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 Familienserien - von Salto Mortale zu den Waltons
Flammentanz



Beiträge: 27

31.05.2015 14:39
"Wenn der Vater mit dem Sohne" mit Fritz Eckhardt und Peter Weck antworten

Wenn der Vater mit dem Sohne

Österreich 1971

Darsteller: Peter Weck (Alfred “Fredy” Haslinger), Fritz Eckhardt (Eduard “Edi” Haslinger), Marianne Schönauer (Frau Herz, Chefsekretärin), Dany Sigel (Maria Link, Fredys Sekretärin), Josef Hendrichs (Buchhalter Gutmann), Michael Janisch (Werkmeister Nekola), Peter Neusser (Prokurist Mölzer), Jane Tilden (Tante Rikki), Rosl Dorena (Frau Faber, Haushälterin)


Episodenfolge:

1. Die Hungerkur
2. Tante Rikki
3.Puppi
4. Die Nona
5. Das liebe Geld
6. Der Krach
7. Mein Freund Charly
8. Unsere Wunderautos
9. Hexi
10. Der Urlaub
11. Die Erbtante
12. Der Geschäftsfreund
13. Happy End


Eduard Haslinger und sein Sohn Alfred, von allen nur Fredy genannt, leiten ein renommiertes Wiener Möbelunternehmen. Vater und Sohn sind einander - trotz mitunter generationsbedingter Meinungsverschiedenheiten - innig zugetan, so ist es kein Wunder, dass der Witwer und sein Filius als überzeugte Junggesellen mit einander die Wohnung teilen bis sie nach
zahlreichen Umwegen doch noch im Hafen der Ehe landen.

Peter Weck, der 1983 in “Ich heirate eine Familie” so etwas wie der Lieblingsvater der Nation wurde, ist hier einmal in einer anderen familiären Situation zu erleben: als charmanter, aber auch widerborstiger Sohn eines zwar gütigen, doch auch zur Cholerik neigenden Vaters. Die Beiden geraten in allerlei turbulente Situationen sowohl geschäftlicher als auch privater Natur, die sie trotz ihrer höchst unterschiedlichen Temperamente meistern.

“Wenn der Vater mit dem Sohne” lebt ganz und gar von dem herrlichen Wortwitz der Drehbücher von Fritz Eckhardt:

Eduard: “Mach nicht immer so blöde Witze! Heute bist du besonders albern.”
Fredy: “Erbmasse!”

Fredy: “Was du einer Sekretärin zahlst, dafür kann ich ja nicht die Sophia Loren engagieren, wobei nicht einmal feststeht, ob sie stenographiert - die Loren ...”

Fredy: “Jetzt mache ich mir Ham and Eggs von vier Eiern und den ganzen Schinken.”
Eduard: “Du, der hat mindestens 3,5 kg.”
Fredy: “Das ist zuviel. Ich möchte ja nachher noch einen Käse essen.”

Fredy: “Gegen dich ist ein Murmeltier ein Nachtfalter!”

Einbrecher: “Die Polizei, die wollen Sie wirklich kommen lassen?”
Fredy: “Wen denn? Die Eisrevue?”

Fredy: “Ich geh’ jetzt die Polizei holen.”
Eduard: “Wie willst’n das machen?”
Fredy: “Ich werde auf die Straße rennen und jodeln ...”

Fredy: “Wer war denn diese entsetzlich hässliche Person, die mich da begrüßt hat. Die schaut ja aus wie die Schwester vom Dracula! Also, wenn die mir in der Nacht begegnet, dann flüchte ich auf einen Baum.”
Eduard: “Ob du’s glaubst oder nicht, sie ist verheiratet.”
Fredy: “Ja, mit’m Frankenstein.”

Eduard: “Das ist kein Auto, das ist eine Affenschaukel.”
Fredy: “Du nennst mich also einen Affen?”
Eduard: “So habe ich es nicht gemeint, aber wenn du’s glaubst, ist mir’s auch recht.”
Fredy: “Dann darf ich dich wohl daran erinnern, dass ich von dir abstamme ...”

Fredy: “Im Laufe der Jahre hat er ja alle Krankheiten gehabt, das heißt bis auf Kindbettfieber ...”
(über seinen hypochondrischen Vater)

Fredy: “Ich war gestern in der Rio-Bar mit der Mautzi, ein süßer Halbkretin. Der Poldi Brims war auch da.”
Eduard: “Ein mieser Vollkretin.”

Eduard: “Wenn er nicht abgeschlossen hat, dann fress ich einen Besen. ... Was ist? Wohin gehst du?”
Fredy: “Einen Besen besorgen. Willst ihn lieber zum Mittagessen oder zum Nachtmahl?”

Eduard: “Du lügst mit einer Leichtigkeit.”
Fredy: “Das habe ich von dir gelernt.”

Fredy: “Sag einmal, wie kommst denn du in mein Bett?”
Gerlinde: “Ich habe mich halt hineingelegt. Du warst ja nicht da.”
Fredy: “Natürlich war ich nicht da, sonst wärst du nicht dort.”

Fredy: “Wenn alle Frauen, die schläfrig sind, sich da in mein Bett legen würden ...”
Gerlinde: “Das wäre ein Gedränge.”

Zwei Folgen von “Wenn der Vater mit dem Sohne” sind auf YouTube online gestellt worden, die gesamte Serie ist auf DVD erschienen.

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