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Elisabeth


Beiträge: 160

21.07.2020 18:29
#76 RE: Kinder- und Jugendbücher von früher Antworten

Hallo Chrissie,
danke für die Tipps bezüglich einiger weiterer CFF-Filme! Ich hatte vor ein paar Tagen im Internet recherchiert und bin dann auf die DVD des CFF-Films "Die Sache mit der Schatzinsel" gestoßen - die habe ich mir dann natürlich gleich bestellt. Heute um die Mittagszeit wurde sie geliefert und ich hatte mir den Film gleich angeschaut. Ich hatte ihn ja damals Ende der 60er Jahre im Fernsehen gesehen (leider gab es nur die eine Wiederholung damals), konnte mich aber gleich an viele Szenen wieder erinnern.
In der deutschen Film-Version, die damals im Fernsehen kam, war der Film in einer Einheit ("am Stück") und auch etwas gekürzt, insbesondere die Schluss-Szenen.
In der DVD. die ich mir heute angesehen habe, war der Film in einzelne Kapitel aufgeteilt, die damals im Original wohl jeweils wochenweise gesendet wurden.
In jedem Fall habe ich es heute sehr genossen, meine Kindheitserinnerung hier wieder etwas aufleben zu lassen.

Mit hatte eigentlich keine der späteren Serien über die 5 Freunde wirklich gut gefallen; es war alles zu kurz gehalten, man hat sich nur auf das Wesentlichste konzentriert, dadurch wurde aber so vieles weggelassen, was mich damals als Kind damals beim Lesen dieser Bücher so fasziniert hatte.

Die Geheimnis-Serie, die ich klasse fand, hatte ich noch vor den 5 Freunde-Bänden gelesen. Nach - und während - ich die 5 Freunde-Bücher gelesen hatte, hatte ich parallel dazu auch die Abenteuer-Serie entdeckt und gelesen. Die fand ich auch klasse. Die Rätsel.-Serie kenne ich zwar vom Namen her, aber irgendwie waren die damals in unserer Stadtbücherei nicht vorhanden.

Den CFF-Film "Die jungen Jakobiter" habe ich auch damals gesehen, wobei er mir nicht so in Erinnerung haften geblieben ist. Den CFF-Film "Treasure at the Mill" werde ich mir mal bei Amazon bestellen


Die Berte-Bratt-Bücher waren natürlich nicht so spannend; sie zeigten ja eher die Welt der jungen, heranwachsenden Teenies mit deren Problemen und schönen Begebenheiten. Berte Bratt hatte ich erst als Teenie gelesen und da kamen die natürlich bei mir gut an und waren genau die Literatur, die ich mit 14 am liebsten gelesen hatte. Diese Bücher waren für meine Freundinnen und mich damals immer ein Grad-Messer, dass man nun bald erwachsen wird, wenn man sich für diese Bücher interessiert. Sowohl meine Freundin als auch ich hatten jeweils 3 Jahre jüngere Schwestern. Als unsere Schwestern damals so um die 14 Jahre alt wurden, fingen beide auch an, diese Bücher zu lesen. Ich erinnere mich noch - als ob es gerade erst gestern gewesen wäre -, als meine Freundin mir ganz stolz verkündete, dass ihre Schwester nun auch die Berte-Bratt-Bücher liest.

Chrissie777


Beiträge: 191

21.07.2020 19:52
#77 RE: Kinder- und Jugendbücher von früher Antworten

Hallo Elisabeth,

ich habe mal in mein Buecher Tagebuch geschaut, was ich so als Teenie las (das war ab 1966, da war ich 11, bis 1970).
Da gab es "Endlich eine Freundin" von Mary Bard (die beiden Fortsetzungen gefielen mir nicht ganz so gut), "Der 17. Sommer" (Maureen Daly), "Die koestlichen Tage" (Janet Lambert) (ich fand erst viele Jahre spaeter heraus, dass das Teil einer ganzen Serie ueber die Campbell Familie war, aber wie so oft erschienen die restlichen Baende nicht auf Deutsch), "Alle Achtung,kleiner Bud" (Stephen Meader), immer wieder die beiden Milli-Molli Baende von L. Brisley aka Joyce Lankester Brisley (Schneider Verlag), "Gisel und Ursel" (M. Haller), "Kleine Schwester aus Korea" und "Kleine Schwester in Amerika" (Irene Kordt), "Im Schwindeln eine Eins" (Marie-Louise Fischer), "Gina aus dem Doktorhaus" (Rolf Ulrici), 6 Buecher von Edith Unnerstad, "Indianersommer" (Else Hueck-Dehio), die Lassie Serie aus dem Engelbert Verlag, "Anemone und das fliegende Pony" und "Das Maedchen von der Insel" (beide von Paul-Jacques Bonzon), "Hanni und Nanni" (Enid Blyton, fand ich total uninteressant), "Onkel Tom's Huette" (Harriet Beecher Stowe, schwer verdaulich), "Die verborgene Treppe" (Nancy Drew, nicht annaehernd so spannend wie die Fuenf Freunde),"Das Tagebuch der Anne Frank" (1968), mehrere Buecher von Viola Bayley, allerdings nicht so gut wie Enid Blyton, "Tammy, das Maedchen vom Hausboot" (Cid Ricketts Summer), mehrere Buecher von Mary Stolz (packten mich auch nicht so), "Die drei Musketiere" und ab 1969 nur noch Romane von Steinbeck (wegen James Dean, dessen 3 Kinofilme damals nochmal in die deutschen Kinos kamen), Carson McCullers, Edna Ferber (wegen James Dean), Truman Capote (wegen des Films "Fruehstueck bei Tiffany"), Winifred Wolfe (Gefruehstueckt wird zu Hause) und Sloan Wilson (Der Mann im grauen Flanell, weil mir der Gregory Peck Film an Weihnachten dermassen gut gefiel).
Ich las Ende der 60er Jahre auch 5 Maedchenbuecher von Astrid Lindgren, ihre Kati Trilogie, "Britt-Mari erleichtert ihr Herz" und noch eins, dessen Titel ich vergass.

Ab 1970 las ich dann "Das Tal der Puppen" (Jacqueline Susann) und die beiden Peyton Place" Romane von Grace Metalious (ich meine, die gab es damals als Heyne Taschenbuecher), was meine Mutter jedoch als unpassend betrachtete. Sie nahm mir "Das Tal der Puppen" weg (das ich ehrlich gesagt gar nicht so doll fand). Grace Metalious las ich dann klugerweise erst in der Woche, die wir im Schullandheim verbrachten. Die beiden Romane wiederum fesselten mich sehr.

Stimmt, in England wurden mehrere CFF Filme (die dort auch Saturday Morning Pictures genannt werden, weil sie an den Samstagmorgen in den britischen Kinos liefen, wo die englischen Eltern ihre Kinder absetzten, waehrend sie in der Zwischenzeit einkauften) in 6 oder 8 Teilen in den Kinos gezeigt.

Ich meine mich zu erinnern, dass "The Carringford School Mystery" (Die Halskette) in 4 Teilen an Sonntagnachmittagen im ARD ausgestrahlt worden ist.

Ja, das war schon schade, dass man jedes FF Buch in der TV Serie auf nur eine halbe Stunde reduzierte, selbst 2 Stunden wuerden ihm kaum gerecht werden.
Leider wurde die Abenteuer Serie damals in den spaeten 40er und 50er Jahren nicht verfilmt (die neuseelaendische Serie finde ich fuerchterlich), und die Geheimnis- und Raetsel Serien wurden ueberhaupt nicht verfilmt.

Die Raetsel Serie gab es wie alle anderen EB Buecher nicht in der Braunschweiger Bibliothek, aber meine Mutter war in den 50er Jahren dem Bertelsmann Buchclub beigetreten und ich durfte mir Anfang der 70er Jahre hin und wieder selbst ein Buch aussuchen, und dabei entdeckte ich die Raetsel Serie (damals gluecklicherweise noch mit den tollen Gilbert Dunlop Illustrationen).

An "Die jungen Jaobiter" hatte ich auch nur noch eine schwache Erinnerung, mir gefiel seinerzeit "Flucht durch die Pyrenaeen" (The Piper's Tune) wesentlich besser, das es bei BFI immer noch nicht auf DVD gibt. Statt in den Pyrenaeen wurde in den Bergen von Wales gedreht.

Elisabeth


Beiträge: 160

22.07.2020 10:44
#78 RE: Kinder- und Jugendbücher von früher Antworten

Hallo Chrissie,

da sind wir altersmäßig ziemlich beieinander; meine Teenie-Zeit war auch in diesen Jahren.
Ein Büchertagebuch hatte ich bisher nie geschrieben; wäre aber eine gute Idee gewesen als Kind und Teenie, denn bei mir gab es auch viele Bücher, die ich gelesen hatte damals, aber heute auf Anhieb gar nicht mehr benennen kann. Wenn man den Titel hört, dann kommt natürlich die Erinnerung wieder.
"
Bei Deinen Erwähnungen habe ich auch einige noch in Erinnerung, die ich gelesen hatte, z.B. "Hanni und Nanni", "Im Schwindeln eine eins" - um mal 2 zu nennen.
Aber besonders erinnere ich mich an den CFF-Film "Flucht über die Pyrenäen"! Den hatte ich damals auch gesehen; hat mir super gut gefallen! Bei diesem Film erinnere ich mich auch gleich immer an die Fernsehserie "Die Höhlenkinder", die zu meinen absoluten Lieblingsserien als Kind gehörte, die ich mir auch heute noch gerne anschaue. Ich habe mir vor einigen Jahren die DVD gekauft und habe die Serie inzwischen erneut einige Male gesehen. Darin gab es ein Lied "Klotz, Klotz, Klotz am Bein, wie lang ist die Chaussee.... usw.", das die Höhlenkinder gesungen hatten, während sie einen Wald-Feldweg entlang gingen, um Nahrungsmittel zu suchen. Dieses Lied klingt mir heute noch in den Ohren. Zunächst hatte ich in Erinnerung, dieses Lied wäre in "Flucht über die Pyrenäen" vorgekommen, war mir aber nicht sicher, ob es in diesem Film oder in der Höhlenkinder-Serie vorkam. Aber nachdem ich dann die DVD der Höhlenkinder geschaut hatte, hat es sich natürlich aufgeklärt.

Mit etwa 11/12 Jahren waren auch besonders die Bücher aus der "Doddy"-Reihe von Leni Micharelli meine Favoriten.

Die Marie-Louise-Fischer-Bücher habe ich auch verschlungen in den Teenie-Jahren; ich hatte mir die meisten so nach und nach als Taschenbücher gekauft und immer im Zug gelesen (ich war damals als Schülerin auf einem Gymnasium in Saarbrücken und musste täglich mit dem Zug dorthin fahren - etwa 30 Minuten Fahrt).

Im Teenie-Alter kamen dann zu den Berte Bratt Büchern auch noch die Bücher von Mary Stewart hinzu; z.B. "Das Jahr auf Valmy", "Der Efeubaum" - um mal 2 zu nennen. Es waren noch einige weitere Bücher dieser Schriftstellerin, die ich gelesen hatte, aber diese beiden Bücher hatten mir am besten gefallen. Ich hatte sie mir vor einigen Jahren als Taschenbücher gekauft und nehme sie immer gerne mit als Urlaubslektüre.

Chrissie777


Beiträge: 191

22.07.2020 13:27
#79 RE: Kinder- und Jugendbücher von früher Antworten

Hallo Elisabeth,

ich bin Jahrgang 1955, in Muenchen geboren, und viel in Germany umgezogen durch den Beruf meines Vaters.
Das Buechertagebuch habe ich erst 1990 angelegt (da entdeckte ich in der Naehe vom Kinoarchiv in der Grindelallee einen kleinen japanischen Laden mit Kunstgewerbe, der wunderschoene mit Stoff bezogene Notizbuecher mit ueber 200 Seiten hatte).
Da ich seit 1967 Tagebuch schreibe (wo ich jedes Buch und fast jeden Film/TV Serie festgehalten habe), war es nicht schwer, die Buecher chronologisch aufzulisten, die ich ab 1967 gelesen hatte, und die davor (beispielsweise die beiden Milli-Molli Baende von L. Brisley aus dem Schneider Verlag oder die beiden Roesel Buecher) fielen mir spaeter wieder ein.
Und ich erinnere mich heute noch daran, dass ich mit 13 Jahren das Tagebuch der Anne Frank las, weil meine Eltern mit mir kurze Zeit spaeter in den Herbstferien nach Amsterdam fuhren, um das Anne Frank Haus in der Prinsengracht zu besuchen. Das war 1968.

Da ich seit 2008 Mitglied in mehreren Buechergruppen in Yahoo und seit 2014 auch in Facebook bin, stiess ich beispielsweise auf die kompletten Milly-Molly-Mandy Buecher (die der Schneider Verlag in Milli-Molli umtaufte, der aber nur 2 Baende veroeffentlichte) und bestellte mir die Baende, die vom Schneider Verlag nicht ins Deutsche uebersetzt worden sind, beim britischen amazon.

Viele Kinder- und Jugendbuecher meiner Kindheit entdeckte ich in einer Broschuere mit dem Titel "Das Buch der Jugend" wieder, die jeden Herbst herauskam.
Ich schrieb an den Verlag, und erkundigte mich, ob ich alte Ausgaben aus den 50er und 60er Jahren einsehen duerfte, und sie schickten sie mir leihweise zu.
Dadurch konnte ich eine fast lueckenlose Aufstellung meiner Kinderbuecher machen (natuerlich gefielen mir viele davon ueberhaupt nicht), und habe mir seit meiner Auswanderung peu à peu diejenigen bei amazon bestellt, die ich als Kind geliebt habe und gern wiederlesen wollte (darunter die Melendy Family Serie von Elizabeth Enright beginnend mit "Von Samstag zu Samstag").
Die Bibliotheken hatten oeffenbar in den 60er Jahren nur ein ganz beschraenktes Etat, und der Kinderbuecherbestand in der oeffentlichen Bibliothek Hintern Bruedern in Braunschweig bot ueberwiegend Kinderbuecher aus den 50er Jahren an (beispielsweise die Poosie Trilogie von Ruth Hoffmann).

Bei der Gelegenheit faellt mir "Kalle Blomquist" von Astrid Lindgren ein.
Als Kind liebte ich diese spannende Trilogie, und las sie immer wieder. Dann sah ich mir die drei alten schwedischen Kalle Blomquist Filme im ZDF an, und nahm sie per Videorekorder in den 80er Jahren auf.
Mir gefielen die Drehschauplaetze aller drei Filme, aber ganz besonders die Haeuser am Fluss in dem Film mit dem alten Gren, der tot in der Ruine aufgefunden wird. Ich versuchte seit den 80er Jahren, herauszufinden, wo in Schweden das gedreht worden ist.
Anfang der 80er Jahre schrieb ich an Astrid Lindgren, die damals noch nicht erblindet war, und sie gab mir freundlicherweise die Anschrift der schwedischen Filmproduktion.
Von denen erfuhr ich, dass sie in Sala, Trosa und Vaxholm enstanden (mein spezieller Blomquist Film mit dem toten Gren und der singenden Eva-Lotte wurde in Trosa bei Stockholm gedreht).
Daraufhin schrieb ich ans Schwedische Fremdenverkehrsamt und bat um Broschueren von Sala, Trosa und Vaxholm. Sie schickten mir u. a. eine tolle Broschuere von Trosa mit vielen Fotos.

2014 erfuellte sich nach Jahrzehnten mein grosser Wunsch, Trosa zu besuchen. Mein Mann flog mit mir u. a. nach Stockholm, wo wir 5 oder 6 Tage verbrachten. An einem Tag fuhren wir per Leihwagen nach Trosa, und was soll ich sagen?
Manche Dinge veraendern sich (zum Glueck!!! :)) nie.
Womit Thomas Wolfe's "You can't go back" widerlegt waere.
Trosa sah 2014 (und mit Sicherheit auch heute noch) genauso zauberhaft und vertraeumt aus wie im Film aus den 50er Jahren.

Ich las auch die "Ulrike im Internat" Baende von Marie-Louise Fischer, aber die gefielen mir weniger (ins Internat geschickt zu werden hing oft in meiner Kindheit und Jugend wie ein Damoklesschwert ueber mir...vermutlich war das der Grund, warum mir "Hanni und Nanni" nicht gefiel).

Von "Flucht ueber die Pyrenaeen" (The Piper's Tune) habe ich eine Kopie auf Englisch. Jammerschade, dass Hans Schaffner diesen CFF Film nicht mehr in seiner CFF Collection herausbringen konnte!

"Die Hoehlenkinder" waren im November 1962 das erste, was ich im gemieteten Fernseher meiner Eltern Sonntagnachmittag fuer Sonntagnachmittag verfolgte. Damit begann meine Liebe zu Film und Fernsehen.
Als wir 2015 eine dreiwoechige Deutschlandreise unternahmen, haette ich so gern die Hoehlenkinder Drehschauplaetze im Karwendel Gebirge mit einbezogen, aber wir hatten nicht genug Zeit. Mein Mann bekommt nur 3 Wochen im Stueck frei.
Ich hoffe, es klappt in 3 oder 4 Jahren...

Kennst Du diese website ueber die Hoehlenkinder:

http://www.peterpodehl.com/kinderfernseh...3_cEvreQDOgzsOY

Claudia Podehl, die in den "Hoehlenkindern" die Eva gespielt hat, gab mir den link letztes Jahr. Ich e-mailte auch ausfuehrlich mit ihrem Vater Peter Podehl vor seinem Tod, er verriet mir, wo damals gedreht wurde.

Von Leni Micharelli habe ich nie gehoert.
Ich las ueberwiegend britische und amerikanische Kinderbuchautoren, nur wenige deutsche, schwedische und franzoesische. Traeumte damals schon davon, in die USA auszuwandern.

Mary Stewart las ich auch als junge Frau (bis auf "Das Jahr auf Valmy"), meine Lieblingsbuecher von ihr sind "Madam, will you talk" aka "Reise in die Gefahr" (weil das in Frankreich handelt, buchstaeblich ueberall, wo ich in den 70er Jahren im Urlaub gewesen bin), "Ruehr nicht die Katze an", "Die Herrin von Thornyhold" und ganz besonders "Stormy Petrel" aka "Ungebetene Gaeste" (zu dieser schottischen Insel moechte ich eines Tages gern reisen, letztes Jahr in unserem dreiwoechigen UK/Scotland Trip war leider nicht genug Zeit dafuer):

https://de.wikipedia.org/wiki/Mary_Stewart_(Autorin)

Als Mary Stewart dann in den 70er Jahren die Koenig Artus Tetralogie herausbrachte, verlor ich das Interesse an ihr, aber "Stormy Petrel" und "Thornyhold" las ich immer wieder gern, auch "Reise in die Gefahr" (mit dem "Efeubaum" wurde ich nicht richtig warm).

Im Urlaub auf unseren Transatlantikfluegen lese ich seit Jahren immer gern zwei weitere DCI Banks Krimis von Peter Robinson (die leider schon seit Jahren nicht mehr ins Deutsche uebersetzt werden). Noch zwei Fluege, dann habe ich die komplette Banks Reihe durch.

Elisabeth


Beiträge: 160

22.07.2020 19:14
#80 RE: Kinder- und Jugendbücher von früher Antworten

Hi Chrissie,

Mit dem König Artus-Büchern von Mary Stewart konnte ich auch nicht viel anfangen; da hatte auch mein Interesse an ihren Büchern nachgelassen.
Aber so verschieden sind doch die Geschmäcker: "Der Efeubaum" ist mein absolutes Lieblingsbuch von Mary Stewart, dicht gefolgt von "Das Jahr auf Valmy", das auch in Frankreich spielte, ebenso wie "Reise in die Gefahr", die ich alle als Taschenbücher habe.

Von Astrid Lindgren habe ich als Kind "Die Kinder von Bullerbü" geliebt. Die Serie kam 1960/61 in der ARD (schwarz-weiß; die Dialoge wurden aus dem Off in der 3. Person gelesen).
"
Was mir als junges Mädchen mit 10/11 Jahren auch sehr gut gefallen hatte, war die Trilogie von Josefine Stegbauer: "Weißt du wieviel Sternlein stehen", "Der Treubund" und "Marthas seltsamer Weg". Die hatte ich damals als Taschenbücher von meiner Mutter zum Geburtstag bekommen. Besonders der 1. Band "Weißt du wieviel Sternlein stehen" hatte mich zunächst vom Titel her nicht sonderlich zum Lesen animiert. Nachdem ich dann den Klappentext gelesen hatte, war ich doch neugierig, hatte es dann gelesen und war begeistert. Auch die beiden Fortsetzungsromane waren sehr gut. Diese Bücher werden heute im Internet für teilweise horrende Summen verkauft, trotz starker Gebrauchsspuren teilweise.

Was Drehorte von Verfilmungen betrifft, ist es zwar interessant, die mal zu sehen. Aber man erkennt doch vieles nicht mehr, je nach dem, wie lange die Drehs her sind.
Es verändert sich ja viel im Laufe der Jahre.
Da mein Mann und ich gerne nach Frankreich fahren und seit wir uns kennen gerne häufig im Juni Urlaub in Cannes machen, hatten wir uns Ende der 70er Jahre mal den Drehort der ARD-Fernsehserie aus den 70er Jahren "Sonne,. Wein und harte Nüsse angesehen. Die Serie war mit Eric Ode, der in Valbonne (12 km von Cannes entfernt) einen pensionierten Kommissar spielte. Da sah natürlich noch vieles so aus, wie man es aus der Serie kannte. Da war sogar noch die Tankstelle auf dem Weg von Cannes über Mougin nach Valbonne, wo "der Kommissar" oft tankte und ein Schwätzchen mit dem Tankstellenpächter hielt.
Wenn man nun heute diese Strecke fährt, dann hat sich dort vieles verändert; die Tankstelle ist nicht mehr da, es stehen dort einige Ferienwohnhäuser mehr; besonders Valbonne, das damals ein kleiner beschaulicher Ort war, ist heute bedeutend größer geworden.

Mariposa



Beiträge: 899

23.07.2020 00:03
#81 RE: Kinder- und Jugendbücher von früher Antworten

Liebe Forum-Kolleginnen und Kollegen, ich muss nochmals auf meinen Beitrag # 57 vom 26.11.2019 zurück kommen.

Ein Rätsel ist gelöst: ROTFUCHS existiert wirklich und stammt von Autor David Grew. Der Autor hatte DER WILDE HUND VON EDMONTON geschrieben und da war ich kein Fan von. War wohl zu klein um mich damit auseinander zu setzen. Somit hatte ich anfangs auch keine große Lust ROTFUCHS zu lesen aber das hatte mir dann doch ganz gut gefallen, weil es um ein Pferd ging.

Dann bin ich per Zufall beim Stöbern in der Gebrauchte-Bücher-Ecke auf WILDPFERD ANNIE UND DIE MUSTANGS von Marguerite Henry gestoßen und habe gleich zugeschlagen. Zu Taschengeldzeiten waren ihre Bücher ziemlich teuer und dieser Band fehlte mir. Nun bekam ich ihn nach annähernd 50 Jahren für sage und schreibe 1 € (i.W.: ein EURO). Wenn das kein Schnäppchen ist.

Wunder gibt es immer wieder ...

Nächtliche Grüße
MARIPOSA

Chrissie777


Beiträge: 191

23.07.2020 19:45
#82 RE: Kinder- und Jugendbücher von früher Antworten

Mariposa, das freut mich sehr fuer Dich! :)

Chrissie777


Beiträge: 191

23.07.2020 20:22
#83 RE: Kinder- und Jugendbücher von früher Antworten

Hi Elisabeth,

ich fand halt, dass "Der Efeubaum" ganz anders geschrieben war als "Thornyhold", "Katze", "Reise in die Gefahr" und "Geheimnisvolle Gaeste". Fuer mich hatte es zuviele Laengen.
Aber jeder empfindet dasselbe Buch halt anders.
"Das Jahr auf Valmy" muss ich noch lesen, es steht in meinem Mary Stewart Regal.

"Die Kinder aus Bullerbue" mochte ich als Kind sehr gern, aber beim Wiederansehen vor einigen Jahren vermisste ich die Dialoge. Ich habe es in Farbe auf DVD, aber da war nur Musik, kein Sprecher aus dem off.
Toll finde ich heute noch "Saltkrokan" und vor allem die drei alten "Kalle Blomquist" Filme.

Drehschauplaetze haben mich ein Leben lang fasziniert, beginnend mit Gut Rothensande am Kellersee (Immenhof Filme).
Bei manchen Filmen (beispielsweise Antonioni's "Blow Up" mit Vanessa Redgrave) dauerte es Jahrzehnte, ehe ich den oder die Drehschauplaetze herausfand. Maryon Park in Greenwich bei London ist auch heute noch fast unveraendert. Nur der weisse Zaun an der Treppe, den man im Film von 1966 sieht, befindet sich nun hinter einem neueren Zaun. Die Wiese oben auf dem Huegel des Parks (wo der Fotograf auf der Vergroesserung die Leiche unter der Hecke entdeckt) ist noch genau wie damals, nur die Baeume sind seitdem gewaltig gewachsen.
Ab 1998 mit Beginn des Internets und wenige Jahre spaeter dank der Internet Movie Data base (imdb) wurde es leichter, die Drehschauplaetze herauszufinden.

Ich versuche, in jedem Europa Urlaub, den wir unternehmen, ein paar Drehschauplaetze mit einzubeziehen. Letztes Jahr waren wir 3 Wochen in England und besichtigten Woburn Abbey, wo der CFF Film "Geheimsache fuenf" ca. 1957 gedreht wurde. Auch da hat sich nichts veraendert (wir schauten uns den CFF Film unmittelbar vor dem Urlaub an). Leider wusste niemand in Woburn Abbey etwas von dem Film.

Josefine Stegbauer kenne ich nicht.

Ich war 1975, 1976 und 1977 in Cannes (und 1985 ein letztes Mal). Besonders schoen fand ich dort den Bootsausflug zu den Iles des Lérins. Auf der kleineren Insel, Ile St. Honorat, steht eine kleine Burg direkt am Wasser, erbaut von irischen Moenchen, die wegen ihres Glaubens aus Irland fluechteten. Dort gibt es auch eine Abtei, in der man uebernachten kann.

Auf der groesseren Insel, Ile Sainte Marguerite, steht das Gefaengnis, in dem der Mann mit der eisernen Maske eingesessen hat, ehe man ihn nach Château d"if vor Marseille brachte. Er soll der Zwillingsbruder von Louis XIV gewesen sein (meinte Marcel Pagnol).

Ich habe die Erik Ode DVD "Sonne, Wein und harte Nuesse", erkannte allerdings in den ersten 2 oder 3 Folgen nichts wieder, und verschob das weitere Ansehen. Ich werde sie mir bei Gelegenheit nochmal anschauen.
Aus den 70er Jahren und Cannes erinnere ich mich an das Schloss, das sich ein reicher Amerikaner unmittelbar am Wasser in den 20er Jahren erbauen liess. Es stand im Nachbarort von Cannes an der Corniche, wenn man in Richtung St. Tropez faehrt.
Die Strecke nach St. Tropez dauerte ewig, weil sich etwa eine Stunde vor Erreichen des Ortes alles staute (ich meine, es war eine Sackgasse). Heute soll es ein Boot geben, das in einem Bruchteil der Zeit von Cannes nach St. Tropez faehrt.

Wart Ihr je im La Colombe d'or in St. Paul-de-Vence in den Bergen? Das steht noch auf meiner Wunschliste.

https://www.tripadvisor.com/Restaurant_R...pes_Cote_d.html

Valbonne sagt mir nichts, aber vielleicht habe ich es nach so vielen jahren vergessen.

Mariposa



Beiträge: 899

25.07.2020 22:12
#84 RE: Kinder- und Jugendbücher von früher Antworten

Chrissie, ich war mit meinem damaligen Lieblingskollegen schon im Colombe d'Or und wir hatten - meine ich - Dorade gegessen.

Mit ihm war ich zuvor auch auf den Iles Lerin und hatte sogar einen Film darüber gemacht. Leider kann ich ihn Dir nicht zugänglich machen.

Irgendwann demnächst werde ich mir vielleicht ROTFUCHS zulegen, solange muss - da es sich um eine Art Black-Beauty-Story handelt - ein Black Beauty Buch herhalten. Allerdings nicht die rührende Geschichte von Anne Sewell sondern nach der Fernsehserie. Die Titelmelodie der Serie war so klasse, aber das war so ziemlich das einzige. Außerdem habe ich mir am Schnäppchen Tag auch noch SOMMER, SONNE, WILDE PFERDE zugelegt um meinem Pferde-Faible mit fast einem halben Jahrhundert Verspätung zu frönen. Spielt in der Camargue. Was hat meine Mutter geschimpft, weil ich fast nur Pferdebücher gelesen habe. Und die nette Tante in der Bücherei ebenfalls, wenn sie mein Leseheftchen gesehen hat.

Mit nostalgischen Grüßen und besten Wünschen für ein schönes Rest-Wochenende
MARIPOSA

Elisabeth


Beiträge: 160

26.07.2020 09:31
#85 RE: Kinder- und Jugendbücher von früher Antworten

Im Colombe d'Or waren wir bisher noch nicht, steht aber noch auf unserem Plan.
Die Iles de Lerins haben wir uns auch angesehen; aber lang, lang ist es her! Wir waren Ende der 70er und nochmals Anfang der 90er Jahre dort. Ich erinnere mich noch gut, dass wir bei der letzten Fahrt dorthin ordentlich Seegang hatten.

Elisabeth


Beiträge: 160

26.07.2020 10:00
#86 RE: Kinder- und Jugendbücher von früher Antworten

Hallo Chrissie, stimmt, "Der Efeubaum" ist anders geschrieben als beispielsweise "Reise in die Gefahr". Aber irgendwie hat mich "Der Efeubaum" bereits nach den ersten Seiten gefesselt, sodass ich das Buch in einem "Rutsch" ausgelesen hatte. Bei "Das Jahr auf Valmy" ging es mir genauso. Auch dieses Buch hatte mich gleich fasziniert. Wenn Du die Zeit dafür hast, lohnt es sich wirklich, das Buch zu lesen.
Diese beiden Bücher werde ich wieder (zum X-sten Mal) bei unserer nächsten Urlaubsreise mitnehmen (ab Mitte August ist bei uns schon seit Jahren eine Reise nach Binz auf der wunderschönen Insel Rügen angesagt). Dann will ich es mir - hoffentlich spielt das Wetter mit - im Strandkorb gemütlich machen und u.a. auch diese beiden Bücher wieder lesen. Bei Regen bleiben wir halt im Apartment und setzen uns auf den Balkon, von dem man einen schönen Blick auf die Ostsee bis zum Kreidefelsen hat.
Ich hoffe, dass uns jetzt Corona mit einer 2. Welle nicht wieder einen Strich durch die Rechnung machen wird, wie es schon im März dieses Jahres der Fall war, als unsere Karibikreise ins Wasser fiel, die für Ende März bis Mitte April gebucht war.

Chrissie777


Beiträge: 191

26.07.2020 17:17
#87 RE: Kinder- und Jugendbücher von früher Antworten

Eine Doku ueber die herrlichen Iles des Lérins!!!
Oh, wie gern haette ich mir die angesehen.

Uebers Colombe d'or Restuarant und Hotel gibt es immerhin ein paar Youtube Beitraege, wenn auch nicht sehr lang.
Im 60er Jahre Film Film "Moment to Moment" mit Jean Seberg und Honor Blackman (leider nicht auf DVD erhaeltlich) sieht man die Tauben vom Colombe d'or am Nachmittag in die Sonne wegfliegen, golden angestrahlt.

Ich wuensche Dir eine schoene Woche!

Chrissie777


Beiträge: 191

26.07.2020 17:20
#88 RE: Kinder- und Jugendbücher von früher Antworten

Erinnerst Du Dich an das kleine Kloster, das wie eine winzige Burg aussah (2. Foto von oben)?

https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%8Ele_Saint-Honorat

Elisabeth


Beiträge: 160

26.07.2020 17:54
#89 RE: Kinder- und Jugendbücher von früher Antworten

Ja, bei diesem Kloster auf Saint-Honorat hat man zunächst den Eindruck, es ist eine Burg. Es war damals wohl auch bewusst so gebaut, um sich vor Eindringlingen zu schützen.

Die Sainte-Marguerite hat mir aber auch gut gefallen: besonders das Gefängnis ist beeindruckend, in dem der Mann mit der eisernen Maske Ende des 17. Jahrhunderts einige Jahre gefangen war. Wobei auch heute noch um diesen Mann spekuliert wird, denn man weiß nicht wirklich, wer er war. .

Chrissie777


Beiträge: 191

26.07.2020 18:37
#90 RE: Kinder- und Jugendbücher von früher Antworten

Mir geht es mit der umfangreichen WW II Saga "Heimkehr" von Rosamunde Pilcher aehnlich wie Dir mit "Der Efeubaum". Ich kann "Heimkehr" alle 5 Jahre wiederlesen, entdecke immer wieder Neues darin, was vermutlich mit dem Aelterwerden zusammenhaengt. Vor 10 oder 15 Jahren haben mich bestimmte Dinge weniger interessiert, die mich mittlerweile in ihren Bann ziehen.

Ruegen ist wunderschoen, ich war im Mai 1993 einmal mit meinem ersten Ex-Mann auf dem Motorrad dort - schon die Hinreise von Hamburg ueber den Bodden war ein Erlebnis!
Auf Ruegen gab es einen alten Ort, der aus einer Gruppe von weissen alten Haeusern bestand, die im Kreis angeordnet waren. Ich vergass, wie der Ort hiess.

Als wir 1987 von Lippstadt nach Hamburg zogen, waren wir im Sommer 1988 zweimal an der Ostsee (Niendorf) zum Baden. Beide Male ging kein Lueftchen (wir hatten einen Strandkorb), und eine Horde von winzigen schwarzen Insekten blieb auf meiner Sonnenschutzcreme kleben, ich wurde sie erst wieder los, als ich ins Wasser ging und sie wegspuelte.
Danach sind wir nur noch im Fruehling und im Herbst zum Wandern an die Luebecker Bucht gefahren. Das Brodtener Steilufer war mein Lieblingswanderweg (man sieht ihn in dem TV Zweiteiler "Boeses Blut" mit Nadja Tiller, Rainer Hunold und Marion Kracht).

Da drueck ich Euch ganz fest die Daumen, dass Corona nicht dazwischen kommen wird.
Wir haben Ende September ein langes Wochenende im Regatta Inn auf der Insel Nantucket gebucht - ich hoffe, das wird klappen.

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