Ja, "Das Haus des Quark", "House of Quark". Quark brachte einen Klingonen aus Versehen um und mußte dafür seine Witwe heiraten :-)) Die Klingonin tritt ja in der fünften Staffel, glaube ich, nochmal auf. Da ist Worf ganz fasziniert von ihr, aber in der Folge macht ihm Jadzia klar, dass kein Weg an ihr vorbei geht...
Die Ferengi sollten ja ursprünglich eher ein neues, böses Volk sein, aber das gelang gründlich, zum Glück! Ohne Quark, Rom und Nog wäre DS9 nur halb so vergnüglich gewesen. Da wette ich einen Barren goldgepreßtes Latinum.
Ist wahrscheinlich ein Generationskonflikt. Meine Generation ist mit Kirk groß geworden. Ich finde die nachfolgenen "Enterprise" einfach blutleer. Die Phantasie war es immer,die die alten Folgen so sehenswert machten.Die Macher liessen sich etwas einfallen.
Ich war vor ca. 15 Jahren mit dem besten Ehemann der Welt (damals noch Freund) in den Universal Studios in Hollywood und dort konnte man sich u.a. in berühmte Filmszenen einscannen lassen. (Damals noch eine revolutionäre Technik - jedenfalls in dieser Qualität). Und NATÜRLICH stehen wir auf der Brücke der alten Enterprise mit Kirki-Boy, Pille und Spock! (Scotty ist leider nicht dabei, dafür hieß unser Hamster dann so) Etwas Anderes kam gar nicht in Frage. Obwohl ich Deep Space 9 inzwischen echt liebe und die Next Generation auch sehr schätze, so geht doch wirklich nichts über das Original.
Und das Foto ziert heute noch unser kleines Wohnzimmer (auch wenn die Farbqualität leider etwas nachgelassen hat ... dafür hat die echte Zementa aber auch etwas nachgelassen)
Wenn ich ehrlich bin, mag ich die Nachfolgeserien mittlerweile - und zwar alle - um einiges lieber als das "Original" (Original sind sie ja alle ;-)). Das liegt vielleicht daran, dass ich früher mit dem Genre Sci-Fi nur wenig anfangen konnte und dieses für mich selbst erst vor ein paar Jahren entdeckt habe. Wenn ich heute eine der vier Nachfolgeserien von Raumschiff Enterprise ansehe und diese dann damit vergleiche, kann ich die Originalserie nur als Trash abtun. Liebenswerten Trash, das ganz sicher! Ich mag Kirk und Co. schon, aber ein ernstzunehmender Vergleich mit den Nachfolgeserien hinkt. Wenn ich mich wirklich amüsieren will, gucke ich Kirk, wenn ich spannende Unterhaltung will, greife ich zu Deep Space Nine, Voyager oder Enterprise.
Trotzdem: ohne Spock, Kirk und Pille hätte es die anderen Serien gar nicht gegeben, und schon deshalb gebührt der Serie der absolute Kultstatus. Sie war wegweisend und ist bis heute die populärste Sci-Fi-Serie aller Zeiten. Die Crew der alten Enterprise hat es mehrmals ins Kino geschafft, das gelang bisher nur noch den direkten Nachfolgern von TNG - und auch diese Serie ist sehr hart am Trash, obwohl ich sie liebe. Bei TNG ist der Anteil an schlechten Folgen höher als an guten Folgen. Trotzdem halte ich sie für die liebenswerteste Serie von allen, schon wegen Data...
Deep Space Nine war die spannendste, Voyager die qualitativ gleichbleibendste. Enterprise kam vom Charme schon stark an das alte Raumschiff Enterprise ran, war aber wesentlich moderner (was man ihr merkwürdigerweise übel nahm). Vergleichen kann man diese Serie allerdings auch nicht wirklich mit DS9, TNG oder VOY.
Brigitte hat übrigens, was die Captains angeht, etwas sehr schönes geschrieben. Jeder Captain war irgendwo etwas besonderes, egal, ob man sie nun mochte oder nicht. Jeder hatte seinen eigenen Führungsstil, und dieser prägte die Serie irgendwo (obwohl ich das bei DS9 einfach mal verneine). Es wäre langweilig gewesen, alle Captains an Kirk auszurichten und sie als Macho darzustellen.
Kirk war irgendwo wirklich ein Cowboy, ein Macho, ein Rüpel, ein Abenteurer, der absolute Hauptdarsteller. Picard war der gelassene Franzose, ein Manager, eine Führungskraft, wie man sie sich wünschen würde. Er ließ anderen genügend Raum, sich zu entwickeln, er war der Chef, eine Autorität, die ganz natürlich wirkte. Sisko war autoritär, aber nicht charismatisch, eine tragische Figur, fairerweise muss man sagen, dass Sisko am meisten vom Schicksal geschlagen wurde. Dazu noch die Last, eine religiöse Figur zu sein. Janeway war schon etwas besonderes, weil sie eine Frau war. Kein Captain war autoritärer als sie, was jedoch keineswegs negativ rüberkam für mich. Ihfe Autorität war nicht natürlich wie bei Picard, sie mußte sich schon durchsetzen (das scheitn sich im 24. Jahrhundert nicht geändert zu haben), dazu kam sie oft egoistisch, impertinent und trotzdem idealistisch herüber. Sie wäre trotzdem bereit gewesen, für jeden der Crew ihr eigenes Leben zu riskieren. Sie war sozusagen die "Mutter". Archer war eine Mischung aus Kirk und Picard. Er war der Pionier, zwar abenteuerlustig, aber kein Cowboy. Er war mit Sicherheit der gutmütigste und hilfsbereiteste aller Captains. Richtig bewußt wurde mir das, als ich mir mit meiner Schwester eine Enterprise-Folge ansah und diese sagte "Oh nein, er wird nicht weiterfliegen, er wird mal wieder helfen wollen ... wie immer". Archer ließ seine Mitarbeiter am meisten an sich heran, er war sozusagen ein Freund.
Meine Güte, jetzt habe ich mich aber verplaudert ;-)) Dabei wollte ich nur sagen, dass Nostalgie etwas sehr schönes ist, aber man Fortsetzungen oder Spin-Offs durchaus mal eine Chance geben soll. Die Star-Trek-Serien haben es mehr als verdient.
Nachdem ich neulich erst Sulu bei "Tennisschläger und Kanonen" sah, war es heute Dr. Pulaski alias Diana Muldaur. Sie war die ganz Böse, jung und schön, und hatte eine Badekappe auf, die mich sprachlos machte...
Aus Digitalfernsehen.de: Wie das Branchenportal "serienjunkies.de" am Dienstag berichtete, zeigt ZDF Neo ab Mitte Februar den 60er-Jahre-Hit "Raumschiff Enterprise" in der auf DVD und Blu-ray veröffentlichten digital überarbeiteten Fassung. Ab dem 18. Februar zeigt der Sender immer freitags 20.15 Uhr 79 Episoden jeweils im Doppelpack. Ab 28. Februar läuft die Serie immer montags bis freitags um 18.15 Uhr.