Tja, nach David Carradine in dieser Woche gibt es ein weiteres Serienopfer zu beklagen, wie ich heute morgen der Zeitung entnehmen konnte. Karl-Michael Vogler ist gestern gestorben, den ich im Fernsehen und auf der Bühne eigentlich immer sehr gerne gesehen habe. An die Serie kann ich mich dunkel entsinnen und meine, dass ich sie schon damals etwas hausbacken empfunden habe. Nun ja. Das lag vielleicht an Lex Barker, aus dessen Kara Ben Nemsi Schatten schwer heraus zu treten war. Wer spielte da eigentlich den Hadschi Halef Omar?
Keine Ahnung ;-) Wenn ich an Karl Michael Vogler denke, fällt mir alles mögliche ein, Krimis, Fernsehfilme - aber sicher nicht Kara Ben Nemsi Effendi.
Ich glaube, ich habe keinen Schauspieler öfter im deutschen Fernsehen gesehen. Er wirkte immer irgendwie alterslos auf mich. Allerdings muss man auch sagen, dass, sobald ein Schauspieler die 65 oder 70 überschreitet, mit 95%-iger Sicherheit in Pilcher- und Lindström-Filmen auftritt. Die dürfen dann meist die Eltern oder Onkel und Tanten der Hauptdarsteller spielen. Auch K.M. Vogler hat man dort öfters gesehen.
Zu David Carradine hatte ich keinen wirklichen Bezug, ich kenne ihn nur aus Kung Fu (das war so gar nicht meine Welt) und aus "Fackeln im Sturm". Sicher ein großartiger Schauspieler, aber der Tod von K. M. Vogler trifft mich irgendwie mehr.
Ja. Das ging mir auch so. Ich konnte nach Daktari und Enterprise nie so einen richtigen Zugang zu Kung Fu finden.Interessanterweise gab es von dieser Serie dann eine allerdings sehr gelackte Comic-Version in ZACK. Die mochte ich auch nicht! Zu Karl-Michael Vogler fällt mir noch einer meiner Lieblingsfilme ein: "Die tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kisten"! Dort spielt er den zackig trotteligen persönlichen Adjudanten von Gert Fröbe