dein Wunsch sei mir Befehl, Mariposa;-) Jetzt steh ich aber gehörig unter Druck (von wegen Spezialistin und so...)
Es gibt in Frankreich eine spezielle Rasse von Hühnern. Es sind die Bresse-Hühner, und sie haben wunderschönes weißes Gefieder, einen roten Kamm, und blaue Füße, ganz wie die Farben des Landes
Ich war (allerdings mehr als 30 Jahre her) stolze Besitzerin eines Bresse-Hahns, der jedoch fälschlicherweise "Trina" gerufen wurde - bis zu dem Tag seines ersten herrlichen Kikeriki morgens;-)))))))))))
Danke für Deinen Beitrag, liebe Gilian. Wow! Ein Huhn in den französischen Nationalfarben. Das Geflügelthema ist doch recht vielseitig und weitreichend. Jetzt sind wir wieder ein wenig schlauer geworden. Ich wusste nur von Blesshühnern, ein Poulet de Bresse ist neu für mich. La Bresse war bisher für mich eher ein Ort für einen schnellen (Wochenend) Trip in den Schnee, wenn im Saarland so ein Winter-Suddelwetter herrscht wie heute …
Ich finde die blauen Füße der Blaufußtölpel beeindruckender als die etwas bläulichen der Bresse-Hühner. „Blaufußtölpel“ könnte man doch mal als außergewöhnliches Faasenachtskostüm ins Auge fassen. Hat nicht jeder! Blaue Füße und ein Federkleid sind schnell gemacht (oder gekauft) und wenn man während der tollen Tage sowieso „blau“ (also besoffen) ist, dann dürfte es nicht schwer fallen den Tölpel zu geben …
Da ist Forbes und Pike in ihrer Unkenntnis - trotz Schatzinsel-Karte - doch tatsächlich eine Goldgrube entgangen und den fabelhaften Sloughi-Boys genauso. Wenn man bedenkt, dass man auf den Galapagos-Inseln nur Vogelscheiße (Entschuldigung: Vogeldung) in Mengen einsammeln muss, um als Guano (was besser klingt) damit zu Geld zu machen. Das war doch damals bestimmt eine Marktlücke. Vielleicht hat sich der wissenschaftlich orientierte MoWi später der Sache angenommen und damit seinen Lebensunterhalt verdient ...
Und nun bräuchte ich noch die Hilfe von Fremdsprachen-Koryphäen, falls gerade jemand mitliest. Ich beschäftige mich derzeit mit einer osteuropäischen Fassung von DIE GEHEIMNISVOLLE INSEL. Wenn man den Inhalt gut kennt, ist das mit dem fremd klingenden Text eigentlich nicht weiter tragisch, aber ich wüsste wenigstens gerne, um welche Sprache es sich dabei handelt. Könnte das Tschechisch sein, oder Polnisch oder gar Ungarisch? Ungarisch wäre vom Gefühl her am wahrscheinlichsten.
In welchem Land heißt die geheimnisvolle Insel also „Rejtelmes sziget“ , damit ich endlich weiß, in welcher Sprache ich mich weiterbilde?!?
Mit neugierigen Grüßen und besten Wünschen für eine schöne Woche … MARIPOSA
Die Idee mit dem Kostüm ist gar nicht mal so schlecht und man fällt damit auf jeden Fall auf. Ich habe "Rejtelmes sziget" mal beim Google-Übersetzer eingegeben-hat mich dann doch auch neugierig gemacht-und da kam auch ungarisch raus. Wieso hattest du das gerade im Gefühl? Ein lustiger Zufall :-D Oder kannst du ein wenig ungarisch? :)
Die Buchstabenfolge klingt weder tschechisch noch polnisch sondern eher nach dem "Land der Magyaren".
Zu meiner Sturm- und Drangzeit gab es in Lloret de Mar (Spanien) öfters ungarische Feriengäste und Diskothekenbesucher, deswegen kam mir der Einfall.
Von allen "osteuropäischen" Ländern ist Ungarn auch am ehesten noch "offen" für französisch-spanisch-italienische Coproduktionen. Und ein Vierteiler-Darsteller kam meines Wissens auch aus Ungarn - István Bujtor aus MATTHIAS SANDORF.
Valerio Popesco hielt ich jahrelang für einen Ungarn (habe es so gelernt), erst vor kurzem kamen mir Zweifel, ob er vielleicht doch eher Rumäne ist. Die Zweifel sind noch nicht ausgeräumt ...
Valerio Popesco hatte in MICHAEL STROGOFF sehr überzeugend den degradierten aber charismatischen Tatarenoberst Iwan Ogareff gespielt. Er gefiel mir in dem Vierteiler viel besser als Raimund Harmstorf, der die Titelrolle spielte. In Jules Vernes Romanvorlage ist Iwan Ogareff kein Sympathieträger. Auf Petras Seite MICHAEL STROGOFF findest Du Bilder und weitere Infos dazu, falls es interessiert ...
In meiner Fernsehzeitung hieß es damals er sei Ungar, der in Frankreich lebt. Für mich war Valerio immer das Bild eines Ungarn, der Ungar schlechthin. Vor ein zwei Jahren fing ich an zu zweifeln, weil sein Name eher rumänisch klingt. Ich tappe noch immer im Dunkeln, die Sache wurde bis heute nicht geklärt ...
Aber ich glaube mich zu erinnern, dass die Ex-Ghost damals von Mamaia aus für Touristen-Tagesausflüge ins Schwarze Meer zur Verfügung stand. War ich vielleicht neidisch auf die Urlauber. Nur den dazugehörigen Reiseprospekt finde ich nicht mehr. Sonst hätten wir es schwarz auf weiß. Irgendwie habe ich wohl auch Mamaia und Marmaris durcheinandergebracht, weil ich mich nicht so intensiv mit der Geographie beschäftigt habe ...
Alleh hopp aus der saarländischen Faasenachd mit Schneegestöber ...
Danke für die Antwort, Mariposa :-) "Michael Strogoff" habe ich mir noch nicht angesehen, ist das gut? Danke für den Tipp, dann werde ich mich hier mal gleich informieren.
Es ist nicht gerade mein Lieblingsvierteiler und kommt nach ZWEI JAHRE FERIEN und DER SEEWOLF aber er ist mir angenehm und aufregend in Erinnerung geblieben. Vor allem die Musik war toll. Jedenfalls ist MICHAEL STROGOFF um Längen besser, als all das, was heutzutage produziert wird.
Mittags ZWEI JAHRE FERIEN und abends MICHAEL STROGOFF - waren das aufregende Fernsehzeiten. Damals "lebte" ich fast "in" den Vierteilern und "mit" deren Akteuren.
So Gänsehautgefühle kommen bei mir fast nur noch bei Dokumentationen auf und nicht mehr in Serien oder Actionfilmen. Wenn ich das so an DIE SCHICKSALSNACHT VON DRESDEN denke oder KRAKATOA oder die Geschichte von der BATAVIA und ihrem Schiffbruch vor der Westküste Australiens - das sind Dokumentationen, die gingen und gehen mir immer noch unheimlich bei. Von Filmen oder Serien kann ich das nicht behaupten, die sind so schnell vergessen wie sie ausgestrahlt werden.
Kürzlich brachte ARTE einen Beitrag namens SCHLITTENHUNDE FÜR DIE FRONT. Sie haben in Alaska unter großen Mühen und Strapazen Schlittenhunde besorgt, damit sie an der Front in den Vogesen eingesetzt werden konnten. Ich hatte von der Geschichte noch nie zuvor etwas gehört, obwohl die Vogesen so nahe liegen. Walter Ulbrich stammt ja auch aus Metz und Wolfgang Staudte sogar aus Saarbrücken. Aus dem Stoff hätte man gut einen spannenden Vierteiler machen können. Dieser Schlittenhundezüchter in Alaska muss sogar ein wenig Pate gestanden haben, für die Erzählung RUF DER WILDNIS.
Immer noch "Alleh hopp" und heute ohne Schneegestöber ...
Also von dem her, was hier auf der Homepage steht, klingt es sehr interessant. Ich muss mal gucken, ob ich den das nächste Mal im Laden auf DVD finde.
Zitat Damals "lebte" ich fast "in" den Vierteilern und "mit" deren Akteuren.
Das kenne ich, das habe ich jetzt auch noch mit "Der Seewolf", "Tom Sawyers und Huckleberry Finns Abenteuer" und "Zwei Jahre Ferien". Die einzigen Filme, die noch nicht so alt sind, wo ich das selbe "Gefühl" habe sind "Harry Potter" und "Krabat". Zum "Seewolf" ist mir noch eingefallen, dass Frisco Kid, damals mein erster Held war, als ich ein Kind war. Der hatte mich irgendwie beeindruckt, als ich den Vierteiler zum ersten Mal geguckt hatte. Das müsste ungefähr 2002 gewesen sein. Da haben wir das zur Weihnachtszeit für meinen Vater aufgenommen, da es Vormittags lief und der arbeiten musste. Am 21.12. lief der erste Teil und am 24.12 der letzte.
Dokumentationen, muss ich gestehen, guck ich mir nicht so gern an, aber das mit den Schlittenhunden klingt echt interessant.
mit dem Interesse an Dokumentationen, das kommt erst mit zunehmendem Alter. Dafür hatte ich mich während meiner Jugend auch nicht sonderlich interessiert. Es fing eigentlich an mit Peter von Zahns "Bilder die die Welt bewegten", allen voran die Staudammkatastrophe von Fréjus in Südfrankreich.
In DER SEEWOLF und ZWEI JAHRE FERIEN haben wir halt den Vorteil einer Erzählstimme, die einem erleichtert, die Handlung zu verfolgen. In MICHAEL STROGOFF ist das nicht der Fall. Die vielen Schlachtszenen wirken ein bisschen verwirrend aber ansonsten ist es durchaus sehenswert. Der Schluss ging mir sehr bei, der war erschütternd. Ich wusste ja, das Ogareff umkommt, aber ihn so zu sehen, wie er langsam vom Schnee zugeweht wird war zuviel für meine schwärmerische Teenagerseele ...
Ich hatte mir beim Schreiben der Seite vorgenommen, MICHAEL STROGOFF zu kaufen, wenn ich ihn irgendwo für weniger als 10,-- Euro bekomme. Karrstadt bot ihn für 9,99 EURO an, kaum dass ich meine Erfahrungen damit niedergeschrieben habe. War blöd einsortiert, ganz hinten unter "S", ich benötigte die Hilfe eines Verkäufers. Als ich ihm sagte, was ich wollte, hat er geschmunzelt. Dafür lohnt sich das Suchen und Nachfragen, hat er gemeint und die Dame hinter mir an der Kasse hat ihm zugestimmt ...
Wenn Du den Frisco Kid interessant findest, solltest Du unbedingt JOE UNTER PIRATEN lesen. Aber diese Empfehlung kennst Du ja schon. Und ich empfehle mich jetzt für die nächste Zeit Richtung Sommer, Sonne, Ferienglück und kanarischen Karneval ...
Dann muss ich bald wirklich mal wieder los in die Innenstadt. ;-D Danke nochmal für dne Tipp mit "Joe unter Piraten". Ich bin grade sowieso im Klassiker-Fieber. Jetzt ist grad Oliver Twist dran und danach folgen entweder "Die Schatzinsel" oder "Die Reise um die Erde in 80 Tagen"
Dann wünsche ich dir viel Spaß beim kanarischen Karneval, wo genau gehts denn hin, wenn ich fragen darf? :-)