Die gehören auch zu meinen ersten TV-Erinnerungen. In den Anfängen moderiert von Camillo Felgen. Mich haben immer insbesondere die internationalen Wettkämpfe gereizt, die als Eurovisionssendung lief. Leider mitten in der Woche und nicht ganz so früh, so dass ich selten das Ende sehen durfte (höchstens wenn Ferien waren). Die erste Frage an meine Mutter am nächsten Morgen lautete dann:"Wer hat gewonnen?"
Ist es nicht so, daß es die "Schmierseifen-Olympiade" in Italien, Frankreich und anderen Ländern noch gibt, nur bei uns nicht? Es gab ja mal so eine Art Neuauflage (mit Michael Schanze?), aber das war nicht international, oder? Auf jeden Fall war es nicht so spaßig wie damals.
Soweit ich mich erinnere, fanden ja im Frühjahr die Qualifikationsspiele auf nationaler Ebene statt (Posemuckel gegen Hinterwaldlingen), und die Gewinnerstädte durften dann zu den internationalen Wettkämpfen als deutsche Vertreter???
Ja genau, diese Städtwettkämpfe (waren das wirklich Städte?)liefen immer am Samstag Nachmittag. Und richtig SCHMIERSEIFE musste dabei sein!!!! Als die Sendung eingestellt wurde, wird die Schmierseifenproduktion einen erheblichen Absatzknick gespürt haben.
Ja, es waren aber immer Kleinstädte, soweit ich mich erinnere... und das Ganze fand dann immer an einem zentralen Ort mitten in der Stadt statt (Marktplatz o.ä.). Ja, der Umsatz von Schmierseife dürfte damals enorm gewesen sein, habe ich auch gedacht ;-)
Ich meine mich auch erinnern zu können, dass man häufiger ein öffentliches Freibad zum "Sendezentrum" gemacht hat. Das bot sich wohl für manche Wettkämpfe auch einfach an.
@Petra: Danke für den netten Gruß weiter oben. Stimmt, ich war länger hier nicht am Ball. Aber es gibt wirklich nichts vergleichbares im Netz :-))
ja wir haben immer vor allem bei den internationalen spielen mitgefiebert.......das war besser wie jedes fußballspiel.....und worum ging es ??? Um nen kleine Preis für die Stadt oder so.....heute machen sie irgendwelche promiaffenspielchen und meinen sie hätte die erfindung gemacht......
So. Hab' den Thread zum Anlass genommen, nochmal einer Kindheitserinnerung nachzuforschen. Ende der 60er hat nämlich die Heimatstadt meines Vaters mitgemacht und zwar sehr erfolgreich - Osterholz-Scharmbeck, bei Bremen gelegen. Ich wusste nur nicht mehr genau, ob sie es auch zum Gesamtsieger gebracht hatte oder nicht. In der ersten Runde, noch national, hatte sie in Dinslaken haushoch gewonnen (15.5.1968).
Doch jetzt habe ich auch beweisen können, dass die Angabe "Sieger 1968: Siegen" (z.B. im "Fernsehlexikon") nicht stimmt. Der Sieger des Finales am 13.9.1968 in Brüssel hieß in der Tat Osterholz-Scharmbeck (OHZ)! Tätä!
An diese Sendereihe kann ich mich auch noch erinnern.... Nur sah ich die damals nur in s/w. Wurde die eigentlich in den letzten Jahren Ihres Bestehens auch in Farbe gesendet?
Ich wohnte damals in der DDR und da konnten wir kein "West-Farbfernsehen" (PAL-Norm) sehen. Bei uns gabs nur SECAM.
Bei einer Neuauflage mit Gerd Rubenbauer gab's mal ein paar Sekunden Rückblich auf das ursprüngliche "Spiel ohne Grenzen". Dabei handelte es sich um eine Sendung von 1972 - in Farbe.
Spiel ohne Grenzen wurde ab 1971 in Deutschland in Farbe gesendet.Die nationalen Ausscheidungskämpfe liefen ab Anfang der 70er unter dem Titel "Telematch".