Der Countdown läuft. Zitat von Obelix: ° Immer daselbe.Ich bin nur dazu da,euch herauszustellen. Die Nebenfigur! Ohne Mitspracherecht! " ..das lassen "wir" uns nicht bieten..
Bei mir waren es die Schlümpfe: Wie verrückt bin ich vor dem Fernseher gesessen und im FS1 oder FS2, österreichisches Fernsehen hieß damals so, auf die Schlümpfe gewartet: und dann konzentriert zugesehen, wie wenn es ein wissenschaftlicher Bericht über die Relativitätstheorie gewesen wäre, nix hat mich stören können nur die Schlümpfe...und dannach wurde alles nachgespielt: Pilz, Figuren und schon ging es los mit den Schlümpfen im Kampf gegen "Gargamel", der "böse Mann"! ( Einmal, ich erinnere mich jetzt nur an diese Szene, hat er einen Schlumpf mit einer "Netz-Falle" erwischt und in ein Gefängnis gesteckt....der war sooo böse für mich, daß es nicht auszuhalten war: Sooo bööööööse!..aber dann wurde der Schlumpf befreit mit Vater-Schlumpf und Gargamel ist irgendwie dann in die Flucht geschlagen worden.....)
na das waren aber dann die späten schlümpfe....bei kauka in fix und foxi hießen die noch anders...der große Schlumpf und der Zauberer hieß auch anders......na war wohl die vorgeneration........aber die sollen ja eigentlich sehr sehr alt werden diese Schlümpfe
Meinen ersten Kontakt zu den Schlümpfen hatte ich auch bei Rolf Kauka und Fix und Foxi, daher hatten die Zeichentrickfilme später schon deshalb keine Chance bei mir, weil plötzlich andere Namen auftauchten. Gab es in der Zeichentrickserie eigentlich die Schlumpfsprache? Der Zauberer hieß bei Kauka "Gurgelhals" und wie Träumerle schon richtig schrieb, der Chef der Schlümpfe war der Große Schlumpf und die anderen hatten keine wirklichen Namen sondern hießen Witzboldschlumpf, Miesepeterschlumpf, Brillenchlumpf, Muskelschlumpf usw.
Mit den Schlümpfen verbinde ich immer die kleinen Gummifiguren. Mit denen bin ich immer in den Wald gezogen und habe denen dann ein klieines Dorf aus Zweigen gebaut. Als Comic hab ich die eigentlich kaum wahrgenommen. - Die Figuren habe ich leidenschaftlich gesammelt.
Verfilmte Comics haben aus meiner Sicht immer an Witz verloren. Ob die Schlümpfe, Asterix oder Lucky Luke....die Verfilmungen waren meistens nicht mein Fall. Tim und Struppi und die Peanuts gingen so gerade noch bei mir durch
Zitat von MatzelVerfilmte Comics haben aus meiner Sicht immer an Witz verloren. Ob die Schlümpfe, Asterix oder Lucky Luke....die Verfilmungen waren meistens nicht mein Fall. Tim und Struppi und die Peanuts gingen so gerade noch bei mir durch
Es gibt aber auch eine Ausnahme. Die Filme von Mikey Mouse und Donald Duck....Da finde ich die Filme fast besser als die gedruckten Werke. - Das mag auch aucb daher kommen, dass zuerst der Film war und dann das Heft entstand
Die Umfrage ist ja nun schon lange vorbei - ich hoffe, es ist trotzdem ok, wenn man ein altes Thema hochholt?
Also, aus der Umfrage hätte ich zwischen 4 Serien entscheiden müssen:
Tim und Struppi, Asterix, Lucky Luke...und Donald Duck!
Zitat werde ich mich letztendlich für Donald Duck entscheiden (deutsch ausgesprochen Duck nicht Dack...), denn irgendwie verbindet uns einiges in der Lebensweise. "Appetit gut, aber immer müde, müde, müde"
Genau, und auch nicht "Donneld", sondern "Doohnald" Da brauchte ich dann nicht lange zu überlegen: ich LIEBE diese Figur. Und ja, ich kann mich auch öfter mal sehr gut mit ihm identifizieren. Für mich gibt es übrigens 2 verschiedenen Donalds: 1x den Donald aus den 1970ern LTBs (Lustige Taschenbücher), die ich leidenschaftlich gesammelt habe (und heute noch gerne lese) und zum anderen den Cartoon-Donald aus den Filmen der 40er und 50er Jahre - die man, Gott sei's gedankt, mittlerweile komplett auf mehrsprachigen DVDs günstig erstehen kann, so dass man sich nicht mehr mit der unsäglichen deutschen Synchro rumärgern muss ;-)
Aber zurück zum Comic:
Während Micky ja immer so ein Oberschlaumeier und Gutmensch war, kam mir Donald mit all seinen Macken, seinem Jähzorn, seiner Faulheit etc. immer ganz real vor. Alleinerziehender Onkel von 3 Bankerten, ein geldgieriger Onkel, der ihn ständig ausbeutet und auf strapaziöse Schatzsuchen mitschleppt, eine Freundin, der nie was recht ist und die dies und das und jenes will - tja, da kann man sich schon mal als Phantomias verkleiden und sich in sein geheimes Kellerversteck zurückziehen, um dort riesige Schoppen Apfelsaft und belegte Schinkenbaguettes wegzuspachteln und anschließend ein ein Nickerchen auf dem gemütlichen Sofa machen
Sei noch Dr. Erika Fuchs erwähnt, die damals für die Übersetzungen verantwortlich war. Von den Eltern bekam man in Sachen Comics ja meist nur Vorwürfe zu hören, weil sie dachten, man lerne allenfalls Worte wie "ächz, keuch stöhn" etc. Ich habe aber viele schöne, altmodische Wörter und ganze Redewendungen aus den LTBs, die ich zuweilen bis heute auch im Sprachgebrauch nutze, zB:
Trau, schau, wem! Plagt dich das Zipperlein? Was ficht euch an? Fähnlein Fieselschweif ausbaldowern u.v.a.
Toll auch immer die Geschichten, in denen Donald & Co. in die Rollen klassischer Figuren schlüpfen (Musketiere, Alice im Wunderland, Hamlet, Der Mohr von Venedig etc).
Neben Donald sind übrigens Dagobert (aka Bertel aka der alte Geizkragen aka der alte Duck ) sowie die unbezahlbare Gundel Gaukeley meine liebsten Figuren. Von Gundel habe ich mir gerad erst das "Black Book" im Bildband-Format geleistet, hehe.
Lucky Luke fand ich immer am Witzigsten, wenn die Daltons mitgespielt haben, vor allem der leicht hysterisch werdende kleine Joe und der oberdümmliche (aber nette) Averall waren immer für einen Lacher gut, quacko se kiki?
Bei Asterix habe ich die Zeichnungen geliebt (und tu es noch) und fand die nebenbei am Lehrreichsten - alea iacta est Oder die ewig glücklosen Piraten, die den beiden Galliern IMMER begegnen, egal auf welchem Meer sie gerade rumschippern!
Tim und Struppi mag ich als Comic, allerdings LIEBE ich die Serie als Hörspiel, erschienen in den frühen 80ern bei Maritim. Kapitän Haddock wurde gesprochen vom unvergleichlichen Gottfried Kramer (den hier sicher viele als "Piggeldi und Fredderick" kennen).
Zitat von dotWährend Micky ja immer so ein Oberschlaumeier und Gutmensch war, kam mir Donald mit all seinen Macken, seinem Jähzorn, seiner Faulheit etc. immer ganz real vor. Alleinerziehender Onkel von 3 Bankerten, ein geldgieriger Onkel, der ihn ständig ausbeutet und auf strapaziöse Schatzsuchen mitschleppt, eine Freundin, der nie was recht ist und die dies und das und jenes will
Tja, die Helden haben oft das Problem, etwas farblos zu sein. Die interessanten Rollen sind zumeist die Nebenfiguren und die Bösewichter, ob im Comic, im Buch oder im Film. Spirou, Asterix, Lucky Luke, Micky Maus, Superman, Johann (= Prinz Edelhart) - allesamt ohne Fehl und Tadel, aber dadurch auch etwas dröge.
In Entenhausen übernehmen Tick, Trick und Track mehr oder weniger die Rolle im Kollektiv. Meistens schmeissen sie den Laden. Anfangs waren die drei aber auch ziemliche Lausebengel, zu den Zeiten des Duck-Zeichners Taliaferro (meine ich). Auch in den frühen Filmauftritten sind sie schräg drauf.
Zitat In Entenhausen übernehmen Tick, Trick und Track mehr oder weniger die Rolle im Kollektiv. Meistens schmeissen sie den Laden. Anfangs waren die drei aber auch ziemliche Lausebengel, zu den Zeiten des Duck-Zeichners Taliaferro (meine ich). Auch in den frühen Filmauftritten sind sie schräg drauf.
Das stimmt vollkommen, und in den alten Filmen mag ich sie auch lieber als in den Comics (obwohl sie in den Comics ihre teilweise etwas nervende Pfadfinder-Ehrenhaftigkeit ja durchaus noch mit etwas boshaftem Lausbubentum ausgleichen, hihi )