Herzlichen Glückwunsch, lieber Heinz, zu Deinem heutische 5und80zigste....Und darauf trinke ma heit awend e gut Bämbelche... Ach ja, ich war zwar nie ein Fan der Reihe , aber später lernte ich Günther Wewel in Dortmund kennen, und ich freue mich natürlich jedes Jahr wieder, wenn ich den Heinz Schenk um die Mittagszeit an Heiligabend im Café Maldaner in Wiesbade bei seinem Schöppche treffe...und die Glocken leise klingeln und manchmal leise der Schnee rieselt...
Ich glaube, man kann über den Heinz sagen, was man will - er ist immer "volkstümlich" geblieben (im positiven Sinne). Ungemein fleißig, und auch wenn oft alles gleich klang, auch sehr kreativ. Fast alle Texte im Blauen Bock waren ja von ihm.
ja genau der Heinz........und ich und meine Oma wie wir Samstags den Blauen Bock geschaut haben.......war schön die Zeit ...was guckt man heute so mit seiner Oma...Haha
och. mit der meiner kinder, also, meiner mutter guckt man heute schon mal julia-wege zum glück oder sturm der liebe. ist immer wieder faszinierend, wenn mein 12 jähriges patenkind und meine heinz schenk jahrgang mutter ins fachsimpeln geratten...
Stark auch sein Auftritt in dem HP Kerkeling-Film "Kein Pardon". Ich sag nur:"Witzischkeit kennt keine Grenzen!" Da hat sich der Heinz schön selbst aufs Korn genommen und so nen richtigen Kotzbrocken gespielt :-9
Der "Blaue Bock" gehörte damals irgendwie einmal monatlich zum samstäglichen Fernsehnachmittag dazu. Am besten war die Sendung, als noch Reno Nonsens als fauler und "bauernschlauer" Oberkellner dabei war. Wenn Lia Wöhr ankam und ein "Ja Herr Nonsens, was mache Sie denn do scho widder?" ausrief und Reno Nonsens dann irgendwas "ulkiges" antwortete oder machte (ich kann mich da noch gut an seinen "FBMZ", den "fahrbare Mistelzweisch" erinnern, unter dem er ja jede Frau küssen dürfe, deswegen halt fahrbar), das war schon irgendwie "kultig". Und dann stritten sich beide meist recht heftig und wenn es der Lia Wöhr zu bunt wurde rief sie verzweifelt: "Herr Schenk, Herr Schenk, komme se doch emol schnell her, der Herr Nonsens spinnt scho widder rum!". Und Herr Schenk nahte mit den Worten " Ja Frau Wäddin, was is denn los?" und schritt dann vermittelnd ein. Am Ende hatte dann zumeist der Herr Nonsens das Nachsehen. Ich habe die Sendung trotz der Musik (viele Kammersänger und -innen halt, die von Heinz Schenk stets äusserst respektvoll, fast schon "schleimig", behandelt wurden) jedenfalls recht gern gesehen. Vor allem auch, weil man bekannte Fernsehgesichter hier auch mal ganz anders erleben konnte (singende NachrichtensprecherInnen z.B.).
ich habe mich immer gefreut auf das Medium-Terzett...die traten da oft auf...."ein loch ist im eimer".......und die weihnachtssendungen wenn der nikolaus kam.....ach war das schön...
...JA, das war auch schön! Zuhause brannten die Kerzen am Adventskranz, es gab Kaffee und Teilchen und es wurden die altbekannten Weihnachtslieder (mit)-gesungen. (Seufz..)
Ja, durch die gefühlten 2000 Kammersänger und -innen mußte man "durch" Dabei waren es pro Sendung immer bloß zwei. Beim Jubiläum vor ein paar Jahren gab es ja mal eine ganze Nacht "Blaue Böcke" aus verschiedenen Jahren und da stellte sich beim Zusehen heraus, daß die Sendung einen festen Aufbau hatte. Mit den Opern- und Operettensängern fing es an und dann kam der "lustigere" Teil, wie schon beschrieben mit dem "Medium Terzett" oder Prominenten, die sonst nicht sangen, was manchmal auch deutlich zu hören war.
Da kann ich Dir nur beipflichten Cessna. In diesem Frühjahr/Sommer wurden samstagsnachmittags auf HR3 einige Sendungen wiederholt oder es kamen Zusammenschnitte. Hab manchmal rein geschaut. Es war schaurig-schön...auch die Mode, Haarschnitte, usw.
Ich würde gerne mal einen Blaubock mit Otto Höpfner wieder sehen, um vergleichen zu können. Otto Höpfner war der Vorgänger von Heinz Schenk. Tauchte der denn bei den Rückblicken auch auf?
Nein, bei den Rückblicken tauchte Otto Höpfner leider nicht auf, Ich hätte ihn auch nochmal gerne gesehen. Ich weiß noch das meine Eltern früher immer behauptet haben, der Höpfner hätte das doch viiiel besser gemacht, aber da wir ich noch zu jung um das wirklich beurteilen zu können.
Meine Mutter meinte auch immer, Höpfner wäre besser gewesen. Tatsächlich aber scheinen sich die Experten mittlerweile einig zu sein, dass Schenk um einiges besser war (ich habe es irgendwo gelesen, bitte nicht fragen, wo - ich weiß es nicht). Höpfner hat aber das Titellied, das nie verändert wurde, geschrieben.