Irre ich mich, oder sind wir nur noch ein Volk von Weicheiern, was von den Medien verrückt gemacht wird.......früher gab es viel schnee, eis...saukalte tage.....und keine panikmache.....wir haben schneemänner gebaut. sind spazieren gegangen, sind selbst bei glatteis zur schule geschlindert...und heute: panik, sobald die erste schneeflocke kommt.....um 4 uhr morgens aufstehen und schnee schieben und andere leute damit aus dem bett schmeissen.....früher hat mein vater mich mit dem schlitten über den bürgersteig gezogen.....versuche das einer heute......in unserer schiebe und streugesellschaft......ob damals die leute eher ausgerutscht sind? ich weiß nicht......ich gehe lieber über schnee, wenn er unter den füßen knartscht......und nicht über bürgersteige, die dann schon wieder glatt sind vor gefrorenem schmelzwasser....
Na ja, die Rutscherei muss ich auch nicht unbedingt haben - weder zu Fuß noch mit dem Auto. Ich breche mir ungern meine Knochen. Gegen den Schnee habe ich jedoch nichts, ich kann es auch nicht verstehen, wie man nach knapp einer Woche Schnee schon jammern kann, dass es langsam genug sei. Nach dem warmen Winter im letzten Jahr war es Zeit, dass es mal wieder knackig kalt wird und man auch sieht, dass es Winter ist.
Mir geht es eher im Sommer so, ich kann die Hitze nicht ab und jammere dann nach einer Woche genauso ;-) Ausgleichende Gerechtigkeit.
Klar gab es das früher mit Frost und Schnee und zwar reichlich! Ich erinnere mich an einen Morgen, da kamen wir zwei Stunden zu spät zur Schule, weil unser (Ziehharmonika-) Bus in Schrittgeschwindigkeit den Berg runterfuhr und jedesmal, wenn der Fahrer hoffnungsvoll ein bißchen mehr Gas gab, die hintere Bushälfte Richtung Graben wegglitschte. Der Fahrer merkte das immer daran, dass wir Mädels hinten zu kreischen anfingen. Oder als ich mal nachmittags an der Bushaltestelle stand, um zum Weihnachtsmarkt in die Stadt zu fahren, und es auf den durchgefrorenen Boden regnete... In 3 Minuten war eine 5 cm dicke Eisschicht auf der Straße und - was der Bus in den Serpentinen oberhalb unseres Dorfes gemacht hat, ahne ich nicht! - aber ich habe mich an den Gartenzäunen die Straße hoch nach Hause gezogen. In Schweden sollen sie den Schnee bloß plattwalzen und dann darauf fahren. Ich bitte darum, das hier auch einzuführen! Wäre um einiges leichter, als auf angetautem und wieder eingefrorenem Schneematsch...
Die Medien tragen viel dazu bei, daß die Leute sich verrückt machen... typisch ist dann ein aktueller Brennpunkt über "die Schneekatastrophe". Ich bin ein absoluter Sommerliebhaber und nett finde ich es derzeit draußen nicht, aber... es ist Wiiiinter! Nicht mehr und nicht weniger!
Ich erinnere mich an den Winter 1968/69. Bei uns in Berlin lag soviel Schnee, daß an den Rändern der Gehwege der zur Seite gefegte Schnee so hoch war, daß wir Schulkinder die reinsten "Bergtouren" unternehmen konnten. Das ging wochenlang so, aber niemand von den Erwachsenen hat sich darüber aufgeregt.
In guter Erinnerung habe ich auch die Schneefälle um die Jahreswende 1978/79. Dazu gab es in weiten Teilen Deutschlands Temperaturen bis zu -25 Grad, und das tagelang. Ich kann mich erinnern, wie in den Nachrichten berichtet wurde, daß viele Orte in Schleswig-Holstein und auch dem heutige Mecklenburg-Vorpommern tagelang von der Außenwelt abgeschnitten waren.
Im Winter 1995/96 hatten wir in Berlin Dauerfrost von Anfang Dezember bis Anfang März mit Nachttemperaturen von -15 bis -20 Grad.
Also immer schön ruhig bleiben! Zumal, wenn es morgen wieder kräftig schneien sollte, sind die zuständigen Stellen vorbereitet, geeignete Maßnahmen zu treffen... wobei mir die Autobahn Berlin-Hamburg besonders am Herzen liegen würde. ;-) Der Bus braucht fahrplanmäßig 3 Std. und 10 Minuten, ich hoffe, das wird nicht allzu sehr überschritten! :-)
Ein schönes Wochenende Euch allen und Ski heil ! ;-)
... und nicht zu vergessen, der Winter 86/ 87: Da ging das hier wochenlang so mit minus 10 und minus 20 Grad, und ich fuhr das Fahrschulauto durch 20 cm tiefe Furchen im 40 cm tiefen Schnee (schon verharscht). Der Fahrlehrer verbot mir, in den engen Seitenstraßen dem Gegenverkehr auszuweichen, damit ich nicht gegen die parkenden Autos rutsche. Ich weiß überhaupt nicht mehr, wie wir (der Gegenverkehr und ich) da raus gekommen sind, denn es gab nur zwei Furchen, eine für die beiden linken, eine für die beiden rechten Reifen, und wir standen uns genau gegenüber...
Ich kann mich da nur anschliessen. Gerade Januar 79 und 87 sind mir gut in Erinnerung geblieben. Und Schnee gabs immer wieder und viel. 91 bin ich mal, auch im Januar, nur nach fast 8 Stunden-Überlandfahrt von Köln nach Münster gefahren. Quer durchs sauerland und ich kann mich noch gut an die armen Autofahrer erinnern, die nicht das Glück wie ich hatten, rechtzeitig die Autobahn zu verlassen, und dort frierend übernachten mussten. Und in den 70er Jahren gab es auch kalte , weiße und frostige Winter, allerdings auch in den 90er Jahren. Natürlich hängt es zum teil auch vom Ort des Geschehens ab, aber ich meine, mich zu erinnern, dass auch schon früher über die Schnee-Stunden eifrig berichtet wurde, und die Menscheit richtig ins BILD gebracht wurde. Mit dem Winter 87 verbinde ich übrigens auch meine letzte große Grippe, aber das ist nun wirklich keine Nostalgieund viel viel Fernsehen ua. mir Remington Steele und Agentin mit Herz...tja ja Und natürlich Schlitten fahren- nun mit meinen Kindern morgen- der Schnee sei mir willkommen, obwohl ich einen langen heißen Sommer eher zu schätzen weiß.... Allen ein schönes Wochenende an dieser Stelle und rutscht nicht aus! Oder Hals und Beinbruch- wie man so schön sagt
... also das mit dem Rutschen erinnert mich immer an eine spezielle Radio-Werbung aus den frühen 90ern (?), die mir schon ganz schön nostalgisch vorkommt: "Allen, die meinen mit Sommerreifen durch den Winter zu kommen, wünschen wir einen guten Rutsch..." (Is' hierzulande übrigens ein beliebter Sport )
Ich erinnere mich auch an viele lustige Autobahnfahrten von München nach Regensburg (ist ja nun nicht so weit, aber für 120 km brauchte ich auch schon mal drei oder vier Stunden) und von Nürnberg nach Forchheim - 40 km und auch drei Stunden. Abenteuer pur!
Guten Rutsch - aber bitte nur auf Schlittschuhen auf der Eislaufbahn!
Zitat von Petracessna: geht's ins Ohnsorg-Theater oder die Haifischbar ;-)
Leider weder noch... erst suche ich meinen Gastgeber in Hamburg-Horn auf (falls der Bus nicht zu viel Verspätung hat), um mich gegen 19 Uhr am Bahnhof Pinneberg von einem anderen Freund abholen zu lassen zu einem netten Abend. Am Sonntag vormittag habe ich mir dann noch eine Eintrittskarte für das Miniatur-Wunderland in der Speicherstadt, oder wie das heißt, reservieren lassen. Um 15 Uhr fährt dann der Bus nach Berlin...
Och, schön! Die Miniaturstadt würd ich auch gern mal sehen. Ist ja wohl auch jetzt das passende Wetter dazu. Obwohl bei schönem Wetter - der frühe sonntäglich Fischmarkt ja auch nicht übel ist. Dann HummelHummel und viel Spaß! LG: Karin
Zitat von PetraIm Miniatur-Wunderland war ich auch schon, ist aber eher was für Jungs als für Mädchen - da bist du also richtig :-) Viel Spaß in Hamburg!
zumal es ja dort auch einen Flughafen geben soll ;-)))))
Bei uns hier ist der Winter, bis auf Kälte (letzte Woche) und Wind )am Freitag) bis jetzt weitgehend vorbeigegangen. Am Wochende vor Weihnachten und am Samstag hatten wir jeweils leichten Schneefall. Mehr war nicht.