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TV-Nostalgie-Forum

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Dieses Thema hat 6 Antworten
und wurde 977 mal aufgerufen
 Quiz und Quatsch
cessnaritter



Beiträge: 2.438

04.01.2007 13:22
Forellenhof antworten

Angeregt durch die frohe Botschaft, daß endlich der "Forellenhof" auf DVD erscheint, ein Gedankenspiel über die Gäste, die man sich dort noch hätte vorstellen können:

Auf dem "Forellehof" herrscht wieder einmal Hochbetrieb. Der Chef des Hauses, Otto Buchner blickt in das Reservierungsbuch. Zahlreiche bekannte Gäste werden in den nächsten Tagen erwartet bzw. sind schon eingetroffen. So der berühmte Landarzt Doktor Brock aus der Lüneburger Heide, der endlich mal ein paar Tage ausspannen möchte. Aber als Arzt ist man immer im Einsatz, auch in den Ferien. So wird Doktor Brock ständig von einem anderen Feriengast, aus den USA angereist, in Fachgespräche verwickelt. Dr.med.Marcus Welby heißt der Mann und möchte ständig etwas über die Heilmethoden seines deutschen Kollegen wissen. Auch soll sich Dr.Brock ständig zu tun mit einem pensionierten Inspektor der Münchener Kriminalpolizei, der Probleme mit seiner Bandscheibe hat und deswegen von seinem Chef zbV (zur besonderen Verwendung)eingesetzt wird. Naja, immerhin! Falls ein Verbrechen geschehen würde im Forellenhof, dann würde der Herr Inspektor Franz-Josef Wanninger mit seinen seltsamen Methoden vielleicht den Fall schnellstens lösen.
Und dann ist da noch dieser durchgedrehte Psychiater von der NASA, Dr.Bellows, der von einem Nervenzusammenbruch in den anderen gerät, weil er einen seiner Astronauten, einen gewissen Major Nelson, begleitet. Von dem heißt es übrigens, der hätte ein Flaschenproblem.
Ein Problem hat auch Otto Buchner selbst. Da ist doch diese seltsame, nervende Frau Käthe Scholz mit ihrer Familie aus Berlin angereist und behauptet stur und steif, seine Tochter Christa wäre in Wirklichkeit ihre Tochter Lore. Dafür fand er überhaupt keine Worte. Er sprach von dieser Sippe nur von den Unverbesserlichen, denn die würden sich auch in den nächsten Jahren nicht ändern. Überhaupt war es seiner Meinung gar nicht so gut, daß soviele Mediziner im Haus waren. Gerade hatte sich sein Sohn Jörg so gut als Juniorchef eingearbeitet. Aber vielleicht würde sein alter Drang zum Medizinstudium wieder durchbrechen. Doch Otto Buchner war überzeugt, daß Jörg dafür überhaupt kein Talent hatte. Bei seinem Sohn würde es dann gerade mal dazu reichen, ein Bergdoktor zu werden.
Aber nun begann erst einmal der neue Tag und die Anreise eines gewissen Graf Yoster stand bevor, der sich die Ehre geben wollte.
Es war also wie gewöhnlich eine Menge los auf dem Forellenhof.

Petra



Beiträge: 7.161

07.01.2007 17:14
#2 RE: Forellenhof antworten

Ich spinne Cessnas Geschichte einmal fort - vielleicht hat ja noch jemand Lust, weiter zu schreiben:

Nun war es schon Nachmittag, und dieser Graf war immer noch nicht eingetroffen. Langsam machte sich Otto Buchner Gedanken. Seine Frau Anna hingegen tat alles, um Jörg zum Mithelfen im Service zu bewegen – ihrer Meinung nach beschäftigte er sich zu sehr mit den Thesen des "Ärztekongresses", wie er es heimlich nannte. So eine Häufung an Medizinern hatte es im Forellenhof schon lange nicht mehr gegeben! Nur hin wieder ließ sich der etwas wacklige Professor Brinkmann aus der Schwarzwaldklinik mal sehen – nun ja, war ja nicht wirklich weit weg. Aber er hatte schon sehr den Verdacht, dass er gewaltig unter der Fuchtel seiner Frau stand! Hieß die nicht auch Scholz wie diese Käthe, oder verwechselte er das was? Otto Buchner seufzte und strich Kuni übers Fell. Ja, natürlich – und Dr. Hofer, der nette Tierarzt, dessen Frau seiner Schwägerin Ruth so ähnlich sah. – Oh je, jetzt kam dieser Wanninger auf ihn zu, der hatte ihm gerade noch gefehlt! "Herr Buchner, ich muss Sie dringend sprechen!" "Ja, Herr Wanninger, was ist denn los?" "Ich fürchte, Graf Yoster ist einem Verbrechen zum Opfer gefallen!" Wanninger war ziemlich aufgeregt und dazu noch dieser Dialekt... "Na na, jetzt mal ganz ruhig, Herr Wanninger, warum glauben Sie das denn?" In diesem Moment sah Otto Buchner, was Franz Josef Wanninger wohl schon gesehen hatte...

Petra



Beiträge: 7.161

08.01.2007 08:25
#3 RE: Forellenhof antworten

Hm, Alf hätte immerhin noch eine Verbindung zu Dr. Welby! cessna hat ja so schön die Verbindung zu den Unverbesserlichen und zum Bergdoktor hergestellt (über die Darsteller Helga Anders und Gerhard Lippert), aber "Kate", also Anne Schedeen, war mal Sprechstundenhilfe bei Dr. Welby. Es ist also nicht ausgeschlossen, dass Alf irgendwann auch im Forellenhof eintrifft. Allerdings glaube ich nicht, dass er was mit dem Verbrechen an Graf Yoster zu tun hat. Wenn es überhaupt eines gab.

Petra



Beiträge: 7.161

08.01.2007 17:47
#4 RE: Forellenhof antworten

Ich glaube, ich teile diesen Forellenhofstrang doch wieder ab, denn meine Phantasie schlägt wieder Wellen. Es wird noch richtig aufregend im Forellenhof, vor allen Dingen aber voll:

Tatsächlich, da lagen sie, die typische Melone und der Spazierstock des Grafen Yoster. Der Graf war sehr bekannt, seine Bilder kannte man aus der Presse und dem Fernsehen. Otto wollte sich nach der Melone bücken, doch Franz-Josef Wanninger, bekannt für seine seltsamen Methoden, fuhr ihn an: "Liegen lassen! Da muss erst die Spurensicherung ran!" "Ja, aber, Herr Wanninger – wenn da ein Gast drüber stolpert! Können Sie das denn nicht selbst machen?" Wanninger sah ihn empört an. "Bin ich Spurensicherungsexperte? Warum, glauben Sie wohl, dass es so viele CSI-Serien derzeit im Fernsehen gibt? Dafür gibt es natürlich bei der Kripo eine eigene Abteilung!" Otto wusste zwar nicht, was CSI-Serien waren, interessierte er sich doch überhaupt nicht für Krimis, aber er musste wohl akzeptieren, was dieser Wanninger da sagte. "Aber – wenn es sich überhaupt nicht um ein Verbrechen handelt?" wandte er nochmals ein. "Wir haben ja im Grunde nichts, was wirklich darauf hindeutet, nur dieser Hut und der Stock. Ich meine, theoretisch hätte es der Graf auch verlieren können." Wanninger wandte sich verächtlich ab. "Sie rühren diese Teile nicht an, bis meine Kollegen aus München da sind", brummte er noch. "Die Ermittlungen wird mein alter Freund Herbert vornehmen. Ich bin ja leider schon im Ruhestand." Otto wollte noch einwenden, dass für diesen Herbert kein Zimmer mehr frei wäre, weil alles von Ärzten belegt war, aber Wanninger hörte schon gar nicht mehr zu. Kuni schnüffelte an der Melone, Otto zog ihn beiseite und ging des Weges. Er würde im Haus Bescheid sagen müssen, dass der Weg abgesperrt wurde.

In der Küche stritt sich Christa gerade mit dem neuen Koch, der überall seine Finger ins Essen steckte und "Hmmmmmmmmmm" machte. Dabei schmatzte er so laut, dass es nicht mehr schön war, und ein Glas Wein wurde auch jedes Mal geleert. Doch mit der Kaltmamsell verstand er sich gut, und das war ja die Hauptsache. Sie schnappte sich das Tablett mit den Kaffeekännchen (denn draußen gab es nur Kännchen) und machte, dass sie rauskam. Himmel – hoffentlich trank dieser Typ nicht immer soviel! Sie war noch nicht ganz auf der Terrasse, als sie sich so erschreckte, dass ihr fast das Tablett heruntergefallen wäre (mit 12 Kännchen Kaffee, heiß!) – ein Mann sprang aus der kleinen Vorratskammer und hielt ihr den Mund zu. Oh – dieser verrückte Major Nelson! Was hatte Mama noch mal gemeint, als sie sagte, er habe ein Flaschenproblem? Diese Amerikaner! Ob er sie entführen wollte? Ängstlich verdrehte sie die Augen – was hatte der Major mit ihr vor?

Ruth Buchner, Ottos Schwägerin, die der Gattin des Tierarztes Dr. Hofer tatsächlich zum Verwechseln ähnlich sah, versuchte derweil, dem kleinen älteren Mann, der offensichtlich von seinen Söhnen begleitet wurde, verzweifelt zu erklären, dass sie ausgebucht waren. Ein Einzelzimmer war zwar noch frei, aber das sollte für einen Bekannten von Otto und Anna freigehalten werden, der heute aus Wien erwartet wurde. Die beiden hatten ihn im letzten Jahr im Hotel Sacher kennen gelernt, wo sie ihren Hochzeitstag verbracht hatten. Dabei hatte man beschlossen, für drei Tage das Personal "auszutauschen", um sich gegenseitig neue Impulse zu geben. Jörg war erst im letzten Monat drei Tage im Sacher gewesen, jetzt kam der Chefportier persönlich, um das Rezeptionspersonal gründlich im Umgang mit schwierigen Gästen zu schulen. Das war auch dringend nötig, wie Ruth fand. "Chef, sollen wir uns im nächsten Gasthof einmieten?" fragte der jüngste der drei, und Ruth wurde klar, dass es sich nicht um die Söhne des Herrn handelte. "Nein, Erwin, wir müssen vor Ort bleiben. Immerhin geht es um ein Verbrechen!" Der Mann nestelte in seiner Manteltasche und holte einen Ausweis hervor. "Kriminalpolizei, mein Name ist Keller. Ich werde mein Zimmer mit Herrn Wanninger teilen. Die drei hier", er winkte seine Mitarbeiter herbei, "brauchen mindestens ein Doppelzimmer. Erwin kann auf der Couch in der Halle schlafen. Notfalls checken Sie jemanden aus. Es geht um ein Verbrechen, das schnellstmöglich aufgeklärt werden muss." Ruth starrte ihn entsetzt an. Ein Verbrechen? Was war denn passiert? Wieso reiste Kommissar Keller aus München an? Baden-Baden war doch viel näher? Und wo sollte sie jetzt ein Doppelzimmer hernehmen? Und wen sollte sie auschecken? Major Nelson? Der bewohnte ein Doppelzimmer, obwohl er offensichtlich allein angereist war.

Und wo war die Katze? – Fragen über Fragen...

Petra



Beiträge: 7.161

08.01.2007 20:20
#5 RE: Forellenhof antworten

Also, Ihr seht - ich habe nochmal verschoben... ;-) Wer spinnt die Geschichte weiter?

Petra



Beiträge: 7.161

12.01.2007 15:20
#6 RE: Forellenhof antworten

Na - keiner Lust? Dann muss ich wohl wieder ran. Allerdings habe ich keine Idee, was Major Nelson mit Christa vorhat und wo der Graf abgeblieben sein könnte. Aber ich kann ja noch mehr Handlungsstränge einbauen... Jetzt, wo Kommissar Keller mit seinen Jungs da ist, ist bestimmt Derrick auch nicht weit weg! Und wir haben endlich mal die Klein-Brüder unter einem Dach. Vorher muss der Forellenhof allerdings anbauen.

Petra



Beiträge: 7.161

26.01.2007 21:09
#7 RE: Forellenhof antworten

Irgendwann schreib ich hier auch mal weiter!

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