Aber gestern wurde der Besucherrekord dieser Seite gebrochen, und es waren fast nur Amerikaner, die sich meine bzw. Ingos Seite zu Raumpatrouille angesehen haben. Verlinkt wurde offenbar von dieser Seite (ich finde bloß den Link nicht):
Witzig. Ich verbinde viel Kindheit mit "Raumpatrouille", aber lieben gelernt habe ich die Serie erst Ende der 80er Jahre, als sie in den 3. Programmen wiederholt wurde.
Ich kenne die Serie zwar vom Namen her aus der Kindheit, durfte sie aber damals nicht sehen, weil sie ja am Abend lief. Außerdem entwickelte ich schon deswegen eine gewisse Abneigung gegen "Raumpatrouille", weil ein Junge aus meiner Klasse fürchterlich damit angab, daß er sie sehen konnte und wie toll sie war. Das wirkte sich auch auf die Wiederholungen in den 80ern aus. Kein Interesse! Meine erste vollständige und bewußte Begegnung hatte ich im November auf DVD und muß sagen, daß ich angenehm überrascht bin. Abgesehen vom Nostalgiefaktor fand ich auch sonst die Handlung durchaus spannend und habe alle Teile innerhalb weniger Tage gesehen, weil ich gespannt darauf war, wie es weitergeht.
Also ich habe im Oktober 1975 "Bekanntschaft" mit dem schnellen Raumkreuzer Orion und der tollen Mannschaft von Captain Mc. Lane gemacht. Lief donnerstags um 21:00 Uhr in der ARD. Ich war begeistert und fing an, wie verrückt Ausschnitte aus Fernsehzeitungen inclusive Inhaltsangaben zu sammeln, die ich immer noch wie einen Schatz hüte. Besonders Tamara Jagelovsk hatte es mir in ihrer kühlen ein wenig spröden Art angetan. So kompetent wollte ich auch mal sein, wenn ich später einen Beruf ergreife. Nun ist sie ja tot, die Eva Pflug. Vor den Frogs hatte ich irgendwie sogar Angst. An die Serie denke ich immer noch liebevoll zurück und keine noch so dramatische High-Tech-Produktion kann mich so faszinieren, wie das Raumpatrouille getan hat. Am schönsten war die Folge "Der Kampf um die Sonne", wo auch Dietmar Schönherrs Ehefrau Vivi Bach migewirkt hatte. Da landen sie auf dem Planeten Chroma, der von Frauen regiert wird. Harte Konkurrenz für Tamara und Helga - damals im Jahre 1966.
So ist es richtig, Mariposa! Mehr davon! Irgendwann kriegen wir unsere Webmasterin doch mal soweit, dass sie sich 5 Minuten Raumpatrouille reintut - und das wird reichen, dann issie infiziert ...
Das ist für mich eine Serie, die man sich durchaus auch noch heute anschauen kann. Lustig war immer das Ende, wo man sich im Starclub?? getroffen hat :-) Heiße Tänze waren das.
Der Starclub und Crewtreff hieß eigentlich STARLIGHT CASINO. Bei uns in der Stadt gab es damals eine Disco namens Starlight. War von außen her ganz lila angestrichen und fiel direkt ins Auge. Da wäre ich gerne reingegangen, war aber noch zu klein. Und als ich im Disco-Alter war, gab es das Starlight nicht mehr. C'est la vie, c'est comme ci ...
Erinnert Ihr Euch noch an die tolle "Choreographie" unserer Sternentänzer? Die Damen im Film beschwerten sich jedenfalls öfters, Commander Mc. Lane ließe sich nicht richtig fallen beim Tanzen ...
Den Moonwalk gab es damals ja noch nicht, der kam erst viel, viel später ...
Eine Wiederholung des eineinhalbstündigen später produzierten Fernsehfilms "Raumpatrouille" gab erst kürzlich wieder bei Bayern3 zu sehen. Also so ganz vergessen ist der schnelle Raumkreuzer noch nicht ...
Na immerhin hat wieder ein/e Darsteller/in von Raumpatrouille seinen/ihren nächsten Geburtstag geschafft. Vivi Bach, ist 70 Jahre alt geworden. Herzlichen Glückwunsch! Als reale Ehefrau von Commander Cliff Allister McLan (Dietmar Schönherr), sollte sie eigentlich zunächst die Rolle der Tamara Jagellowsk spielen, wurde aber wegen ihres dänischen Akzents durch Eva Pflug ersetzt. Vivi Bach hatte einen kurzen Gastauftritt in der 5. Folge "Kampf um die Sonne" (Drehort Schloss Hohenried).
Das war kein Rückfall (den hat man vielleicht bei Schweinegrippe), sondern Rücksturz ins Kino. Das war ein grottenschlechter Zusammenschnitt der Originalfolgen, mit völlig überflüssigen und schwachsinnigen Kommentaren von Elke Heidenreich. Man nehme diesen Film und praktiziere an ihm OVERKILL!
Der "Starclub" war ein Etablissement in Hamburg, wo u. a. gewisse englische Pilzköpfe ihren Auftritt hatten, wenn sie nicht gerade ihre "Unter dem Dach Suiten" im Hotel Pacific vollgekot.... haben!
Ja, den Kinofilm gab, bzw. gibt es überflüssigerweise auch auf DVD. Nicht in Farbe, sondern in schwarz/weiß, wobei schwarz ohne weiß völlig ausreichend gewesen wäre. Dann noch den Ton aus und du hast einen prima Kinoabend...