartmoor. Wenige hundert Meter davon entfernt betreibt ein ehemaliger Gefängniswärter, Mr. Arthur Simmons (Friedrich Joloff), mit dem „Dartmoor Inn“, das Gasthaus „Drei Kronen“. Hier verkehren Zuchthausbeamte, Angehörige von Gefangenen, die sich zu den Besuchstagen einstellen, und überdies weitere recht merkwürdige Gestalten. Auch Mr. Cromwell (Paul Klinger), der Chefinspektor und Leiter der Mordkommission von Scotland Yard, taucht in letzter Zeit häufiger hier auf, seitdem es Häftlingen von Dartmoor gelungen ist, aus dem Zuchthaus zu entfliehen. Cromwells Chef, Sir James (Friedrich Schoenfelder), will zunächst nicht ganz einsehen, warum sich der Leiter der Mordkommission gerade mit diesen Fällen beschäftigt, die gar nicht in sein Ressort fallen.
Aber Cromwell ist da völlig anderer Meinung: zwölf Zuchthäuslern gelang in relativ kurzer Zeit die Flucht – und alle zwölf sind seither spurlos verschwunden. Das ist bis dahin ein absolutes Novum in der Kriminalgeschichte Englands, denn den wenigsten geflohenen Verbrechern gelingt es sonst, für längere Zeit (und das auch noch völlig spurlos) unterzutauchen. Also, meint Cromwell, hat der Chef der Mordkommission schon ein Recht, sich darum zu kümmern, wo die zwölf Männer geblieben sind.
Cromwell interessiert sich vor allem für die Praxis von Rechtsanwalt Basil Gray (Dieter Eppler), dem Syndikus des „Uneigennützigen Vereins Schmetterling“. Alle zwölf Entflohenen waren seine Klienten und Mitglieder des Vereins, der eine Art Schutzverband von Unterweltlern darstellt. Alle zwölf haben bei Gray Beträge von jeweils 2000 Pfund hinterlegen lassen, Bräute oder Frauen der Geflüchteten erhielten geraume Zeit nach der vermeintlich geglückten Flucht Ansichtskarten aus Südamerika oder Nordafrika mit der lapidaren Mitteilung „Gut angekommen“. Danach gab es niemals mehr ein Lebenszeichen.
Außer Cromwell ist dieser reichlich mysteriösen Sache noch ein anderer auf der Spur: Anthony Nash (Heinz Drache), ein gutaussehender junger Australier. Sein ehemaliger Geschäftspartner, Mo Rayburns (unbekannter Kleindarsteller), saß in Dartmoor und gehört zu den zwölf Verschwundenen. Nash verbündet sich mit der Verlobten von Mo, der Sekretärin Joyce Trevor (Judith Dornys).
Im „Dartmoor Inn“, dem Gasthaus „Drei Kronen“, gibt es einen großen Krach. Denn der Fahrer von Rechtsanwalt Gray, Billy (Stanislav Ledinek), mit dem Beinamen „der Barbier“, hat versucht, sich an Evelyne Webster (Ingmar Zeisberg), die attraktive Kellnerin des „Dartmoor Inn“ und Schankmädchen aus den „Drei Kronen“, heranzumachen. Dieses Verhalten muß Billy büßen, denn Gray hatte ihm zuvor bereits mehrmals strikt verboten, sich Evelyne zu nähern. Billy, „der Barbier“, verliert auf diese Weise seinen Job bei Gray.
Cromwell hat unterdessen alle Hände voll zu tun, um das Pensum, das er sich selbst gestellt hat, zu bewältigen, denn die Ereignisse beginnen sich von nun an zu überschlagen: Ein kleiner Postkartenhändler, dessen Spezialität es war, Alibis durch den Versand von Postkarten aus aller Welt zu beschaffen, wird mit einem Rasiermesser umgebracht. Anthony Nash beteiligt sich an einem Raubüberfall. Er gibt Cromwell aber vorher einen Hinweis. So wird Nash mit seinen „Kumpanen“ gefaßt und zu einer Zuchthausstrafe verurteilt. Er kommt natürlich (wie könnte es auch anders sein) nach Dartmoor. Vorher hat er bei Gray 2000 Pfund hinterlegt. Denn Nash sieht die einzige Möglichkeit, den Fall restlos aufzuklären, darin, am eigenen Leibe zu erfahren, was mit den Zuchthäuslern geschieht, die aus Dartmoor herausgeschleust werden.
Die Order zum „Ausbruch“ des Gefangenen Nash wird von Gray telefonisch an Evelyne Webster, der Kellnerin des „Dartmoor Inn“ und Schankmädchen aus den „Drei Kronen“, weitergegeben. Mrs. Simmons (Mady Rahl), die Wirtin, die unfreiwillig Zeugin dieses Gesprächs wird, berichtet ihrem Mann davon. Aber der tut so, als schenke er den Worten seiner Frau keinen Glauben. Die Neugier treibt Mrs. Simmons aber dann doch dazu, Evelyne auf dem Weg zu einem vermeintlichen Rendezvous zu verfolgen. Diese Neugier wird Mrs. Simmons zum Verhängnis. Denn auch sie wird mit einem Rasiermesser vom Leben zum Tod befördert.
Cromwell hält Rechtsanwalt Gray zwar für einen üblen und skrupellosen Geschäftemacher, aber nicht für den Mann, der morden läßt. Gray selbst erkennt allmählich, daß seine Klienten nie ihre Reisen in die Freiheit nach Übersee angetreten haben. Er fährt nach Southampton, um von dem Schiffsmakler, mit dem er gemeinsame Sache gemacht hat, Rechenschaft zu fordern. Aber als er in dessen Haus tritt, findet er dort nur noch dessen Leiche vor. Erst jetzt ahnt er, was geschehen ist: 1500 der hinterlegten 2000 englischen Pfunde sollten den entflohenen Häftlingen nach gelungener Flucht ausgehändigt werden. Die restlichen 500 Pfund stellten das Honorar für ihn und Bestechungsgelder für die Gefängnisbeamten dar. Die Entflohenen aber haben das für sie deponierte Geld nie gesehen.
Inzwischen verläuft Nashs Flucht aus Dartmoor planmäßig. Sie endet im „Dartmoor Inn“ dem Gasthaus „Drei Kronen“. Hier stellt sich nun endlich heraus, wer Grays Mittelsmann und (ohne Wissen Grays) der Mörder der zwölf Entflohenen ist. Der Mörder versucht nun freilich auch Nash zu beseitigen. Zwölfmal 1500 Pfund, die ihm Gray zur Weitergabe an die entsprungenen Zuchthäusler ausgezahlt hat, sind in seine Tasche gewandert. Nash soll schließlich nun sein dreizehntes Opfer werden...

Hintergrund:

„Das Wirtshaus von Dartmoor“ ist ein deutscher Kriminalfilm aus dem Jahr 1964, der unter der Regie von Rudolf Zehetgruber (* 16. September 1926 in Wien) entstanden ist. Die Außenaufnahmen fanden von Dezember 1963 bis Januar 1964 in West-Berlin statt. Sämtliche Innenaufnahmen dazu wurden im Arca-Filmatelier in Berlin-Pichelsberg gedreht.
Die literarische Vorlage stammt allerdings nicht (wie man durchaus auch vermuten könnte) von Edgar Wallace, sondern von Victor Gunn der mit bürgerlichen Namen eigentlich Edwy Searles Brooks (* 11. November 1889 in London; † 2. Dezember 1965 ) hieß. Unter dem Pseudonym Victor Gunn schrieb er gut 40 Kriminalromane, in denen der mürrische Chefinspektor Cromwell, gemeinsam mit seinem Assistenten, Sergeant Johnny Lester, seine Fälle löst, von denen allein in Deutschland einst 1,6 Mio. Exemplare verkauft wurden.

Zu den Akteuren, dieses spannenden aber auch typischen s/w-Kriminalfilms aus bundesdeutschen Landen der 60er Jahre, gehören neben Heinz Drache (* 9. Februar 1923 in Essen; † 3. April 2002 in Berlin) als Anthony Nash in weiteren Rollen: Paul Klinger (* 14. Juni 1907 in Essen; † 14. November 1971 in München ) als Chefinspektor Cromwell, Ingmar Zeisberg (* 25. Februar 1933 als Ingmar Muhes in Danzig ) als Evelyn Webster, Judith Dornys (* 21. Februar 1941 in Budapest; † 26. April 1989 in Paris ) als Sekretärin Joyce Trevor, Friedrich Joloff (* 14. Dezember 1908 in Berlin als Friedrich Jolowicz; † 4. Januar 1988 in Verden an der Aller, Niedersachsen ) als Mr. Arthur Simmons, Mady Rahl (* 03. Januar 1915 als Edith Gertrud Meta Raschke in Neukölln, heute Berlin-Neukölln; † 29. August 2009 in München-Bogenhausen) als Mrs Simmons, Dieter Eppler (* 11. Februar 1927 in Stuttgart; † 12. April 2008 ) als Rechtsanwalt Basil Gray, Kai Fischer (* 18. März 1934 als Kai Anne Inge Fischer in Halle/Saale) als Bardame Hardway, Stanislav Ledinek (* 26. Juni 1920 in St. Lorenzen, Jugoslawien (heute: Lovrenc na Pohorju, Slowenien); † 30. März 1969 in Istanbul, Türkei ) als Billy „der Barbier“, Friedrich Schoenfelder (* 17. Oktober 1916 in Sorau; † 14. August 2011 in Berlin ) als Sir James, Fritz Eberth (* 03. Oktober 1910; † 06. Juli 1968) als Trollope, Gerhard Hartig ( * 11. März 1922 ) , als Aufseher Ritchie, Conny Rux (* 26. November 1926 in Berlin; † 13. Januar 1995 in Berlin) als jüngerer Wärter, Artur Schilsky (Lebensdaten unbekannt) als älterer Wärter und Ralf Wolter (* 26. November 1926 in Berlin ) , als O’Hara, genannt "Blitz".

Prominente Nebenrollen:

Eine der bereits erwähnten Hauptfiguren in Victor Gunn's Kriminalroman, Sergeant Johnny Lester und Assistent von Chefinspektor Cromwell, wurde für diese Verfilmung von „Das Wirtshaus von Dartmoor“ zunächst gänzlich gestrichen. Erst fast am Ende des Films tritt er aber dann irgendwie doch noch, in der Gestalt von Wolfgang Völz (* 16. August 1930 in Danzig-Langfuhr, Freie Stadt Danzig ), als in diesem Fall allerdings namentlich ungenannter „Namenloser“ Sergeant und Assistent, in Erscheinung.

Weitere kurze Nebenrollen verkörpern u.a. der in den 60er Jahren bekannte Sänger Abi Ofarim ( * 5. Oktober 1937 als Abraham Reichstadt in Safed, Galiläa in Palästina), als der junge „Halbstarke“ Gasthausbesucher Bill und der damals noch weitestgehend völlig unbekannte Schauspieler Otto Sander (* 30. Juni 1941 in Hannover, † 12. September 2013), der hier als Gefängniswärter Eddik, in einer Szene gleich ganz zu Beginn des Films, unterwegs auf einem Fahrrad, ein Messer in den Rücken geworfen bekommt.

Die Filmmusik komponierte Peter Thomas (* 1. Dezember 1925 in Breslau ). Zum musikalischen Hauptthema dieses Kriminalfilms lies sich der Komponist deutlich hörbar durch die Melodie des englischen Volksliedes Greensleeves inspirieren.

Bildbewertung:

Diese DVD-Veröffentlichung der Pidax film media Ltd. aus dem Jahr 2012 beinhaltet die filmische Original-Produktion der Arca-Winston Films Corporation GmbH & Co. KG aus dem Jahr 1964 und kommt in einem stabilen Amaray Keep-Case mit optisch ansprechend gestaltetem Wendecover daher. Das heißt also dass jeder, der das oftmals ungeliebte und übergroße FSK-Logo (Altersfreigabe ab 16 Jahren) auf der Vorderseite als störend empfindet, dieses nun völlig einfach und unkompliziert aus seinem unmittelbaren Blickfeld verschwinden lassen kann. Der Film selbst hat eine exakte Laufzeit von 84 Minuten und 33 Sekunden. Das s/w-Bild erscheint im Format 1.66:1 amamorph und kommt, soweit es Kontrast & Schärfe betrifft, in soweit recht ordentlicher und akzeptabler Qualität zur Aufführung. Insgesamt stand hier als Originalmaterial eine alles in allem wohl nur wenig beanspruchte filmische Bildkopie zur Verfügung, die zudem noch einer gründlichen digitalen Bearbeitung unterzogen wurde.

Tonbewertung:

Die deutschsprachige Tonspur liegt im Format Dolby 2.0 Mono vor. Der verfügbare Filmton hinterlässt einen klaren und sauberen Höreindruck. Auch in diesem Fall erfolgte wohl eine sorgfältige digitale Audiobearbeitung und Tonrekonstruktion.
Unterm Strich erscheint hier also „Das Wirtshaus von Dartmoor“ in einer insgesamt doch recht annehmbaren guten Bild- und Audioqualität.
Als besonderen Bonus liegt dieser DVD-Veröffentlichung ein Nachdruck der Originalen „Illustrierten Film-Bühne“ Nr. S 6770 bei, die dem damaligen Kinopublikum zum Preis von 30 Pfennigen angeboten wurde. Auf insgesamt acht Seiten enthält diese zahlreiche Szenenfotos, eine Inhaltsangabe, sowie unter dem Titel „Wie wird man Filmregisseur?“, Hintergrundinformationen zum damals noch jungen Regisseur dieses Films Rudolf Zehetgruber.
Leider wurde hier wieder einmal auf die Möglichkeit einer adäquaten optischen Untertitelung in deutscher Sprache verzichtet, die für interessierte Gehörlose bzw. Hörgeschädigte Zuschauer zweifelsfrei eine enorme Erleichterung beim Betrachten des filmischen Inhalts darstellen würde.

Gesamturteil:

„Das Wirtshaus von Dartmoor“ bietet jedem interessierten Fan und potentiellen Zuschauer solcher s/w-Kriminalfilme aus bundesdeutscher Kinoproduktion der 60er Jahre alles das, was man gemeinhin von solch einem Klassiker auch heute noch erwarten darf. Und das ist Spannung, Humor und einfach nur Gute und Kurzweilige Unterhaltung. Rein von seiner Machart her muss sich dieser Streifen jedenfalls nicht hinter den damals zahlreich produzierten und an den Kinokassen so sehr erfolgreichen Edgar Wallace Filmen verstecken.

Fazit:

Wer ein Fan von Edgar Wallace Verfilmungen ist, dem bietet ganz sicher auch diese schwarz-weiße bundesdeutsche Kinoproduktion der 60er Jahre genau die richtige Unterhaltung, selbst wenn die literarische Vorlage in diesem Fall mal nicht von Edgar Wallace, sondern von Victor Gunn stammt.

Absolute Kaufempfehlung!

Bei Amazon wird die DVD im Augenblick für günstige 8,45 € angeboten.

Pidax Film-Klassiker: Das Wirtshaus von Dartmoor

Aber natürlich kann diese DVD auch direkt über die Internetseite von Pidax erworben werden.


Mit diesem Beitrag wurden folgende Inhalte verknüpft
Petra



Beiträge: 7.268

15.02.2015 11:59
#2 RE: Das Wirtshaus von Dartmoor Antworten

Eine schöne ausführliche Rezension, wie ich sie schön öfter von dir auf Amazon gelesen habe, Lutz. Trotzdem die Bitte, in Zukunft das nicht einfach rüberzukopieren mit einem Einführungstext, sondern darauf zu verlinken mit dem Hinweis, dass es von dir stammt. Bitte keine Kopien von anderen Seiten, auch wenn die Rechte daran geklärt sind. In deinem Text ist ja nicht mal auf Anhieb zu erkennen, dass es sich um eine Rezension handelt, die bereits auf Amazon veröffentlicht wurde, obwohl die professionelle "Schreibe" schon vermuten lässt, dass es nicht fürs Forum geschrieben wurde :-)

Nicht böse sein. Übrigens kenne ich das Zuchthaus von Dartmoor - ich war im letzten Sommer dort (nein, ich habe nicht eingesessen, aber es gesehen ... Und es war neblig und regnerisch).

Lutz Zander



Beiträge: 490

15.02.2015 15:05
#3 RE: Das Wirtshaus von Dartmoor Antworten

Ich bin Dir überhaupt nicht Böse Petra. Und ich weiß natürlich auch, das wir hier normalerweise nicht in dieser Form andere Quellen zitieren sollen. Deshalb schreibe ich ja auch hier wie dort unter meinem Namen. Und du hast selbstverständlich recht mit deiner Vermutung das ich das ganze ursprünglich nicht allein fürs Forum geschrieben habe.:-)

Gibt es eigentlich um das echte Zuchthaus von Dartmoor herum tatsächlich so viel Sumpf und Moorgelände wie es der Film vermuten lässt?

Petra



Beiträge: 7.268

15.02.2015 15:37
#4 RE: Das Wirtshaus von Dartmoor Antworten

Na ja, das Zuchthaus haben wir eher aus der Ferne gesehen. Wir waren nicht so furchtbar lange dort, haben Halt an der berühmten Brücke gemacht und haben uns die Geschichten des Reiseleiters angehört. Es ist karg und wirkt sicher bei Dunkelheit sehr unheimlich :-) Ob es so sumpfig und moorig ist, wie es beschrieben ist, weiß ich nicht. Aber irgendwelche Warnschilder habe ich nicht gesehen.

Das Land gehört übrigens Prinz Charles.

Flammentanz



Beiträge: 27

18.03.2015 19:00
#5 RE: Das Wirtshaus von Dartmoor Antworten

Einer meiner Lieblingsfilme mit Heinz Drache. Für mich hat der Film unglaublich viel Atmosphäre (die gruselige Moorlandschaft), eine überaus eingängige Titelmusik von Peter Thomas (basierend auf dem englischen Volkslied "Greensleeves") und sehr überzeugende Darsteller, wobei mir besonders das Zusammenspiel von Heinz Drache und Paul Klinger gefällt.

Die Dialoge zwischen Heinz Drache und Paul Klinger sind sehr amüsant, zum Beispiel als sie sich zum ersten Mal im Moor in der Nähe von Dartmoor begegnen:

Zitat
“He, Sie! Können Sie Ihren Wagen nicht so hinstellen, dass man noch vorbeikann?”
(Chefinspektor Cromwell)

“Regen Sie sich mal nicht so auf! Hat ja mindestens noch ‘n Fünfzehntonner Platz!”
(Anthony Nash)

Horace



Beiträge: 492

18.03.2015 19:20
#6 RE: Das Wirtshaus von Dartmoor Antworten

Den Film kenne ich adhoc nicht, aber Dartmoor (war selbst schon ein paar Male dort) ist natürlich prädestiniert für solche Filme. "Der Hund von Baskerville" spielte ja auch dort.

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