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Dieses Thema hat 18 Antworten
und wurde 2.948 mal aufgerufen
 Adventsvierteiler und Weihnachtsserien - Vom Seewolf zu Anna
Seiten 1 | 2
Swiftnick ( gelöscht )
Beiträge:

25.03.2007 13:34
Zwei Jahre Ferien - Die französische Version antworten
Wie ja bekannt ist, gibt es von diesem Vierteiler zwei Versionen (eine deutsche und eine französische), die sich in einigen Kleinigkeiten, aber insbesondere am Ende stark unterscheiden.
Ich bin mehrmals nach diesen Unterschieden gefragt worden. Von besonderem Interesse ist dabei die Szene mit dem sterbenden Unbekannten in der eingestürzten Höhle.
Hier nun der französische Dialog, der im Deutschen komplett weggelassen wurde:


Service: Das ist er. Da bin ich mir sicher

Doniphan: Was meinst Du damit?

Service: Der Mann, den ich letzten Winter getroffen habe.

Gordon: Aber das ist kein Pirat. Wer sind Sie?

Jimmy: Warte. Wir müssen ihn erst frei machen.

Unbekannter: Zwecklos. Es ist vorbei. Und für die anderen auch. Sie liegen auch hier darunter.

Gordon: Forbes und die anderen.

Unbekannter: Sie liegen da zusammen mit meinem Gold. Keiner konnte mehr *hust* Keiner!

Doniphan: Aber wer sind Sie denn nun?

Unbekannter: Ein Schiffbrüchiger wie ihr. Ein Dummkopf. Ich bin ein Dummkopf. Dieser Schatz. Hört mir zu. Jemand muss von dem Schatz wissen, um zu verhindern, dass er geteilt wird. Deshalb habe ich sogar meinen besten Freund auf grausame Art erschlagen.

Service: Das Skelett? Das war also Ihr Freund?

Unbekannter: Jim. Jim, das war jemand. Wir hingen immer zusammen, Jim und ich. Wir hätten den Schatz finden müssen (et il a fallu qu’ on trouve de tresor). Das ist mein kleiner Schatz.

Gordon: Warum haben Sie sich niemals gezeigt?

Unbekannter: Warum? Das weiß ich nicht. Das weiß ich nicht mehr. Ich weiß nicht, was ich euch sagen soll. Ich habe den Eindruck, dass ich während der letzten Jahre eine Art Alptraum erlebt habe. Die ewige Einsamkeit.

Gordon: Wir hätten Ihnen helfen können.

Unbekannter: Mir helfen? Mir? Einem Mörder? Für mich ist es vorbei. Ein für alle mal. Aber ihr könnt von hier weg. Geht sofort. Verlasst sie. Verlasst die Insel.

Gordon: Aber wie?

Unbekannter: Nehmt das Ruderboot der Piraten.

Doniphan: Warum das Boot und nicht das Schiff?

Unbekannter: Es gibt kein Schiff mehr.

Alle: Kein Schiff mehr?

Unbekannter: Ich habe keine Zeit mehr, um euch das zu erklären. Ich sage euch, was ihr machen müsst. Ich kenne die exakte Position und alle Ströme des südlichen Meeres. Entlang der Küste, lasst dabei den Fluss hinter euch, von dort aus dann die Halbinsel (Prolongeant a la côte en se laissant de la rivière des là de la peninsule).
Ihr müsst den Weg nach Estimar überqueren. Es wird zwei Tage oder auch länger dauern. Zu dieser Jahreszeit braucht ihr keine Angst zu haben. Und jetzt macht schnell. Nehmt das Ruderboot. Geht.


Herzlichen Dank an SeKätt Susl, die einiges ergänzt und Korrektur gelesen hat. Gerade am Ende wird der Dialog sehr undeutlich, als der Unbekannte stirbt. Hier kann es eventuell den einen oder anderen Fehler geben. Aber die letzten Sätze machen Sinn, in meinen AUgen.
Anders als der Satz "Wir hätten den Schatz finden müssen". Das kann ich mir nicht erklären.

Eine Anmerkung: Die Stelle mit dem nicht mehr vorhandenen Schiff bezieht sich ebenfalls auf eine geschnittene Szene. Forbes und Pike lassen sich nicht wie in der deutschen Version auf der Insel absetzen, sondern das Schiff bleibt draußen auf dem Meer vor Anker. Der Unbekannte klettert an Bord, macht die Leinen los und das Schiff treibt ab. Diese Szene erinnerte mich ganz stark an die Stelle im Vierteiler "Die Schatzinsel", als Jim Hawkins mit der Espagnola das Gleiche macht.
Gabi ( gelöscht )
Beiträge:

25.03.2007 19:39
#2 RE: Zwei Jahre Ferien - Die französische Version antworten
Ich habe mir die französische Fassung angesehen. Leider konnte ich auf Grund meiner mangelnden Französisch-Kenntnisse dem Dialog zwischen den Jungen und dem Schiffsbrüchigen überhaupt nicht folgen. Jetzt bin ich im Bilde, herzlichen Dank für die Übersetzung .

Doniphan: "Gib Dir keine Mühe, Du kriegst keinen Streit mit mir."

leo ( gelöscht )
Beiträge:

31.03.2010 02:37
#3 RE: Zwei Jahre Ferien - Die französische Version antworten

Für alle Liebhaber/innen von ZWEI JAHRE FERIEN, welche (wie ich) die deutsche und die französische Fassung haben und sie trotz ihrer Unterschiede und ihrer jeweiligen Vor- und Nachteile beide lieben!

Ganz herzlichen Dank für die schon vorgelegte Übersetzung. Trotz einiger Fehler hat diese Vorarbeit mir manches erleichtert, indem ich durch den Vergleich mit ihr noch genauer arbeiten konnte und auch sah, dass doch vieles schon richtig dastand. Wenn man bedenkt, dass in Deutschland bei weitem nicht so viel Französisch unterrichtet wird (falls überhaupt) wie hier in der Schweiz (obligatorisch, ob wir wollen oder nicht), so muss ich sagen, dass die vorgelegte erste Übersetzung sogar sehr gut ist! Die Schwierigkeit dieses Dialogs der französischen DVD liegt ja gerade nicht im syntaktisch-grammatikalischen Bereich, sondern in der Tonqualität und vor allem in der undeutlichen, stöhnenden Sprechweise des sterbenden Unbekannten. Das ist akustisch manchmal wirklich sehr schwer zu verstehen und kann dann zu einer phonetisch (fast) plausiblen Übersetzung von einzelnen Wörtern führen, die aber (als Gruppe oder (auch) unter Einbeziehung des Kontextes) nicht richtig sind und etwas ganz anderes bedeuten als das, was tatsächlich gesprochen wird (wie weiter unten zu sehen ist). Zu meiner fachlichen Legitimation: Ich hatte bis zum Abitur 8 Jahre Französisch und eine Abschlussnote von 5,5 (bei euch, damit ihr nicht erschreckt: 1,5). Wichtiger als das Schulfranzösisch ist aber das Ohr: Mit meiner Partnerin, deren Muttersprache Italienisch ist (aber in Frankreich studiert hat), spreche ich, da des Italienischen nicht ernsthaft mächtig, seit 18 Jahren Französisch. Zudem werden in der Schweiz seit vielleicht einem halben Jahrhundert alle Kinofilme in der Originalsprache gezeigt.

Zum besseren Nachvollzug meiner Änderungen, mache ich es so:

Falsche Namenszuordnungen sind nun korrigiert als: GRÜN
Fehlender Text wird eingesetzt als: FETT
Fehler, die korrigiert wurden, sind: ROT
Verweise auf eine Erläuterung weiter unten, tragen einen Stern: *

Der geheimnisvolle Unbekannte

SERVICE: Das ist er. Da bin ich mir sicher.
DONIPHAN: Was meinst du damit?
SERVICE: Der Mann, den ich letzten Winter erblickt habe.
GORDON: Aber das ist kein Pirat.
DONIPHAN: Wer sind Sie?
JIMMY: Warte, wir müssen ihn erst frei machen.
UNBEKANNTER: Zwecklos. Es ist vorbei. Und für die andern auch. Sie liegen alle hier darunter.
GORDON (erschrocken): Forbes und die anderen!
UNBEKANNTER: Mit meinem Gold. Alle begraben da unten. Niemand kann es mir mehr nehmen. (röchelt) Niemand!
DONIPHAN: Aber wer sind Sie denn nun?
UNBEKANNTER: Ein Schiffbrüchiger wie ihr. Ein Wahnsinniger.(*) Ich bin ein Wahnsinniger. Dieser Schatz. Hört mir zu. Jemand muss von dem Schatz wissen, um zu verhindern, dass er geteilt wird. Deshalb habe ich sogar meinen besten Freund grausam erschlagen.
SERVICE: Das Skelett? Das war also Ihr Freund?
UNBEKANNTER: Jim. Ah, Jim! Das war einer! Wir hingen immer zusammen, seit Jahren. Jim und ich. Und man musste diesen Schatz finden.(**) Dieser verfluchte Schatz!(***)
GORDON: Warum haben Sie sich niemals gezeigt?
UNBEKANNTER: Warum? Was weiss ich! Ich weiss nicht mehr. Ich weiss nicht, was ich euch sagen soll. Mir kommt es vor, als habe ich in den letzten Jahren eine Art Alptraum erlebt. Die ewige Einsamkeit.
GORDON: Wir hätten Ihnen helfen können.
UNBEKANNTER: Mir helfen? Mir? Einem Mörder? Vergeuden wir keine Zeit. Für mich ist es vorbei. Ein für alle Mal. Aber ihr müsst weg von hier, augenblicklich. Geht sofort! Verlasst diese Insel.
DONIPHAN: Aber wie?
UNBEKANNTER: Nehmt das Beiboot der Piraten!
DONIPHAN: Warum das Boot und nicht das Schiff?
UNBEKANNTER: Es gibt kein Schiff mehr.
DIE JUNGS: Kein Schiff mehr?
UNBEKANNTER: Ich habe keine Zeit mehr, euch das zu erklären. Ich sage euch, was ihr tun müsst. Ich kenne die genaue Position und alle Strömungen des südlichen Meeres:
Indem man der Küste entlangfährt und sich von der Strömung der Südspitze abtreiben lässt.(****) Ihr müsst den Schiffsweg nach Estimar kreuzen. Man muss mit zwei Tagen rechnen oder auch mehr. Zu dieser Jahreszeit habt ihr nichts zu befürchten. Nehmt das Boot! Geht! Geht! (stirbt).

Erläuterungen

(*) Die vorgelegte Erstübersetzung mit "Dummkopf" für "fou" ist bereits wortsemantisch nicht ganz richtig, weil "Dummkopf" eigentlich mit "imbécile" oder gar "idiot" zu übersetzen wäre; "fou" hat die Hauptbedeutung "Wahnsinniger" oder "Irrer", daneben "Narr". Entscheidend ist aber auch die Berücksichtigung des Kontextes: Der Unbekannte spricht ja vom verfluchten Schatz und davon, dass er seinen besten Freund umgebracht hat, nur um einen immensen Goldschatz nicht teilen zu müssen (der auch geteilt viele Menschen reich gemacht hätte, ein Schatz, der mit Ausnahme der Kinder nur Tote gefordert hat). Vom Wahn und vom Irresein durch das verfluchte Gold und wegen der Einsamkeit ist die Rede, nicht von der Dummheit oder bloss einer Dummheit!

(**) Hier löst sich nun auch das bisherige kleine Rätsel auf:

Zitat von Swiftnick
Nur den Satz "Wir hätten den Schatz finden müssen" kann ich mir nicht erklären.



Die Erstübersetzung, die "Il a fallu qu'on trouve ce trésor" so übersetzt: "Wir hätten den Schatz finden müssen" übersieht, dass die Subjonctif-Form "qu'on trouve" hier keinen (Eigen-)Wert als Konjunktiv hat, sondern nur als syntaktische Notwendigkeit nach bestimmten Gruppen von Verben (wie eben hier "il faut que" in all seinen Zeiten) und bestimmten Ausdrücken zu folgen hat. "Il faut" (man muss) ist hier in einer simplen Vergangenheitsform (passé composé = Perfekt), nämlich "il a fallu" ("man hat müssen"), die im Deutschen hier aber als Imperfekt zu übersetzen ist, demnach: "Man musste" (den Schatz finden). Jetzt stimmt auch der Sinn mit der Szene und ganzen Geschichte wieder. Die Version der Erstübersetzung hätte übrigens im Munde des UNBEKANNTEN lauten müssen: "On aurait dû trouver ce trésor." (conditionnel, kein subjonctif). Obwohl das gewählte "wir" statt "man" in der Erstübersetzung nicht unbedingt falsch ist, bleibe ich hier mit "man" am Wortlaut des UNBEKANNTEN. Auch wegen des Zusammenhangs mit der ganzen Geschichte: Es ist ja nicht eine Geschichte der wahnhaften Suche nur dieser ("wir") Zwei, Unbekannter und Jim, sondern sehr vieler, unter ihnen auch Forbes und Pike. Darum: "Man musste diesen Schatz (einfach) finden!"

(***) Akustisch nicht einfach: Der UNBEKANNTE sagt: "Ce maudit trésor" (Dieser verfluchte Schatz), und die Erstübersetzung ist phonetisch nahe dran: "C'est mon petit trésor" (Dies ist mein kleiner Schatz): Eine phonetische Nuance, aber ein gewaltiger Bedeutungsunterschied!

(****) Das war vielleicht das Schwierigste für die Ohren (ich musste es mir sicherlich 10 Mal anhören, aber dann hört man zuletzt auch den bedeutungsunterscheidenden Laut):

Der UNBEKANNTE sagt den Jungen, wie sie von der Insel wegkommen können:

Die Erstübersetzung hatte gemäss ihrer Transkription Folgendes verstanden:

Prolangeant à la côte en se laissant de la rivière dès là de la peninsule.

Und übersetzt:

Entlang der Küste, lasst dabei den Fluss hinter euch, von dort aus dann die Halbinsel.

Tatsächlich sagt der UNBEKANNTE aber:

En longeant la côte en se laissant dériver de la ... [er holt Luft] ... de la pointe sud.

Übersetzung:

Längs der Küste entlangfahren, sich von der Strömung der Südspitze abtreiben lassen.

Da modaler/instrumentaler Gérondif:

Indem man der Küste entlangfährt und sich (dann) von der Strömung der Südspitze abtreiben lässt.

Tatsächlich wird ja auch genau dies von den Jungen befolgt. Die Südspitze passt auch zu den Kenntnissen des UNBEKANNTEN von den südlichen Strömungen. Dies ist ja die rettenden Idee des UNBEKANNTEN: Mit der Strömung an der Südspitze der Insel von ihr abtreiben (loszukommen) und damit zu einem bekannten Schiffsweg zu fahren. Der Ausdruck "Halbinsel" würde dagegen überhaupt keinen Sinn machen. Wie könnte der UNBEKANNTE den Jungen gegenüber von (bestimmter Artikel) "der Halbinsel" sprechen? Der vom UNBEKANNTEN gesprochene Ausdruck hat die Betonung auf der letzten Silbe. Dagegen hat "péninsule" Anfangsbetonung! Bei "pointe sud" stimmt es mit der Endbetonung. Die Franzosen sprechen das "pointe" kaum aus, es verschwindet regelrecht; "sud" sticht hervor wie bei der Sprechweise des UNBEKANNTEN.



Zuletzt nun noch der ganze Dialog mit dem UNBEKANNTEN ohne Farben und ohne Anmerkungen:

Der geheimnisvolle Unbekannte

SERVICE: Das ist er. Da bin ich mir sicher.
DONIPHAN: Was meinst du damit?
SERVICE: Der Mann, den ich letzten Winter erblickt habe.
GORDON: Aber das ist kein Pirat.
DONIPHAN: Wer sind Sie?
JIMMY: Warte, wir müssen ihn erst frei machen.
UNBEKANNTER: Zwecklos. Es ist vorbei. Und für die andern auch. Sie liegen alle hier darunter.
GORDON (erschrocken): Forbes und die anderen!
UNBEKANNTER: Mit meinem Gold. Alle begraben da unten. Niemand kann es mir mehr nehmen. (röchelt) Niemand!
DONIPHAN: Aber wer sind Sie denn nun?
UNBEKANNTER: Ein Schiffbrüchiger wie ihr. Ein Wahnsinniger. Ich bin ein Wahnsinniger. Dieser Schatz. Hört mir zu. Jemand muss von dem Schatz wissen, um zu verhindern, dass er geteilt wird. Deshalb habe ich sogar meinen besten Freund grausam erschlagen.
SERVICE: Das Skelett? Das war also Ihr Freund?
UNBEKANNTER: Jim. Ah, Jim! Das war einer! Wir hingen immer zusammen, seit Jahren. Jim und ich. Und man musste diesen Schatz finden. Dieser verfluchte Schatz!
GORDON: Warum haben Sie sich niemals gezeigt?
UNBEKANNTER: Warum? Was weiss ich! Ich weiss nicht mehr. Ich weiss nicht, was ich euch sagen soll. Mir kommt es vor, als habe ich in den letzten Jahren eine Art Alptraum erlebt. Die ewige Einsamkeit.
GORDON: Wir hätten Ihnen helfen können.
UNBEKANNTER: Mir helfen? Mir? Einem Mörder? Vergeuden wir keine Zeit. Für mich ist es vorbei. Ein für alle Mal. Aber ihr müsst von hier weg, augenblicklich. Geht sofort! Verlasst diese Insel.
DONIPHAN: Aber wie?
UNBEKANNTER: Nehmt das Beiboot der Piraten!
DONIPHAN: Warum das Boot und nicht das Schiff?
UNBEKANNTER: Es gibt kein Schiff mehr.
DIE JUNGS: Kein Schiff mehr?
UNBEKANNTER: Ich habe keine Zeit mehr, euch das zu erklären. Ich sage euch, was ihr tun müsst. Ich kenne die genaue Position und alle Strömungen des südlichen Meeres:
Indem man der Küste entlangfährt und sich dann von der Strömung der Südspitze abtreiben lässt. Ihr müsst den Schiffsweg nach Estimar kreuzen. Man muss mit zwei Tagen rechnen oder auch mehr. Zu dieser Jahreszeit habt ihr nichts zu befürchten. Nehmt das Boot! Geht! Geht!

Leo

Bald mehr zu ZWEI JAHRE FERIEN!

Swiftnick ( gelöscht )
Beiträge:

31.03.2010 13:52
#4 RE: Zwei Jahre Ferien - Die französische Version antworten

Danke, dass jemand meine Fehler korrigiert hat. Wow - sogar mit verschiedenen Farben.

Da wir nun einen Französisch-Experten hier im Forum haben, kann ich mich ja aus der Thematik zurückziehen.

leo ( gelöscht )
Beiträge:

31.03.2010 23:03
#5 RE: Zwei Jahre Ferien - Die französische Version antworten

Ich finde es schade, wenn du dich nur wegen sprachlicher Aspekte aus der Diskussion zur französischen Film-Version zurückziehst. Die Diskussion ist ja nicht in erster Linie an der französischen Sprache interessiert, sondern wurde von dir (hoffentlich) eröffnet für alle spannenden Fragen, die sich durch diese besondere, bedeutend längere Version stellen. Jeder von uns kann doch hierzu Auffälliges oder weniger Auffälliges, irgendetwas Interessantes (über Szenen, Handlungsverlauf, Figuren, Darsteller u.a.) feststellen oder Eindrücke und seine Gefühle beschreiben.

Ich kann vielleicht ein bisschen besser Französisch. Aber ich will kein unhinterfragter Experte sein, nicht für die Sprache und schon gar nicht für diese ganze Thematik der französischen Film-Fassung (von der rumänischen oder der DDR-Fassung ganz zu schweigen). In diesen Fragen bin ich in keiner Weise kompetenter als irgendein(e) andere(r)!

Wir sind ja nicht mehr in der Schule, wo viele Angst davor hatten, korrigiert zu werden! Wir tragen hier doch bloss zusammen und ergänzen (uns), und dies ist bereichernd! Das mal hier mal da etwas verbessert wird, tun wir doch um unserer geliebten gemeinsamen Sache wegen; es lässt uns mehr, anders und neu sehen. Wie jemand mal so schön gesagt hat (frei zitiert und leicht abgewandelt): Wenn wir Heutigen uns als Bessere gerieren (sollten), die frühere Leistungen berichtigen und daher (vermeintlich) glauben, herausragend zu sein, dann bloss deshalb, weil wir auf den Schultern von Riesen stehen, die vor uns waren!

Jenzi



Beiträge: 1.213

01.04.2010 09:45
#6 RE: Zwei Jahre Ferien - Die französische Version antworten

HI HI: ICH BRÄUCHTE LEIDER ZWEI JAHRE FERIEN, UM MEINE FRANZÖSISCH KENNTNISSE AUFZUBESSERNWÜNSCHE EUCH ALLEN IN FROHES OSTERFEST
JENZI

Elaine



Beiträge: 285

01.04.2010 20:15
#7 RE: Zwei Jahre Ferien - Die französische Version antworten

Zitat von Jenzi
HI HI: ICH BRÄUCHTE LEIDER ZWEI JAHRE FERIEN, UM MEINE FRANZÖSISCH KENNTNISSE AUFZUBESSERNJENZI


... dito! Die bräuchte ich auch, um meine Französisch-Kenntnisse über das Niveau von Waschmaschinen-Jetons-auf-dem-Campingplatz-Kaufen hinauszubringen...
... außerdem hätte ich sie gerne, um mit der Søren Larsen von Auckland über den Pazifik zu segeln und dann einen längeren Aufenthalt in Südchile anzuvisieren.
Aber - ja, das mache ich ein anderes Mal!
Liebe Swiftnick, nun sei kein Frosch: Ohne Deine Vorlage hätte es hier gar keine Korrektur geben können!

Mariposa



Beiträge: 784

01.04.2010 22:38
#8 RE: Zwei Jahre Ferien - Die französische Version antworten

Ich finde auch, dass wir ALLE unser Fach- und Sprachkenntnisse zusammentragen sollten, um überhaupt ein Ergebnis zu erzielen. Es ist wie ein riesiges Puzzle, dass wir mit Hilfe unserer Langzeitgedächtnisses und den verschiedensten Recherchen zusammensetzen müssen. Trotz Grenznähe, 6 Jahren Französischunterricht und diversen Frankreichaufenthalten hätte ich mich an die Übersetzung nicht so richtig rangetraut. Vier Ohren hören mehr als zwei und vier Augen sehen mehr als zwei, also sollten wir für Anregungen und Korrekturen dankbar sein ...

MARIPOSA

leo ( gelöscht )
Beiträge:

02.04.2010 03:45
#9 RE: Zwei Jahre Ferien - Die französische Version antworten

Allen Obenstehenden oder Untenstehenden (je nach den Einstellungen) sei gedankt. Jenzi möchte ich auch für die Osterwünsche danken, die ich ihm und euch allen hiermit auch von meiner Seite sende. Der Witz von Jenzi hat mir gefallen, dies auch weil er auf mein Englisch zuträfe.
Mariposa werde ich noch auf ihren tollen und hilfreichen Beitrag "Sandokan, Fabio Testi, Omar Sharif" an anderer Stelle gesondert antworten und bedanke mich bei ihr jetzt schon sehr herzlich!

Die in Teilen genauere Übersetzung ist natürlich keine nennenswerte Verbesserung, die zu gewaltigen neuen Einsichten führt, wie jede(r) unschwer erkennt. Es sind nur ganz wenige Änderungen, und diese sind wirklich nicht von Bedeutung. Das einzige, was vielleicht erwähnt werden kann: Für alle, die bislang "C'est mon petit trésor" gehört haben, ergibt die Korrektur ein leicht verändertes Bild des Unbekannten. Er ist nicht, wie vielleicht geglaubt, noch im Sterben völlig verblendet und spricht von seinem Schatz als von seinem Kleinod. Er ist sich seines Wahns teilweise bewusst (es flackert) und er verflucht den Schatz sogar; fast eine Hassliebe!

Wie von Elaine und Mariposa schon gut gesagt wurde, können wir einander und unserer Sache sehr helfen, weil bei allem, was wir zusammenbringen (Erinnerungen, Wissen, fachliche Kenntnisse, Kontakte, Überlegungen, Recherchen, ...) wohlwollende Kritik unglaublich wichtig ist. Denn sonst gehen wir hier oder da einer bestimmten Sache nach, die uns viel Energie und viel Zeit kostet und sich letztlich als ganz unnötiger Irrweg herausstellt (es gibt ja auch förderliche Irrwege), wenn andere unter uns zuvor sogleich offene Zweifel oder Einwände vorgebracht hätten; hierdurch hätte der Kurs dankenswerterweise viel früher korrigiert werden können. Darum möchte ich hier alle einladen: Wenn ich irgendwo und gerade bei unserer Suche nach den genauen Drehorten irgendetwas äussere, wäre ich immer froh, wenn mich eine(r) von euch auf etwas aufmerksam macht: auf eine Fehlein-, Über- oder Unterschätzung; eine irrige Annahme; ein falsche Überlegung, etwas Unberücksichtigt-Gebliebenes oder sonst etwas! Es hilft nicht nur der Sache, sondern auch mir ganz persönlich. Und nicht zuletzt ist es in meinem Alter ... hüstel ... beste Medizin, mich und meine Gedanken infragegestellt zu sehen und nicht so fehlzugehen wie ein armer, alter, einsamer unbekannter Mann auf einer kleinen chilenischen Insel.

Leo

Bald mehr an anderer Stelle! (Aber jetzt in die Kombüse ... nein, schon wieder falsch ...)

Mariposa



Beiträge: 784

02.04.2010 22:44
#10 RE: Zwei Jahre Ferien - Die französische Version antworten

LEO, Du brauchst unbedingt ein Bildchen, so unter Deinem Namen ...

Da das Löwenbildnis ja schon von JENZI besetzt ist, er hat also ältere Rechte, schlage ich vor, dass Du den Löwen aus der Augsburger Puppenkiste nimmst. Immerhin kam er geflogen, war los und hat gut gebrüllt. Das wär' doch was ;-)))

Notfalls könntest Du auch einen Waran aus ZWEI JAHRE FERIEN nehmen, die Tieraufnahmen stammten ja von Eugen Schuhmacher und der wird schon einverstanden sein. Und der Waran auch. Oder nimm' den zahmen Luchs, ist auch 'ne Katze, dazu noch 'ne besonders schöne, mit Büschelohren ...

Wenn ich mir so Deine "Schreibzeiten" angucke, kannst du auch 'ne Nachteule nehmen ;-)))

MARIPOSA

SteffiSand



Beiträge: 130

14.11.2011 19:39
#11 RE: Zwei Jahre Ferien - Die französische Version antworten

Cool, vielen Dank für die Übersetzung! Schade, dass dieses Gespräch nur in der französischen Version stattfindet. Jetzt hab ich Lust, die französische Version zu gucken, würde auch gern die Szene sehen, wo sie das Lied singen. Hab die Bilder hier auf der Homepage gesehen. Weiß jemand warum es 2 verschiedene Enden gibt? (Darf ich die Frage hier stellen?, wenn nicht dann ändert das ruhig ;) )

Petra



Beiträge: 7.155

14.11.2011 20:09
#12 RE: Zwei Jahre Ferien - Die französische Version antworten

Ich nehme mal an, du kennst meine Homepage? Hier ist der Artikel zu "Zwei Jahre Ferien", auch ergänzt um die französische Version und einige Dia-Shows. Geschrieben hat den Bericht Sabine, die hier im Forum unter dem Namen "Swiftnick" schreibt.

http://www.tv-nostalgie.de/Sound/Zwei%20Jahre%20Ferien.htm

SteffiSand



Beiträge: 130

15.11.2011 19:48
#13 RE: Zwei Jahre Ferien - Die französische Version antworten

Danke! Ein toller Bericht. Cool finde ich, dass er aus der Sicht von Dick geschrieben wurde. Oh man ich liebe diesen Vierteiler

Swiftnick ( gelöscht )
Beiträge:

16.11.2011 16:47
#14 RE: Zwei Jahre Ferien - Die französische Version antworten

danke schön

ich wollte mal eine Fortsetzung des Vierteilers schreiben (heute würde man Fan Fiction dazu sagen), aber über die ersten fünf Kapitel bin ich nicht hinausgekommen
Auf Petras Homepage kann man einen Teil des ersten Kapitels lesen.

Laut Vierteiler-Buch (Seewolf & Co) gibt es zwei verschiedene Enden, weil die Deutschen mit dem Friede - Freude - Eierkuchen-Ende nicht zufrieden waren. Es sei unwahrscheinlich, dass die Jungs so unbemerkt von ihrer eigenen Feier abhauen konnten, um mit ihren Rettern eine Sauftour zu veranstalten.
Überhaupt erschien den Deutschen die französische Version zu märchenhaft.

Und ja, ich liebe den Vierteiler auch
Immer noch. Immer wieder aufs Neue.

Und jedesmal, wenn ich ihn wieder angesehen habe, will ich wissen, wie es weitergeht, egal nach welcher Version. Darum auch die Idee mit der Fortsetzung.
Ich denke dann immer: wenn du das wissen willst, dann musst du dir selber was ausdenken. Da wird es keinen Autor geben, der dir da weiterhelfen kann, als du selber. Aber ...

SteffiSand



Beiträge: 130

16.11.2011 19:48
#15 RE: Zwei Jahre Ferien - Die französische Version antworten

Eigentlich könnte man auch mal eine Fortsetzung drehen, aber schade, dass die Schauspieler jetzt schon etwas älter sind^^ Ich finds coo, dass du angefangen hast ein Ende zu schreiben, aber irgendwie hab ichs auf der Seite nicht gefunden

Zitat
Überhaupt erschien den Deutschen die französische Version zu märchenhaft.



Schade eigentlich, ich glaub ich leg mir die französische Version auch bald mal zu. Ich finde das deutsche Ende irgendwie zu abrupt. Bei mir ist es so wie bei dir, ich will auch immer wissen, wies weitergeht, auch wenn man es schon kennt
Ich wäre auch gern zu der Zeit geboren und hätte die Szenen auch so gern mit Freundinnen nachgespielt (das hab ich hier auf der Homepage gelesen), aber von meinen Freunden kennt das leider keiner, obwohl sie echt was verpassen.

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