Lag es an der Lektüre selbst oder an Omas beruhigender Erzählstimme
Du kannst mir Deine Oma ja bestimmt nicht mehr "ausleihen", sonst wärst Du nicht im Nostalgie-Forum und Leih-Omas gab es sellemols auch noch nicht oder?
Vielleicht sollte ich bei Einschlafschwierigkeiten (meistens und verstärkt bei Vollmond) auch mal auf die gute alte Poly-Lektüre zurückgreifen. Danke für den Tipp !
Aber wehe, Poly kommt zu sehr in die Bredouille! Dann ist's vorbei mit dem Einschlafen! Stattdessen ist Zittern angesagt bis zum hoffentlich guten Ausgang ...
Das ist ja das schöne am Poly-Pferdchen. Das Pony oder seine Freunde konnten noch so sehr in der Bredouille stecken, es endete immer gut und mit Aussicht auf neue Poly-Abenteuer bis Poly dann Anfang der 70er Jahre in Rente ging ...
Und wenn sie nicht gestorben sind ... aber selbst langlebige Ponies kommen irgendwann in den Pferdehimmel ...
So was aber auch. Nee, während der Geschichte bin ich nie eingeschlafen. Erst danach.
Meine Oma lebt leider schon lange nicht mehr. Mit Ausleihen ist leider nichts mehr. Aber das mit der Vorlese-Leihoma wäre mal eine klasse Idee. Ist irgendwie persönlicher, als ein Hörbuch.
Welche Freude, meine Lieblingsgeschichte POLY IN PORTUGAL wurde endlich bei den Franzosen eingestellt, wenn das so weiter geht mit den französischen Beiträgen kann ich eines Tages noch richtig gut Französisch ...
Marc di Napolis Bruder Stéphane hat zu meiner größten Freude nunmehr wieder ein Stückchen POLY ET LE DIAMANT NOIR eingestellt, als er in seiner Kindheit in Grimaud (Südfrankreich) vorm Zirkuspublikum ein Gedichtchen über die Schönheit der Landschaft vorträgt. Poly wird dabei ganz unruhig. Die Szene war monatelang verschwunden und ist jetzt wieder da.
Für Freunde vom Pferdchen oder von Stéphane der betreffende Link:
Der Vollständigkeit halber noch der Hinweis, dass die "Mutter" von POLY, die französische Schriftstellerin Cécile Aubry am 19. Juli 2010 im Alter von 81 Jahren in Dourdan gestorben ist.
Falls sich jemand dafür interessiert noch ein Link:
Muss nochmal eines meiner Lieblingsthemen POLY "aufgreifen" ...
Seitdem Marc di Napolis jüngerer Bruder Stéphane so sehr auf "die See" abfährt, höre ich das Chanson von Charles Trenet "La mer" irgendwie viel bewusster und intensiver. Ist ein sehr schönes Chanson und wird in Wunschkonzerten oft gewünscht. Der Song sei übrigens auf einer Zugfahrt zwischen Narbonne und Perpignan entstanden - heißt es ...
Doch damit nicht genug ...
Beim Recherchieren bin ich drauf gestoßen, dass Charles Trenet auch die Musik zu POLY (mit) komponiert hat. Zu POLY AU VACANCES (FERIEN FÜR POLY) singt er sogar die Titelmelodie. Wer sich dafür interessiert und in Erinnerungen schwelgen möchte kann ja mal reinhoren :
Die erste Folge zu POLY AU VACANCES, als Poly mit einem kleinen Schweinchen als Gefährten durch die bretonische Landschaft unterwegs ist, ist ebenso plötzlich auf YOU TUBE wieder verschwunden, wie es eingestellt wurde. Leider, leider ...
Mit nostalgischen Grüßen und "en souvenir de Poly" ... MARIPOSA
Ach Du Donner, das Thema sehe ich ja jetzt erst - und die Titelmelodie weckt eine ganz vage Kindheitserinnerung... damals bin ich gerade mal in die Schule gekommen. Hui. Ist seltsam, wenn man von etwas hört, dass praktisch komplett ins Unbewusste gerutscht war...
Ich wüsste mal nicht, dass ich den französischen Text in einer deutschen Version gehört hätte, aber die Musik/ Melodie ist absolut die gleiche.
Sie erinnert mächtig an einen anderen Chanson aus meiner Kinder(garten)zeit: Der Zauber von Paris. Da habe ich zwar den Text noch einigermaßen im Ohr, aber ich weiß nicht, von wem es gesungen wurde. Charles Trenet war es mal nicht.
Ich kann mich überhaupt an keine einzige gesungene Poly-Melodie erinnern. Das war alles instrumental aber sehr schön. Bei POLY UND DAS GEHEIMNIS DER SIEBEN STERNE kam während der Handlung dann noch eine einfühlsame Mandolinen-Melodie hinzu, die sehr ins Ohr ging. Aber da war ich schon ein bisschen älter, als das ausgestrahlt wurde ...