Hm, den meisten hier ist ja bekannt, wie gern ich diese Serie mag...:-)) Robert Stromberger ist sicher ein ganz großer und für seine "Unverbesserlichen" gebührt ihm alle Ehre, aber "diese Drombuschs"... Trotz alledem gibt es wahnsinnig viele Fans der Serie, und ich habe mir mal die Fanseite zu der Serie angeschaut. Bemerkenswert fand ich, dass die ein Fantreffen veranstaltet haben, und Witta Pohl dazu gekommen ist. Hm, da wird die mir doch glatt (fast) sympathisch, denn welche Schauspielerin fährt einfach zu einem Fanseiten-Treffen? Den Bericht (mit vielen Witta-Bildern...:-)) findet man hier:
Bin auch ein begeisterter Fan von den Drombuschs, wie soll es auch anders sein, das ich die auch in meiner DVD-Colletion habe. Obwohl ich nicht begeistert war von der Neubesetzung der Marion (1 Besetzung Marion Kaack/2. Besetzung Susanne Schäfer), fand ich einfach schade. Die letzten Teile war auch sehr schleppend, aber das gibt der Serie eigentlich keinen Abbruch. Jedenfalls muss ich nicht mehr warten bis sie mal wieder im TV ausgestrahlt wird, wenn ich Lust habe schau ich sie einfach mal wieder an. Obwohl ich gestehen muss, das ich sie schon zig mal geschaut habe, aber sie ist einfach immer wieder eine Augenweide .
Hi, eine der Serien, die es geschafft haben, mehrere Generationen zu begeistern und auch über alle Staffeln die Qualität zu erhalten. TROTZDEM ist Hans-Peter Korff viiiiiiieeeeeel zu früh ausgestiegen.
nun, wäre die Serie heute neu, würde man sie so in der Form ja vermutlich gar nicht drehen und senden. Aber das Forum gibt die Richtung vor : aus Nostalgiegründen würde ich das mit Sicherheit wieder gucken.
Grüße,
Frank
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Ich komme immer selber. Meistens sogar persönlich...
Letztes Jahr wurde die Serie Sonntagnachmittags auf 3-Sat wiederholt. Ich habe mehrere Folgen gesehen und ich muß sagen, sie haben mir immer noch gut gefallen. Mit dem Abstand von teilweise mehr als 20 Jahren erschien mir auch manches amüsant. Außerdem muß ich Stromberger ein Lob zollen, weil er meiner Meinung nach mit seiner Problematik immer am Puls der Zeit war und manche Probleme die in seinen Serien aufgegriffen wurden, auch heute noch nichts von Ihrer Brisanz verloren haben. Selbst bei Wiederholung einer einzigen "Unverbesserlichen"-Folge im letzten Jahr ist mir dies aufgefallen.
Am Puls der Zeit war er sicher, jedoch hat es Stromberger mit seiner Theatralik oft übertrieben. Käthe Scholz hielt schon immer schlimme Reden, aber Vera Drombusch war die Königin des Moralisierens und Zeigefinger-Erhebens (und der schlimmsten Schachtelsätze aller Zeiten - niemand, absolut niemand spricht so!). Weshalb mir die Serie persönlich heute noch ein Gräuel ist. Das ist nicht Witta Pohls Schuld, obwohl sie nicht gerade zu meinen Lieblingsschauspielerinnen gehört, sondern die von Stromberger. Auch Onkel Ludwig, ihr Mann und Michael Degen, sogar die Oma: Dialoge, die nicht aus dem Leben gegriffen, sondern einfach unrealistisch sind. Nicht falsch verstehen: ich meine nicht die Handlung! Obwohl es auch unrealistisch scheint, das "Anwesen" (es hat mich immer gewundert, wieso man immer vom "Anwesen" sprach) halten zu können, selbst wenn man gutsituiert war. Die Handlung war schon in Ordnung, das alles erschien irgendwo realistisch. Genau wie bei den Unverbesserlichen - das erinnerte mich immer an meine Kindheit.
Wenn man jedoch vergleicht, waren die Unverbesserlichen insgesamt besser gemacht und um einiges realistischer.
Ich weiß, dass die Drombuschs zu den beliebtesten Fernsehfamilien überhaupt zählen und möchte das keineswegs miesmachen. Trotzdem möchte ich jedem mal empfehlen, sie nicht nur zu sehen, sondern auch mal zu hören. :-)
Wobei die Scholzen für ihre Moralpredigten ja auch die Quittung erhielt. Die Unverbesserlichen waren und wurden eben nicht die heile Familie, die sie immer herbeizupredigen versuchte.
Du hast schon recht Petra. Gerade bei den Drombuschs waren die Dialoge häufig sehr langatmig und überzogen. Was das "Anwesen" betrifft, so würde Herrn Stromberger heute sicherlich eine "Prima" - Privat-Insolvenz draus stricken und Onkel Ludwig wäre Hartz IV. Trotzdem hab ich die Serie sehr gemocht und bin nach wie vor erstaunt, dass die sozialkritischen "Einschübe" auch nach 25 und sogar nach 40 Jahren (Unverbesserlichen) an Aktualität kaum eingebüßt haben. Man hat ja auch noch Alt-Serien, wo man heute nur noch schmunzeln kann über die "Problemchen". Die "Redegüsse" der Käthe Scholz sind mir nie so extrem vorgekommen. Habe immer gedacht, die Serie heißt "Die Unverbesserlichen" und besonders Käthe mit Ihren "Heimlichkeiten, etc." hat dem Namen alle Ehre gemacht.
Ich habe heute gelesen das sich am 7.1.11 Mick Werup der "Chris" aufgehängt hat. Er hat wohl schon länger an Depressionen gelitten und war wohl auch Pleite...
Ja, schlimm! Ich dachte aber, dass er schon tot wäre, als verschollen galt er schon einige Zeit. Er war der einzige erträgliche Charakter in dieser (für mich) furchtbaren Serie.
Es muss schrecklich sein, keinen anderen Ausweg zu sehen.
Ich dachte mir schon, dass er Depri hatte, denn wenn man sich seine Bilder aus den Tagen der Serie anschaut, hatte er schon damals immer so einen traurigen, fast schon leeren Blick...
Ich war auch sehr erschrocken, als ich die Tage beim Bäcker auf unserer "größten deutschen Zeitung" die dicke Schlagzeile gelesen habe. Lange Zeit war er ja wohl untergetaucht und man hat nichts von Mick Werup gehört.
Ich finde es auch schlimm, dass er so aus dem Leben scheiden musste...
Gestern war in unserer Tageszeitung zu lesen, das wohl seine Film-Mutter - Witta Pohl, die Kosten für die Beerdigung übernehmen möchte, damit er "anständig" unter die Erde kommt... Ist es nicht traurig, dass ein "Kontakt" erst wieder zustande kommt, wenn es zu spät ist???
Im Grunde schon, Karin. Andererseits muss einen der andere auch an sich heranlassen. Und das ist bei depressiven Menschen sehr schwer, und Mick Werup soll ja depressiv gewesen sein. Außerdem hat jeder sein eigenes Leben. Er war ja lange untergetaucht, da wird der Kontakt vielleicht nicht mehr so innig gewesen sein. Depressive Menschen sind auch großartig darin, andere Menschen zu täuschen, heile Welt, gute Laune vorzugaukeln. Wenn man keine Ahnung von dem Krankheitsbild hat, läßt man sich auch täuschen und weiß gar nicht, wie sehr der andere vielleicht Hilfe bräuchte.