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Dieses Thema hat 13 Antworten
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 Noch mehr nostalgisches - alles außer TV...
Petra



Beiträge: 7.307

15.08.2007 18:56
Morgen vor dreißig Jahren... Antworten

In Anlehnung an die Würtzenegger-Kolumne habe ich diesen Titel gewählt. Morgen vor dreißg Jahren starb Elvis Presley, und ich erinnere mich sehr gut an diesen Tag. In S3, dem dritten Programm des damaligen Südwestfunks, stand "Flammender Stern" auf dem Programm (regulär, es war keine Programmänderung, soweit ich mich erinnere - vielleicht hat Würtzenegger ja sogar das Programm von 1977?). Meine Freundin aus Linz verbrachte ein paar Tage der Sommerferien bei uns. Kurz vor der Ausstrahlung des Films (den wir anschauen wollten) kam die Todesmeldung, und ich glaube, niemals war ich geschockter von einer Todesmeldung als dieser. Ich habe Rotz und Wasser geheult, obwohl ich kein so großer Fan war (ich mochte ihn aber). Und meine Freundin war offenbar über meine Reaktion wiederum so schockiert, dass sie anfing zu lachen... Das habe ich ihr jahrelang übel genommen, und als wir uns vor etwas mehr als 10 Jahren mal wieder sahen, haben wir beide etwas lachen müssen. Sie meinte noch, dass sie es gar nicht lustig fand damals, aber irgendwie konnte sie nicht anders. - Und danach dieser todtraurige Film.

Heute abend kommt er wieder, ich werde erstmals meinen DVD-Recorder anschmeißen. 30 Jahre ist das schon her, heute wäre Elvis 72, ungefähr so alt wie Udo Jürgens. Er hätte sicher nicht so lange künstlerisch aktiv sein können wie Udo, aber ein paar Jahre mehr wären schon schön gewesen. So aber stirbt der Myhtos Elvis nie. Er war dabei, sich selbst zu demontieren, aber sein Tod löschte dies aus. So bleibt er auf ewig - zumindest für mich - der einzig wahre Superstar.

Und ich bin so sentimental, dass mir auf Grund dieser Erinnerung schon wieder die Tränen in die Augen steigen.

Und wo wart ihr, als Elvis starb? Wie habt ihr das damals wahr genommen?

Würtzenegger ( gelöscht )
Beiträge:

15.08.2007 22:09
#2 RE: Morgen vor dreißig Jahren... Antworten

Ein TV-Programm habe ich bisher noch nicht gefunden, dafür eine BILD mit der Todesnachricht von James Dean (1955); ich befinde mich gerade wieder inmitten der ganzen alten Zeitungen und während draussen der Regen prasselt und im TV "Flaming Star läuft" bin ich im gefühlten Jahre 1977. David Cassidy ist glücklich mit seiner Kay, Peter Maffay erobert Amerika und Nastassja Kinski wird von Produzenten umworben. Leo Sayer feierte sein Comeback; Abba, Marianne Rosenberg, Boney M., die Herren Cordalis, Drews und Roberts zogen durch die Charts und ich durchlebte einen schönen, glücklichen Sommer eines 8-jährigen Schulbuben, der Elvis nicht wirklich wahrnahm. Er war mir eher als Schauspieler begegnet, Kid Galahad oder Speedway, daran erinnere ich mich. In einer Zeitung (4.4.77) las ich eben, daß Elvis wohl auf seine Freundin Ginger geschossen haben soll, was aber damals eher nebensächlich beachtet wurde.
Seinen Tod habe ich damals nicht wahrgenommen und ihn erst später schätzen gelernt. Beim Karaoke imitiere ich ihn gerne mit der Lachversion "Are you lonesome tonight". Ich behalte ihn in Erinnerung als einer, der wusste wer er war und woher er kam. Erzählungen von Verwandten aus Friedberg vor zig Jahren zufolge soll er auch absolut nahbar und allürenfrei in Deutschland gelebt haben und die eine oder andere Rauferei mit eifersüchtigen Buben soll es nach Dienstschluss gegeben haben. Und hinterher hat man sich gemeinsam einen hinter die Binde gekippt. Farewell Elvis :-)

Julchen-Scherzer ( gelöscht )
Beiträge:

16.08.2007 08:12
#3 RE: Morgen vor dreißig Jahren... Antworten

Ich hab gedacht ich habe einen Hörfehler, als Dagmar Berghoff damals in der Tagesschau diese traurige Nachricht mitteilte. Ein naher Elvisfan war ich nicht, aber meine Mutter ist in Tränen ausgebrochen.

Trotzdem wenn so eine Ikone ( und Elvis war eine ) verstirbt, macht das traurig und ist unfassbar.

Diese Gefühle, die Ihr vermutlich für Elvis an diesem Tag empfunden habt, hatte ich wenige Jahre später, als John Lennon erschossen wurde. Da hab ich geweint.

Petra



Beiträge: 7.307

16.08.2007 09:03
#4 RE: Morgen vor dreißig Jahren... Antworten

Von John Lennons Tod erfuhr ich morgens im Autoradio. Ich weiß noch, dass ich mit meinem Kollegen Harald zur Arbeit fuhr, und wir beide fassungslos waren, wie jemand einen Musiker erschießen kann. Merkwürdigerweise habe ich damals nicht annähernd so gefühlt wie bei Elvis - vielleicht, weil ich Lennon nie als "ganzes" gesehen habe, sondern als einen Teil der Beatles, für deren aktive Zeit ich auch noch zu jung war. Mein zweiter Gedanke nach der Fassungslosigkeit damals war übrigens, dass die Beatles jetzt niemals mehr zusammen kommen werden (und darüber wurde ja ständig spekuliert). Gerade sehe ich, dass es 1980 war, meine Güte, so lange ist das auch schon her, da war ich ja noch in der Ausbildung... Und ein anderes Datum, der morgige Tag, fällt mir ein. Ex-Kollege Harald wird 51. Ich hoffe, es geht ihm gut.

Ist es nicht merkwürdig, wie solche Tage im Gedächtnis bleiben? Wie sehr und wie lange das einen beschäftigt? Bei Grace Kelly weiß ich auch noch genau, wo ich war und was Kollegen damals sagten.

Würtzenegger ( gelöscht )
Beiträge:

16.08.2007 10:11
#5 RE: Morgen vor dreißig Jahren... Antworten

Grace Kelly und John Lennon habe ich auch bewusst und zeitnah wahrgenommen. Bei diesem Thema sind mir spontan so viele Namen eingefallen; Marilyn Monroe und Romy Schneider (beide gebrochene Herzen?), John Denver und Stevie Ray Vaughan (beide abgestürzt), Max Griesser und Raimund Harmstorf (beide Selbstmord), Hendrix, Joplin, River Phoenix; Rex Gildo, Roy Black und Walter Sedlmayr...
Es passt vielleicht nicht in die hiesige Elvis-Rubrik, aber man kommt automatisch von Elvis zu Marilyn, denkt an JFK und findet zu John Lennon und so sind mir diese Gedanken gekommen...

Jörg L. ( gelöscht )
Beiträge:

17.08.2007 10:28
#6 RE: Morgen vor dreißig Jahren... Antworten

Komisch, weiß ich auch noch genau.

Wir kamen aus dem Urlaub zurück vom Bodensee. Waren morgens um 6 los, kurzer Aufenthalt im Schwarzwald bei Guttach, dann Stau bis zum bitteren Ende. Wir hatten damals kein Autoradio, mein Vater wollte sowas damals nicht. Also kamen wir gut gelaunt an, hoch zu Tante und Onkel und "Elvis ist tot!"
Mein Papa war der grösste Elvis Fan im Ruhrpott!

Elvis und Diana sind glaub ich die Leute wo JEDER weiß was er an dem Tag gemacht hat.
Bei Diana kam ich grade von einem längeren Aufenthalt aus London zurück. Total übermüdet so um 8 uhr morgens, mache ich zuhause SkyNews an. Boing. Ich erstmal runter zu Muttern..."Rate mal wer tot ist!?"

Da hatte noch keiner die News hier in Deutschland, selbst in England munkelte man noch was von suizid.

An Kurt Cobain kann ich mich auch noch gut erinnern, mein Vater meinte zu mir "da hat sich son komischer Musiker Typ erschossen". Ich bin damals kurz die Selbstmordkandidaten durchgegangen die sich wohl mit nem Gewehr ins Gesicht schießen würden, und kam zielstrebig auf Kurtchen. Bingo.



Santana ( gelöscht )
Beiträge:

25.08.2007 11:59
#7 RE: Morgen vor dreißig Jahren... Antworten

An den Tod von Elvis kann ich mich noch dunkel erinnern. Ich weiß noch, dass wir gerade Besuch aus Frankreich hatten und mich sein Tod nicht sonderlich interessiert hatte, da ich damals im zarten Alter von knapp 12 Jahren seine Musik nicht so gut kannte bzw. seine Musik nicht meinem damaligen Geschmack entsprach (in diesem Alter gefielen mir die Bay City Rollers oder ABBA einfach besser). Aus meiner damaligen Sicht war Elvis zum Zeitpunkt seines Todes mit seinen 42 Jahren schon ein alter Sack. Natürlich hat sich meine Sichtweise mittlerweile geändert, denn nun bin ich selbst von fast 42 und fühle mich aber überhaupt noch nicht alt.

John Lennons Tod hingegen hat mich sehr berührt. Kurz vor seinem Tod hatten wir die Beatles im Musikunterricht durchgenommen und dadurch habe ich ihn und seine Musik erst richtig kennen- und schätzengelernt.
Ich weiß noch, dass ich an jenem Morgen (ich glaube es war ein Dienstag) von meinem Radiowecker mit einem Lied der Beatles geweckt wurde. An sich noch nichts ungewöhnliches, aber gleich darauf kam noch ein Beatles-Song im Radio und das war schon seltsam. Da kam meine Mutter in mein Zimmer und berichtete, dass John Lennon Tod sei. Erschossen von so einem Verrückten. Ich war total entsetzt und schockiert. Natürlich war Lennons Tod auch in der Schule das große Thema. Im Radio liefen den ganzen Tag über Beatles-Lieder und es herrschte an jenem Tag irgendwie eine seltsame Stimmung. Alles in allem eine jener Tage, die ich nie vergessen werde.

Dianas Tod habe ich aus den Radionachrichten erfahren, ihn zur Kenntnis genommen und dann wieder zur normalen Tagesordnung übergegangen. So wirklich hat mich ihr Tod nicht berührt, da ich noch nie Interesse an ihr oder dem englischen Köngishaus hatte.

Viel mehr getroffen hat mich da wiederum der Tod der F1-Legende Ayrton Senna. Ich mochte ihn immer gerne und habe seine F1-Karriere von Anfang verfolgt. Er hatte einfach alles was ein Michael Schumacher nicht hat, nämlich: Ausstrahlung, Charakter und Persönlichkeit. Ich schaute mir - wie meistens - auch an jenem verhängnisvollem Tag (1. Mai 1994) das F1-Rennen im TV und musste seinen tragischen Tod miterleben. Nie hätte ich gedacht, dass es ausgerechnet ihn treffen würde, es war als wenn die Sonne vom Himmel stürzt. Erst hatte man noch die Hoffnung das er "nur" schwer verletzt ist und als dann sein Tod verkündet wurde, dass war einfach entsetzlich. So ist auch der 1. Mai 1994 ein Tag, den ich nie vergessen werde.

Meinen Vorsatz nie mehr ein F1-Rennen anzuschauen, habe ich nicht eingehalten. Schon beim nächsten Rennen saß ich wieder vorm Fernseher (Schäm).

Swiftnick ( gelöscht )
Beiträge:

26.08.2007 07:03
#8 RE: Morgen vor dreißig Jahren... Antworten
Beim Tod von Elvis geht es mir wie Santana, er interessierte mich nicht.
Allerdings weiß ich noch, wo ich davon erfahren habe. Ich war in meinem Zimmer im 2. Stock und mein Vater kam die Treppe herauf, stand im Gang und sagte es mir. Ich war auch 12 und Musik interssierte mich überhaupt nicht.

Ein Jahr später entdeckte ich die Beatles und eine glühende Liebe begann. John Lennons Tod war der erste große Verlust in meinem Leben. Meine Mutter fuhr mich in die Schule. Im Autoradio lief ein Beatlessong und ich war happy, mitträllern zu dürfen. Nach dem Lied sagte der Radiosprecher: "Mit John Lennon verliert die Welt ..." Ich war fassungslos und weinte. In der folgenden Woche kaufte ich alle in- und ausländischen Zeitungen und Zeitschriften, die ich kriegen konnte. Ich habe die Artikel alle in ein selbstgemachtes Buch geklebt, das ich immer noch besitze. Leider mussten in der Zwischenzeit weitere Artikel eingeklebt werden, denn auch George Harrison lebt ja nicht mehr.

Ja, auch der Tod von Ayrton Senna traf mich sehr. Vor einigen Jahren war ich an der Unfallstelle und heftete eine Rose an den Drahtzaun. Dort waren bereits viele Blumen und Nachrichten angebracht. Meine Reise nach Imola fand in einem Februar statt, der Park, in dem die Rennstrecke liegt, war menschenleer. Er war sehr ruhig und friedlich. Ich konnte mir nicht vorstellen, wie genau hier dröhnende Motoren donnern können.
Der Tod von Senna war aber nicht der erste Tote, der mich in der Formel 1 berührt hatte. Schon viel früher musste ich lernen, dass (und das hört sich jetzt vielleicht pathetisch an, ist aber leider wahr) der Tod etwas Endgültiges ist und zum Leben gehört.
Ich mag die Formel 1 schon seit dem Kindergarten, für ein Mädchen recht ungewöhnlich. Damals waren die Fernseh-Übertragungen alle noch schwarz/weiß und die Bilder unscharf (so kam es mir jedenfalls vor). Ein Freund aus dem Kindergarten hatte eine Carrera-Bahn und immer wenn ich ihn besuchte, dann war er Jochen Rindt und ich Jackie Ickx. Jochen Rindt starb 1970. Der nächste Tod, der mich sehr traf war 1979 der von Ronnie Peterson, weil ich den dicken Schweden mochte. Nach dem Tod von Gilles Villeneuve 1982 schaute ich für eine Weile keine Formel 1 mehr. Erst wieder Anfang der 90er. Und dann starb ja gleich auch Senna.
Es gibt eine Liste aller toten Formel 1-Rennfahrer. Beim Lesen kommen mir fast alle Namen bekannt vor und ich sehe ein Gesicht dazu.
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_t...Formel-1-Fahrer
shakinjonny ( gelöscht )
Beiträge:

17.09.2007 22:02
#9 RE: Morgen vor dreißig Jahren... Antworten

Ich war damals 11 jahre alt, und alleine zuhause, als ich die Dänischen nachrichten im fernsehen sah (weis nicht warum, kein normaler 11 jähriger interessiert sich ja für nachrichten)!

Der Ansager sagte:"Der amerikanischer rock sänger Elvis Presley ist gestorben"!

Von Elvis wusste ich damals nicht so viel, aber irgendwie hats mich interessiert?

Als dann meine eltern heimkamen, sagte ich:"Der Elvis ist tot, war gerade in den nachrichten"!
Meine mutter war ziemlich geschockt!

Ich began dann, mich für Elvis zu interessieren, und wurde bald grosser fan von Ihm!

1980 sah ich dann im Musikladen Ein typ Der mich irgentwie an Elvis erinnerte, war aber irgentwie auch ganz anders! Doch dieser typ hat mich von anfang an total interessiert, und ich kaufte dann bald alle BRAVOS usw.

Der typ vom Musikladen war natürlich kein anderer als Shakin´ Stevens!
Von da an war ich Shaky fan (bins immer noch!), vergas aber natürlich nie Elvis!!
Dann began für mich ein regelrechtes hobby: "Rock´n´roll"!

Jahre später, trat ich dann als Danny Zuko im musical Grease auf!
Dort lernte ich ein par musiker kennen, und bald hatten wir Die populärste rock´n roll band (CopyCats, im südlichem bereich Dänemarks!!
Ich war der leadsänger, und natürlich hatten wir viele Elvis und Shakysongs im repetoire!
Wir nahmen eine Cd auf, und traten auch einmahl im Dänischem fernsehen auf!
Die band gibts heute nicht mehr, aber wir sind alle noch dicke freunde!


Schon komish wie Elvis´tot mein leben beeinflusst hat!!

Petra



Beiträge: 7.307

18.09.2007 22:30
#10 RE: Morgen vor dreißig Jahren... Antworten

Als Danny Zuko! Tell me more, tell me more...:-))

Ich dachte mir schon, woher der Name rührt. Shakin' Stevens ist auch ein klasse Typ, an den wahren Elvis kommt er natürlich nicht ran, aber den Anspruch hatte er ja auch nicht. Ich hab' ihn immer gern gemocht.

Elaine



Beiträge: 337

31.08.2009 13:57
#11 RE: Morgen vor dreißig Jahren... Antworten

Hallo Swiftnick,
das ist zwar schon ein ganz alter Thread, auf den ich zufällig gestoßen bin, und ich wollte eigentlich nichts mehr dazu schreiben. Aber irgendwie beschäftigt er mich doch:
Elvis starb, als ich 12 war, und er tat mir richtig leid, obwohl seine Musik mir nicht soviel sagte, weil mir schon klar war, dass er sehr jung gestorben ist. Auch bei John Lennon war ich geschockt, dass er einfach so von einem Verrückten erschossen wurde. Auch ich habe es morgens im Radio vor der Schule gehört.
Und sehr berührt hat mich auch immer wieder der Unfall von Niki Lauda, bei dem er fast verbrannt wäre. Er hat ja überlebt, aber ich werde immer wieder daran erinnert, wenn ich ihn irgendwo sehe!
Du hast recht, und ich finde, es klingt gar nicht pathetisch: Der Tod ist etwas Endgültiges und gehört zum Leben (und es ist gut, ab und zu dran zu denken, damit man das, was einem im Leben wirklich wichtig ist, rechtzeitig erledigt!)

Matzel ( gelöscht )
Beiträge:

31.08.2009 14:56
#12 RE: Morgen vor dreißig Jahren... Antworten

Das ist wie die amerikanische Frage "Wo warst du als JFK erschossen wurde?". Mich hat der Tod von John Lennon auch mehr getroffen. Als großer Fan der Fab4 hat man irgendwo im Hinterstübchen seiner Hoffnungen das Pflänzchen "Wiedervereinigung der Pilzköpfe" gehegt und gepflegt. Und das wurde dann durch so einen Irren für immer zertreten.

Mrs. Peel ( gelöscht )
Beiträge:

31.08.2009 17:45
#13 RE: Morgen vor dreißig Jahren... Antworten

In Antwort auf:
Ich dachte mir schon, woher der Name rührt. Shakin' Stevens ist auch ein klasse Typ, an den wahren Elvis kommt er natürlich nicht ran, aber den Anspruch hatte er ja auch nicht. Ich hab' ihn immer gern gemocht.



Ich oute mich auch mal gerne als absoluter Shakin' Stevens Fan und möchte die Gelegenheit nicht auslassen zu erwähnen, dass er immer noch aktiv ist und Musik macht!
Im Oktober fahre ich nach Esbjerg (DK) zum Konzert!

Für Todesfälle wie Elvis und John Lennon war ich damals zu klein, um mich daran zu erinnern wo ich zu dem Zeitpunkt war. Meine erste Erinnerung ist Danny Kaye (zuhause auf dem Sofa), Lady Diana (Urlaub in Dänemark), und wenn mich jemand in 20 Jahren fragt wo ich wahr, als Michael Jackson gestorben ist, werde ich darauf wohl auch antworten können...

Zoppo ( gelöscht )
Beiträge:

02.09.2009 20:18
#14 RE: Morgen vor dreißig Jahren... Antworten

Nachdem das Thema wieder hochgekommen ist, will ich auch etwas dazu sagen, zumal ich gerade durch den Tod von Michael Jackson wieder daran gedacht habe: Wo war ich, als ... starb?

Als die Nachricht von Elvis' Tod die Runde machte, hatten wir Sommerferien. Es war ein sonniger Tag, wir Nachbarskinder saßen auf dem Bordstein vor unseren Häusern (ich könnte sogar die Laterne, vor der wir saßen, noch zeigen). Dann kam meine Mutter aus dem Haus und sagte es uns. Wir waren geschockt, obwohl wir doch sehr jung (ich war zwölf) und eigentlich keine Hardcore-Elvis-Fans waren. Ich mochte ihn aber, hörte gerne seine Musik, sah gerne seine Filme. Danach hörte ich mehr Elvis-Musik als zuvor, und auch heute habe ich immer wieder mal Phasen (ein paar Tage), in denen ich Elvis rauf und runter höre.

Als John Lennon starb, war ich in der achten oder neunten Klasse. Wir hatten gerade Musik(!)unterricht, als die Schulsekretärin (!) hereinkam und dem Lehrer ins Ohr flüsterte, dass John Lennon gestorben sei. Der sagte es dann uns, und der Schock war natürlich besonders heftig, weil er ermordet worden war. Da flossen in der Klasse ein paar Tränen.

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